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alinghi

Anmeldungsdatum: 13.02.2009 Beiträge: 176 Wohnort: Kanton Solothurn
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Verfasst am: 23.11.2011 19:35 Titel: Warum auf der Rückseite frankieren? |
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Guten Abend
Mir erschliesst sich der Sinn folgenden Tuns nicht:
Vorderseite des Briefes
Rückseite des Briefes
Warum tut man so etwas? Um die Briefmarke als Siegel zu verwenden, oder wie?
Vielen Dank für eure Aufklärung.
Gruss, alinghi _________________ Die Kugel ist das vollendetste Ganze! |
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stempeler
Anmeldungsdatum: 14.08.2007 Beiträge: 315
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Verfasst am: 23.11.2011 20:10 Titel: |
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Hallo alinghi
Vielfach wurde die Frankatur als Art "Siegel" auf den rückseitigen Verschluss des Umschlags geklebt, um eine allfällige Öffnung erkennbar werden zu lassen.
Stempeler _________________ Linus: Lucy, why is the sky blue?
Lucy: because it isn't green!
Linus: I thougt there would be a more complicated reason .... (Charles M. Schulz) |
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alinghi

Anmeldungsdatum: 13.02.2009 Beiträge: 176 Wohnort: Kanton Solothurn
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Verfasst am: 23.11.2011 23:11 Titel: |
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Hallo Stempeler
Vielen Dank für die rasche Antwort. Also doch ein Siegel. Und zu diesem Zweck noch einen eigenen Stempel herstellen. Und vor allem, dass die Post da noch mitspielt. Das ging halt nur mit Manpower und nicht mit vollautomatisierten Abläufen! _________________ Die Kugel ist das vollendetste Ganze! |
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muesli

Anmeldungsdatum: 15.11.2011 Beiträge: 84 Wohnort: Borsbeke, Flandern, Belgien
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Verfasst am: 24.11.2011 01:01 Titel: |
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Hallo alinghi,
Ich habe hier auch so ein Beispiel von Brief nach New-York. Hier war kein Platz genug vielleicht auf der Vorderseite. Oder auch vielleicht aus philatelistischen Grunden (Brief von ein Briefmarkenhändler nach ein Kunde in USA). Inhalt sind wahrscheinlich Briefmarken gewesen.
Viele Sammlergrüsse,
Raf.
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schwyzerli
Anmeldungsdatum: 25.09.2009 Beiträge: 50
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Verfasst am: 25.11.2011 09:05 Titel: |
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Auf Ansichtskarten war dies Anfang 1900 sehr oft der Fall und diese Mode kam aus Frankreich in die Schweiz hinüber. Es sind deshalb auch sehr viele AK aus der Romandie mit der Briefmarke auf der Bildseite bekannt und diejenigen aus der Deutschschweiz und dem Tessin wurden oft nach Frankreich gesendet.
Es existieren verschiedene Stempel "Frankatur auf der Rückseite" , normalerweise Deutsch und Französich und ganz selten auch mit italienischer Inschrift. Falls mehr Details gewünscht werden, kann ich ein Mitglied unseres Philaclubs anfragen, der sich intensiv mit der Materie befasst. Er erforscht insbesondere die Verwendungszeit dieser "Mode" und die verschiedenen Stempel. |
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alinghi

Anmeldungsdatum: 13.02.2009 Beiträge: 176 Wohnort: Kanton Solothurn
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Verfasst am: 25.11.2011 21:35 Titel: |
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Hallo schwyzerli
Vielen Dank für deine interessanten Ergänzungen. Wie du das sagst, kommt mir doch gerade so ein Exemplar in die Finger:
Und hinten der dazugehörige Stempel:
Von Lugano nach Belfort, vermutlich von einem französischen Touristen, was deine These stützt. Tatsächlich ein spannendes Gebiet, das dein Clubkollege sich da ausgesucht hat.
Herzliche Grüsse, alinghi
PS: Vielleicht war diese Marotte ja die Erfindung der Maximumkarten  _________________ Die Kugel ist das vollendetste Ganze! |
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bumbi

Anmeldungsdatum: 01.07.2009 Beiträge: 2168 Wohnort: 3013 Bern
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Verfasst am: 27.11.2011 11:30 Titel: |
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Ist ja schon eine spannende Geschichte.
Habe eben auch eine auf solche Art frankierte Karte gefunden:
Vielleicht war aber auch der Stempel:
"Frankatur siehe Rückseite"
zuerst da, und er sollte auch mal gebraucht werden
Ist natürlich bloss eine Scherz.
Weil's mich interessiert hat, habe ich kurz im Wiki unter Viaduc de Grandfey nachgesehen.
Die Ansicht auf dieser Postkarte von 1922 war aber nicht mehr lange aktuell, denn drei Jahre später musste die alte Brücke von 1862 über die Saane für die Elektrifizierung und damit für den Einsatz der schwereren Lokomotiven (und damit auch schwereren Zügen) verstärkt werden. Der Neubau 1925-1928 wurde in Stahlbeton und in einem für mich sehr elegantem Bogen-Stil durchgeführt.
Dabei fiel mir auch die Info über die dortige Skulptur von Richard Serra auf, welche dort aufgestellt wurde und den Durchgangsverkehr für Fussgänger und Radfahrer behindert und z.T. gefährlich macht...
Deshalb liess die SBB dort an dieser Skulptur ein zusätzliches Geländer anbringen, um die Sicherheit zu verbessern (obwohl der Kanton der Besitzer davon ist). Ein Spagat zwischen nötiger Sicherheit und der Verunstaltung eines Kunstwerkes, das 4 Millionen Franken wert sein soll.
Und wieder einmal wird über "praktische Anwendung" von Kunst gestritten...
Für die einen ein Kunstwerk, für die anderen ein gefährliches Verkehrshindernis.
Was meint Ihr dazu?
Findet Ihr das Teil:
a) es ist Kunst und darf nicht verändert werden
b) musste sicherheitstechnisch angepasst werden
c) ist zwar schön, aber unpassend in dieser Passage
d) mir egal, ich muss nicht täglich dort vorbei
e) hat man erst den Namen, kann man "alles" verkaufen
f) ....
Nu bin ich aber gespannt...
...denn mir fallen da noch andere Beispiele ein...
...und mal wieder völlig off-topic...
SORRY, Bumbi  _________________ Life might be expensive,
...but you are dead for a long time ! |
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muesli

Anmeldungsdatum: 15.11.2011 Beiträge: 84 Wohnort: Borsbeke, Flandern, Belgien
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Verfasst am: 27.11.2011 23:13 Titel: |
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Hallo Zusammen!
Auf diesem Umschlag war der Text "Frankatur Rückseite" schon vorher aufgedruckt zusammen mit die Adresse des Absenders.
Raf.
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muesli

Anmeldungsdatum: 15.11.2011 Beiträge: 84 Wohnort: Borsbeke, Flandern, Belgien
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Verfasst am: 29.11.2011 00:43 Titel: |
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Hallo Zusammen,
Hier noch ein Beispiel aus meiner Sammlung Belege.
Beste Sammlergrüsse,
Raf.

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alinghi

Anmeldungsdatum: 13.02.2009 Beiträge: 176 Wohnort: Kanton Solothurn
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Verfasst am: 29.11.2011 08:30 Titel: |
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Hallo miteinander
Der letzte von muesli gezeigte Beleg hat ja klar einen philatelistischen Ursprung, wie der Absender belegt. Langsam scheint mir, dass man die Marken auf die Rückseite klebte, damit sie besser "geschützt" waren. Gerade bei Auslandsendungen wie dieser, die lange unterwegs sind, diverse Zusatzstempel und Handnotizen angebracht werden usw.
Was meint ihr zu dieser Theorie?
Gruss, alinghi _________________ Die Kugel ist das vollendetste Ganze! |
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StampFan
Anmeldungsdatum: 16.09.2007 Beiträge: 276 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 29.11.2011 10:18 Titel: |
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| Zitat: | | philatelistischen Ursprung, |
Ich denke das kann einen Grund sein, nicht nur sind die Marken besser geschützt aber es hat auch mehr Platz dafür. Zum Beispiel alle Sekula Briefe sind hinten frankiert.
Was mit unklar ist ist weshalb es bei Potkarten vorkommen
Gruss
StampFan |
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muesli

Anmeldungsdatum: 15.11.2011 Beiträge: 84 Wohnort: Borsbeke, Flandern, Belgien
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Verfasst am: 29.11.2011 18:24 Titel: |
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Hallo Stanpfan,
Ich denke dass es in diese Zeit (vor dem 2. WK) sehr gebrauchlich war die Briefmarken auf die Bildseite der Postkarte zu kleben. Und vielleicht auch aus philatelistischen Grunden ? Ich habe ein paar Beispiele aus der Schweiz und aus Belgien angehängt.
Viele Sammlergrüsse,
Raf.

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