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Der Treffpunkt für Briefmarken-Sammler um zu fachsimpeln, zu diskutieren oder einfach nur zu plaudern |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 25.08.2007 Titel: Zähnung: Hohlnadel oder Stahlstift? |
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Ich habe jetzt mal wieder ein bisschen im Tröndle geblättert und bin
beim Kapitel über Zähnungen hängen geblieben.
Dort ist von Perforationsstiften die Rede, es heisst dazu sogar noch
ausdrücklich "keine Hohlnadeln!".
Bei Grallert findet man zum Stichwort Zähnung den Text "Perforation
wird von Hohlnadeln eingestanzt".
Ja, was denn nun? Stift, wie beim Bürolocher, oder Hohlnadel?
Weiteres Suchen in der mir zugänglichen Literatur konnte das nicht
klären.
Weiss jemand von Euch mehr dazu?
Neugierig,
Chris
Literatur:
Ludwig Tröndle: Briefmarkenkunde. Orbis Verlag, München 1992
Wolfram Grallert: Lexikon der Philatelie. Phil*Creativ GmbH, Schwalmtal 2000 _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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tubist

Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 166 Wohnort: Büetigen
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Verfasst am: 26.08.2007 Titel: RE: Hohlnadel oder Stahlstift? |
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Hallo klassiker
Im Buch Stehende Helvetia 1882 - 1907, Kapitel 6.2 "Die Perforation (Zähnung)", steht folgendes:
(Seite 50 unten)
... Die Perforationslöcher wurden mittels in vertikale und horizontale Reihen angeordneten Nadeln ausgestanzt (Kastenzähnung)...
(Seite 53 mitte)
... Diese Schneidplatte war mit der notwendigen Anzahl Stanzlöcher versehen. Hierauf wurde die Nadelplatte, welche das Perforierungsries aufwies, oben in die Maschiene eingeführt. Eine Hebelbewegung setzte die Maschiene in Betrieb: Die Nadeln des Perforierriesses wurden durch die Bogen hindurch bis in die Stanzlöcher gedrückt...
Daher gebe ich dem Tröndle recht, da dort von Perforationsstiften (-nadeln) die Rede ist, wie beim Bürolocher.
Ev. muss man berücksichtigen das diese Aussage für die Schw. Wertzeichendruckerei in Bern zutrifft.
Vielleicht haben andere Wertzeichendruckereien in anderen Ländern die Perforation mit Hohlnadeln gemacht. _________________ Gruss tubist
----------------------------------------------------------
Wenn du von einem Fremden etwas willst,
was für dich von Interesse ist,
so lege stets eine Briefmarke bei... (Abraham Lincoln) |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 26.08.2007 Titel: |
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Merci!
Im Moment damit 1:0 für Tröndle.
Was mir noch eingefallen ist: Der Grallert ist ursprünglich in der DDR
erschienen.
(Er ist heute noch etwas DDR-lastig – das Buch kam zwar 2000 heraus,
zitiert aber zum Stichwort Fälschung § 174 des Strafgesetzbuches
der DDR.
Die gab es da allerdings schon seit zehn Jahren nicht mehr ... )
Vielleicht ist auch dieser Abschnitt einfach übernommen worden?
Hatte die DDR Hohlnadeln?
>>> Wo sind die Deutschland-Spezialisten (hallo, Coira)?
Gruss,
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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