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tubist

Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 204 Wohnort: Büetigen
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Verfasst am: 17.01.2007 08:13 Titel: Zum Geburtstag drei Briefmarken |
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Quelle: 16. Januar 2007, Neue Zürcher Zeitung
http://www.nzz.ch/2007/01/16/vm/articleETSPY.html
Zum Geburtstag drei Briefmarken
Tausend Jahre Stein am Rhein als Sujet einer Sonderserie der Post
fsi. Stein am Rhein, 15. Januar
Tausend Jahre sind ein stolzes Jubiläum. Da ist es nicht mehr als normal, dass sich die Behörden von Stein am Rhein rechtzeitig Gedanken gemacht haben, wie der runde Geburtstag ihres malerischen Städtchens in diesem Jahr wohl möglichst würdig gefeiert werden könnte. Warum nicht mit einer Briefmarke? Schliesslich ist es eine Tradition der Schweizer Post, dass nationale Sehenswürdigkeiten Wertzeichen schmücken, und das mit dem Wakker-Preis 1972 ausgezeichnete Stein am Rhein gilt weit über die Region hinaus als städtebauliches Schmuckstück. Also sandte Stadtpräsident Franz Hostettmann im Oktober 2003 ein entsprechendes Gesuch nach Bern. Die Empfangsbestätigung kam postwendend, ebenso der Hinweis, dass die Einreichefrist für Briefmarken für das Jahr 2007 erst Ende 2005 ablaufe.
Sehenswürdigkeiten der Schweiz
Doch bereits im Juni 2005 wurden die Steiner Behörden um weitere Informationen angegangen, wie Stadtpräsident Hostettmann am Montag an einer Medieninformation berichtete. Und kurz darauf habe man die erfreuliche Mitteilung erhalten, dass die Post nicht nur eine, sondern gleich drei Marken mit Stein am Rhein als Sujet plane. Die Behörden des Schaffhauser Kleinstädtchens hatten nämlich das Glück, dass sich ihr Gesuch wunderbar in die 2006 mit den Viertausendern Eiger, Mönch und Jungfrau lancierte Sonderserie «Sehenswürdigkeiten der Schweiz» einfügte. Und sie sind stolz, dass sich die siebenköpfige Jury, in der auch ein Vertreter des Städtchens sass, für die von ihnen favorisierte Version aus den Vorschlägen von drei verschiedenen Grafikern entschied. Die drei Marken überzeugen nämlich nicht nur als Ensemble, sondern auch als Einzelstücke.
Ab dem 6. März 2007 werden die vom Berner Oberländer Gestalter Beat Kehrli zu einem Panoramabild mit Rathaus, Stadthäusern und Stadtbrunnen gefügten B-Post-Marken an allen Poststellen erhältlich sein. Die Höhe der Auflage werde, wie stets bei Briefmarken, nicht im Voraus bekanntgegeben, erklärt Peter Stadler, der für die Sonderserie zuständige Produktmanager der Post. «Aber wir rechnen damit, dass die drei Briefmarken mindestens ein Jahr lang erhältlich sein werden. Nachgedruckt wird grundsätzlich keine Sondermarke.»
Dass die Post bei Briefmarkensujets Vorschläge von aussen aufgreife, sei gar nicht so selten, führt Stadler weiter aus. Im Prinzip könne jedermann Anregungen einreichen. Allerdings hätten nur die wenigsten Einsendungen Aussicht auf Erfolg; sie müssten sich nämlich nicht nur gegen postinterne Ideen durchsetzen, sondern vor allem eine ganze Reihe von Kriterien der entsprechenden eidgenössischen Verordnung erfüllen. So ist zum Beispiel längst nicht jedes Jubiläum briefmarkenwürdig. Die Politik ist genauso tabu wie Werbung, und das Sujet muss ebenso in den jedes Jahr neu definierten Bildermix passen wie zu den Markenserien des Vorjahres und den geplanten des Folgejahres.
Wie die nächste Sondermarke aus der Sehenswürdigkeiten-Serie aussehen wird, darf der Produktmanager Stadler nicht verraten. Natürlich sei das Sujet bereits bekannt, aber es müsse bis Ende Jahr geheim bleiben. Welche Attraktionen die Marken ab 2009 schmücken werden, weiss er dagegen noch nicht. So langfristig plant man auch bei der Post nicht. Obschon: Von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung einer Briefmarke verstreicht viel Zeit. Schliesslich gilt es nicht nur, Sujets und Gestalter auszusuchen. Auch die Schriften müssen den Bedürfnissen der Post angepasst und die Perforationen definiert werden, und nicht zuletzt gilt es, den passenden Hersteller zu finden. Im vorliegenden Fall ist dies die Österreichische Staatsdruckerei in Wien. In der Schweiz gibt es keinen Drucker mehr, der gummierte Marken, deren Rückseite man nass machen muss, liefern könnte. Und die Post selber druckt schon länger keine Wertzeichen mehr.
Bekannter im In- und Ausland
Die Briefmarken werden, so hoffen Stadtpräsident Hostettmann und der Schaffhauser Regierungspräsident Erhard Meister, Stein am Rhein in der Schweiz und auch im Ausland weiter bekannt machen. Philatelisten, die sichergehen wollen, am offiziellen Ausgabetag im Besitz der neuen Marken zu sein, können diese auch im Internetshop der Post bestellen. Dann, so Peter Stadler, werden sie garantiert am 6. März beim Empfänger sein. Sollte ein Schlaumeier bereits vor jenem Dienstag mit den Steiner Marken frankierte Briefe zu verschicken versuchen, dürfte er kaum Glück haben. Das Postpersonal sei gehalten, Briefmarken erst ab dem offiziellen Ausgabetag abzustempeln, sagt Stadler. «Ausserdem sind vorzeitig abgestempelte Marken keine Sammlerstücke, im Gegenteil, diese sind bei den Philatelisten verpönt.» _________________ Gruss tubist
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Wenn du von einem Fremden etwas willst,
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tubist

Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 204 Wohnort: Büetigen
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Verfasst am: 18.01.2007 17:14 Titel: Beat Kehrli kann erneut Briefmarke gestalten |
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Quelle: Jungfrau Zeitung / 18.01.2007
«1000 Jahre Stein am Rhein» auf Wertzeichen festgehalten
[b]Vom Mikrokosmos Jungfrau in die Nordostschweiz: Die Schweizerische Post widmet Stein am Rhein zu seinem 1000-jährigen Bestehen drei Sondermarken aus der Serie «Sehenswürdigkeiten der Schweiz». Die Panoramaansicht des Marktplatzes ziert den Dreierstreifen mit je einer 85-Rappen-Marke. Gestaltet wurde das Wertzeichen vom Hasliberger Grafiker Beat Kehrli.
Die von Beat Kehrli gestaltete Panoramaansicht des Marktplatzes von Stein am Rhein ziert den Dreierstreifen mit je einer 85-Rappen-Marke aus der Sondermarken-Serie «Sehenswürdigkeiten der Schweiz».
Nach dem «Bergpanorama» mit Eiger, Mönch und Jungfrau ziert das Ortsbild des Städtchens Stein am Rhein die neuen Sondermarken der Serie «Sehenswürdigkeiten der Schweiz». Gestaltet wurde die neue Marke, welche ab dem 6. März 2007 in allen Schweizer Post- und Philateliestellen erhältlich sein wird, vom Hasliberger Grafiker Beat Kehrli. Stein am Rhein im Kanton Schaffhausen war 1972 Gewinner des Wakkerpreises für vorbildliche Ortsbildpflege. Trotz zweier Grossbrände und einer Bombardierung im Zweiten Weltkrieg bietet sich ein vollständiges und geschlossenes Stadtbild. Markante Gebäude, Fassadenmalereien aus verschiedenen Epochen, mächtigen Treppengiebeln, abwechslungsreichen Erkern, Staffelfenstern und Schildern prägen das Stadtbild, welches nun auf der Briefmarke verewigt wurde. Dem Jubiläum des mittelalterlichen Städtchens widmet die Schweizerische Post drei Sondermarken à 85 Rappen. Diese tragen den Titel «1000 Jahre Stein am Rhein». Am Montag, 15. Januar, wurden die Wertzeichen in Stein am Rhein öffentlich vorgestellt.
Kehrli überzeugte
Bereits zum vierten Mal konnte Kehrli für die Post eine Briefmarke gestalten. Bisher waren drei Markenserien und eine Einzelmarke entstanden – beispielsweise auch zum UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn. Nun kommen drei neue Marken hinzu. Kehrli konnte sich mit seinem Vorschlage gegen zwei andere Grafiker, welche zum Wettbewerb eingeladen waren, durchsetzen. «Die Herausforderung war, alle wichtigen Gebäudeteile von Stein am Rhein zu erfassen. Die Umsetzung war offen», erklärt Kehrli. Er hat sich für eine fototechnische Lösung entschieden. Das liege ihm besonders, auch wenn seine allererste Marke eine rein grafische Umsetzung war. «Das Bild, welches man nun sieht, ist eine Zusammensetzung aus weit über 1000 Fotos», so Kehrli. Diese mussten so bearbeitet und zusammengesetzt werden, dass ein grosser Stadtteil auf dem Markenblock abgebildet werden konnte. Zudem ging es darum, dass nicht nur der Markenblock, sondern auch die einzelnen Briefmarken gut aussehen. «Der Stadtschreiber hat mir erklärt, dass es bisher noch kein einziges Bild dieser Art von Stein am Rhein gebe», freut sich Kehrli. Die Kunst sei, das Ganze abzubilden, ohne die Proportionen zu stark zu verändern: «Die Perspektive lässt sich nicht übertölpeln.»
Stolz des Gestalters
Der Juryentscheid gebe ihm die Bestätigung, dass er mit seiner Arbeit grundsätzlich auf dem richtigen Weg sei, so Kehrli. Es zeige ihm, dass sich eine intensive Auseinandersetzung mit der Materie lohne. So hat er sich nach der ersten Besichtigung vor Ort im März 2006 stark mit der Geschichte und der Entwicklung der Stadt auseinandergesetzt. Das merke man der Arbeit letztlich an, wie bei der Präsentation klar geworden sei. Kehrli hofft, dass er auch in Zukunft von der Post wieder an Wettbewerbe eingeladen wird. Immerhin gehe es darum, ein Wertzeichen für die Schweiz zu gestalten. «Ich bin stolz, das tun zu können, ohne diese Arbeit überbewerten zu wollen», so Kehrli. Mit dem elektronischen Briefwechsel hat die Bedeutung der Briefmarke als Wertzeichen stetig an Bedeutung verloren. So schreibt beispielsweise die NZZ zur Sonderserie, dass diese bei der Österreichischen Staatsdruckerei in Wien gedruckt werden musste, weil in der Schweiz kein Drucker mehr gummierte Marken, deren Rückseite man Nass machen muss, liefern könnte. Dennoch sei die Gestaltung der Wertzeichen etwas Spezielles, da sie für Sammler und als Kulturgut immer noch einen Wert hätten, ist Kehrli überzeugt. «Eine solche Breifmarke ist das Sahnehäubchen der Aufträge, die ich erhalte», so der Grafiker. Ein ausserordentliches Projekt kann er auch im 2007 in Angriff nehmen – allerdings diesmal nicht eine Briefmarke. Am 4. Mai wird er sein neues Atelier im alten Güterschuppen beim Bahnhof Meiringen eröffnen. Darauf freut er sich jetzt schon. _________________ Gruss tubist
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2711 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 18.01.2007 22:07 Titel: |
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Schön sind sie ja, da gibts gar nix zu mäkeln.
Trotzdem, auf die Gefahr hin, als ewiger Nörgler zu gelten, darf man doch nicht vergessen, was es für den Sammler bedeutet:
3 Einzelmarken
2 Paare
1 Dreierstreifen
Dann das ganze noch gestempelt und postfrisch
Das sind nicht weniger als 20 mal CHF 0.85 = CHF 17.--, die uns die Post wieder abknöpfen wird.
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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