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StampFan
Anmeldungsdatum: 16.09.2007 Beiträge: 358 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 30.09.2007 14:05 Titel: Wert von Schweizer Marken |
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Hallo,
Ich vermute meine Frage ist recht kontrovers aber ich stelle Sie trotzdem.
Was ist so ein vernünftiger Wert wenn man Marken kauft. Jeweils immer für gute Qualität (Vollrandig, ohne Mängel). Gibt es Daumenregeln?
- Für Altschweiz
- Für Rayons
- Für Strubel
- Ganze Sammlngen
- Ämter
- gestempelt
- Postfrisch
- Mit Falz
- ohne Gummi
-...
Ich freue mich auf viel verschiedene Meinungen. Habe inzwischen selbst gemerkt das der Katalogwert bedeutungslos ist wenn die meisten Marken zu einem Bruchteil davon auf Ebay zu haben sind.
Gruss
Alain |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 621 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 30.09.2007 15:23 Titel: Re: Wert von Schweizer Marken |
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| StampFan hat Folgendes geschrieben: | | Habe inzwischen selbst gemerkt das der Katalogwert bedeutungslos ist wenn die meisten Marken zu einem Bruchteil davon auf Ebay zu haben sind. |
Aber sicher nicht "in guter Qualität" (und auch noch echt ).
Gerade bei Altschweiz kann ein absolutes Spitzenstück die Katalognotierung
sogar überschreiten.
Sammlungen sind ein Thema für sich:
Wenn eine Sammlung unberührt verkauft wird, kann sie durchaus einen
hohen Preis erzielen.
Den meisten Sammlungen werden aber vor einem Verkauf "die Zähne
heraus gebrochen" - die guten Stücke werden entnommen und separat
verkauft. (In den meisten Sammlungen, gerade, wenn sie von alt bis
neu reichen, machen 5% des Volumens leicht einmal 50% des Wertes
aus.)
Du kannst bei eBay (Delcampe, Ricardo ...) Glück haben - aber meist ist
das, was billig verkauft wird, bei genauer Betrachtung (!) auch nicht mehr
wert.
Chris
(wie an anderer Stelle geschrieben, nur noch sehr sporadisch
bei Internet-Auktionen zu sehen ...) _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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StampFan
Anmeldungsdatum: 16.09.2007 Beiträge: 358 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 30.09.2007 16:13 Titel: |
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Chris
Danke für die Antwort. Ich sprach ja von den Meisten Marken und nicht von Unikate und Liebhaberstücke.
Bedeutet deine Antwort jedoch das du für Alle Marken mit Attest und in gutem Zustand mehr als ein Bruchteil bezahlst
Gruss
Alain |
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hesselbach

Anmeldungsdatum: 28.07.2007 Beiträge: 111
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Verfasst am: 30.09.2007 16:51 Titel: Gegenfrage |
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Hallo,
Gegenfrage: was ist der "vernünftiger Wert" ? Internet Antwort: 1 - 10 von ungefähr 333.000 für vernünftiger Wert. (0,05 Sekunden).
Bist du dir über den Umfang deiner Frage eigentlich im klaren?
Wenigstens hast du den Umfang deiner Frage beschränkt, bei "vernünftige Wert" kommen lt. Internet: Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 845.000 für vernünftige Wert. (0,03 Sekunden).
Du fragst nach deiner Auflistung schon nach Bewertungen für 4 Gebiete in 4 Erhaltungsformen (zzgl. noch in Sammlungen). Unterstelle mal einfach pro Gebiet 1 Marke das bedeutet mindestens 5 Marken (Ämter!). Anzahl der notwendigen Antworten 24. (Gut "Sammlungen", auch plural, aber vielleicht geht auf die Anzahl der möglichen Kombinationen jemand anderes ein).
Lege doch zumindest eine kleine Tabelle für die Antworten an.
Scherz bei Seite, auf eine klare Frage bekommst du immer eine klare Antwort.
Du solltes dich halt schon etwas selbst einarbeiten.
Nichts für ungut.
Eine richtige Gegenfrage: Willst du selbst Sammeln?
Thomas  |
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StampFan
Anmeldungsdatum: 16.09.2007 Beiträge: 358 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 30.09.2007 17:12 Titel: |
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Thomas
Ich sehe das Philatelisten auch Humor haben was ich schätze. Wie erwartet ist meine Frage "kontrovers" und die bisherigen Antworten überraschend
Natürlich sammle ich leidenschaftlich aber wie es so ist mit beschränktem Budget will man halt nicht überzahlen.
Gruss
Alain |
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tornado

Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 1342 Wohnort: 5004 Aarau
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Verfasst am: 01.10.2007 07:44 Titel: |
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Hallo Alain
Ich vertrete die Ansicht, dass der (gedruckte) Katalogwert von Briefmarken nur für Philatelie-Verkaufsstellen von Interesse ist! Für den Sammler ist es vor allem ein Vergleichswert, um die eigenen Stücke in etwa zu klassieren.
Der effektive Wert ist eh nicht bezahlbar (es ist doch die Faszination der kleinen gezackten Wunder).
Mir dient ein Katalog vor allem auch, um zu wissen, ob eine Serie nun komplett ist oder ob es da noch was interessantes gibt, was ich noch nicht habe!
In welcher Form Du nun sammeln möchtest (gestempelt, postfrisch, mit/ohne Gummierung) bleibt alleine Dir überlassen.
Eines bleibt jedoch ein Traum: "mit Briefmarken reich werden".
Ich habe in ricardo schon einige Briefmarken an den Mann gebracht und konnte so im Schnitt etwa zu 10% vom Katalogwert verkaufen.
Nur ganz besondere (einmalige, spezielle oder gesuchte Stücke) erzielen einen besseren Preis.
Fazit: einen vernüftigen Wert gibt es nicht, das bleibt eine ganz persönliche Sache!
Betreffend 'Vollrandig, ohne Mängel' habe ich noch folgende Geschichte, die Dir vielleicht etwas weiterhilft:
Im ricardo habe ich einen Brief mit einer reparierten Altschweizmarke ab 1.- angeboten. Auf den Bilder war klar zu erkennen, dass die rechte obere Ecke der Marke nachträglich angesetzt wurde! Trotz diesem RIESEN-Mangel wurde wie verrückt geboten !!??!! Vielleicht war die Abstempelung daran Schuld oder aber der Brief als solches... ich weiss es nicht!
Es ist immer der Sammler, der den (seinen) Wert bestimmt.
In diesem Sinne frohes weitersammeln (geht auch mit kleinem Budget).
Roger _________________ Ich weiss, dass ich nichts weiss, aber das weiss ich...  |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 3005 Wohnort: Basel
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 621 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 01.10.2007 19:52 Titel: |
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| StampFan hat Folgendes geschrieben: | | Bedeutet deine Antwort jedoch das du für Alle Marken mit Attest und in gutem Zustand mehr als ein Bruchteil bezahlst |
Das ist eine Frage der Definition - auch 80% ist ein Bruchteil .
Ich nehme an, Du meinst die Kategorie der "Schnäppchen", also so etwa
um 10% vom Katalogwert?
Da habe ich tatsächlich, ausser ein paar deutschen Privatpost-Marken,
noch nie etwas gefunden.
Natürlich gibt es solche Marken, aber das ist dann keine Qualität, und
damit hat man keine Freude.
Für 20-30% der Katalognotierung kann man dann schon ganz ordentliches
Material kaufen; das ist meist so etwa meine Kategorie.
Gruss,
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 621 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 09.10.2007 07:28 Titel: Beispiel: Schnäppchen? Aber die Qualität ... |
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Hier mal ein Beispiel, aktuell beim Kopenhagener Auktionshaus Høiland
zu finden:
Sardinien Nr. 1, 1851
Michel € 6'500,–, also knapp Fr. 11'000,–, hier angeboten für
2'950,– dänische Kronen, ca. Fr. 700,–.
6,5% vom Katalogwert – das ist die "Schnäppchen"-Kategorie.
Andererseits: Schaut Euch die Marke mal genau an.
Rechts kann man nicht einmal mehr von "Lupenrand" sprechen, da ist
sie einfach brutal beschnitten.
Dafür gebe ich kein Geld aus, daran hat man nämlich langfristig
keine Freude.
Lieber mal 2'500,– Franken anlegen und dafür eine ordentliche Marke
kaufen. Da ich die gerade nicht übrig habe , nehme ich in Kauf,
dass mir die Nr. 1 weiterhin fehlt ...
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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