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Der Treffpunkt für Briefmarken-Sammler um zu fachsimpeln, zu diskutieren oder einfach nur zu plaudern |
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chiara99
Anmeldungsdatum: 04.01.2009 Beiträge: 1
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Verfasst am: 04.01.2009 14:59 Titel: Wie viel sind diese Marken wert? |
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Hallo zusammen,
Ich habe zusammen mit meinem Vater seine Briefmarkensammlung durchstöbert und versucht mithilfe von Internet und einem schon etwas in die Jahre gekommenen Zumstein Katalog die Werte einiger Briefmarken zu bestimmen. Leider haben wir gemerkt das dies nicht so ganz eifach ist, aber durchaus sehr interessant. Nun habe ich hier ein paar Marken hochgeladen zu denen mich Eure Meinung interessieren würde betreffen dem Wert:
Würde mich sehr freuen Eure Meinungen zu diesen Marken zu lesen.
Übrigens, was für ein Katalog bzw. welche Software wäre wohl am geeignetsten wenn man eine Sammlung selber schätzen möchte? Es handelt sich vor allem um Schweizer Marken, aber auch aus dem Ausland wie zB. Deutschland,Liechtenstein,Frankreich,Neuseeland usw. haben wir einige.
Gruss Chiara99 |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2678 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 05.01.2009 17:09 Titel: |
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Ach Gottchen ja, des Laien erste und einzige Frage ist immer die nach dem Wert und er merkt dabei nicht, dass er damit die Sache des ganzen Zaubers beraubt.
Also kucken wir mal:
Im allgemeinen scheinen mir die Farben etwas dunkel zu sein, aber das wird wohl an Deinem Scanner oder meiner Bildschirmeinstellung liegen.
Das erste ist der Tellknabe im Rahmen von 1907 mit der KatNr 101. Sie müsste eigentlich olivgelb sein.
Die nächste ist das Tellbrustbild Nr 184 von 1930. Sie müsste eigentlich dunkelviolett sein, hier auf meinem Bildschirm ist sie schwarz.
Dann eine Soldatenmarke, das ist nicht mein Gebiet.
Die nächsten beiden stammen aus dem Satz "Technik und Landschaft" von 1949. Es könnte sich um die 301 oder die 301A oder die 301ARM handeln. Obwohl die Scans gross genug wären, lasse ich mich nicht auf Äste hinaus. Man will ja nicht behaftet werden.
Zum JFK kann ich gar nichts sagen. Bei Amerika habe ich lediglich Interesse an den Marken vom Pony-Express.
Dann ist ein Pro-Juventute-FDC von 1963. Den müsste man mit UV-Licht prüfen, ob es Leuchtstoffpapier violett gefasert oder normales Papier blau und rot gefasert ist. Man kann also auch den nicht einfach so identifizieren.
Zum Schluss noch ein Brief mit 4 Germanias, eine eingeschriebene Nachnahme von Berlin nach Aarau, ein durchaus interessanter Beleg. Es ist ein Beleg deutscher Posthistorie, die einem Sammler ganze Romäne über das damalige Leben erzählen kann. Sieh Dir mal die Adresse an: "Bahnbeamter Arau" und dann Aarau noch falsch geschrieben.
Eine völlig unkorrekte Adresse, dieser Brief würde heute vermutlich nicht mal mehr am Ziel ankommen. Vermutlich haben sich damals die Bahnbeamten und die Postbeamten von Aarau alle persönlich gekannt.
Die Germania ist für sich alleine ein Sammelgebiet, mit dem man sich ein Leben lang beschäftigen könnte und man würde nicht annähernd zu einem Ende kommen.
Dir ist sicher aufgefallen, dass ich keine Preise genannt habe und dies mit Absicht. Für alle, die die Regeln gelesen haben ist klar, dass hier keine Expertisen oder Schätzungen gemacht werden.
Auf alle Fälle lautet mein Rat, den Job vorläufig noch nicht zu kündigen, noch keinen neuen Ferrari zu bestellen und auch mit der Finka auf Mallorca noch zu warten.
| Zitat: | | Übrigens, was für ein Katalog bzw. welche Software wäre wohl am geeignetsten wenn man eine Sammlung selber schätzen möchte? |
Joh, für die Schweiz empfiehlt sich der SBK vom Schweizer Briefmarken Händlerverband (da ist auch Liechtenstein und UNO Genf drin), für den Rest sind die Michel-Kataloge ganz prima.
By the way, wer es noch nicht weiss, wir Sammler sammeln nicht der Kohle wegen, sondern weil wir Spass daran finden, historische Hintergründe aufzudecken, das Abenteuer eines Briefes auf seinem Weg zu erleben und einfach Spass daran finden, kleine Bildchen zusammen zu tragen, die um die Welt gereist sind.
Ich selbst habe mich seit ein paar Monaten den Jahren 1933 - 1945 in Deutschland verschrieben. Ich liebe es, in die öffentliche Freihandbibliothek der Uni Basel zu gehen, um in alten Zeitungen zu schmökern, um zu sehen, was in der Welt abging, als ganz bestimmte deutsche Propaganda-Marken ihren Erst-Tag feierten. Nenne es pervers, aber dass die besten Markenstecher der damaligen Zeit, die all diese heroischen Adolfe herstellten, Juden waren, ist der Welt nicht bekannt.
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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tornado

Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 1199 Wohnort: 5004 Aarau
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Verfasst am: 06.01.2009 07:14 Titel: |
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| Zitat: | | ...und dann Aarau noch falsch geschrieben... |
nee, nee! Früher wurde Aarau tatsächlich mit einem "A" geschrieben!
tornado _________________ Ich weiss, dass ich nichts weiss, aber das weiss ich...  |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2678 Wohnort: Basel
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Martin52
Anmeldungsdatum: 21.08.2008 Beiträge: 93
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Verfasst am: 07.01.2009 00:31 Titel: |
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| tornado hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | | ...und dann Aarau noch falsch geschrieben... |
nee, nee! Früher wurde Aarau tatsächlich mit einem "A" geschrieben!
tornado |
soll heissen, zwei oder nicht oder wohl oder doch
Arau
Da lob ich mir Basel, das hat tatsächlich nur eines!
(wenigstens etwas, das ihr uns Zürchern voraus habt ) |
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