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ubahuga
Anmeldungsdatum: 05.09.2005 Beiträge: 155 Wohnort: 5405 Dättwil AG
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Verfasst am: 28.10.2005 16:20 Titel: Verschobener Gelbdruck 1919 |
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Es geht um den verschobenen Gelbdruck bei der 10 Rp.-Friedensmarke 1919. Im Spezial ist dies unter Abarten geführt, allerdings mit dem Zusatz "1mm und mehr".
Ich habe diese Marke auf einem Brief, eine Satzfrankatur 1920 eingeschrieben gelaufen an Herrn Emil Dotta, wahrscheinlich Briefmarkensammler. Nebst dem verschobenen Gelbdruck ist auch noch die 15 Rp. mit der Abart "eingefasste 9" auf dem Umschlag.
Der Gelbdruck ist aber nicht 1mm verschoben, sondern ragt seitlich links rund 0,65mm über die rote Einfassung hinaus. Der senkrechte Randstrich rechts ist komplett weiss.
Oben ragt der Gelbdruck ebenfalls 0,5mm über den roten Rand hinaus.
Ist das jetzt die echte Abart, oder sind diese Verschiebungen zu gering? Respektive, wo und wie genau misst man die Verschiebung?
Sammlergruss
ubahuga |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 29.10.2005 07:09 Titel: |
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Sieht nach klassischer Passerverschiebung aus - sicher eine interessante Variante.
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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ubahuga
Anmeldungsdatum: 05.09.2005 Beiträge: 155 Wohnort: 5405 Dättwil AG
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Verfasst am: 29.10.2005 07:59 Titel: Paserverschiebung? |
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Grüss Dich Klassiker
Kannst Du mir den Profi-Ausdruck "Passerverschiebung" erklären. Das Wort ist für mich ein böhmisches Dorf.
Und gleich noch eine Frage: Von was ist es eine (interessante) Variante.
Vielen Dank für Aufklärung.
ubahuga  |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 29.10.2005 23:00 Titel: Re: Paserverschiebung? |
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| Zitat: | | Kannst Du mir den Profi-Ausdruck "Passerverschiebung" erklären. Das Wort ist für mich ein böhmisches Dorf. |
Gerne - das ist ja der Sinn dieses Forums.
Ehe ich jetzt nach den richtigen Worten suche (ausserdem ist es kurz vor Mitternacht, und ich war den ganzen Tag auf einem Kongress und bin ein bisschen müde ), zitiere ich doch lieber mal wieder aus Hägers "Grossem Lexikon der Philatelie":
Passerverschiebung, Bezeichnung für Markenbilder im Zwei- oder Mehrfarbendruck mit entsprechend mehreren Arbeitsgängen, bei denen trotz Vorhandensein von -> Passerkreuzen die Zuführung des Papiers nicht exakt erfolgte und die einzelnen Bildpartien nicht genau über- bzw. aneinander passen. Es ergeben sich Verschiebungen, die gelegentlich ein oder mehrere Millimeter betragen und dann von Spezialsammlern gesucht werden. Passerverschiebungen sind jedoch keine Abarten oder Fehldrucke, sie gehören zu den vielen vorkommenden Druckmängeln. Ausserdem kommt ihnen nur in Ausnahmefällen ein besonderer Wert zu, eine Katalogisierung findet nur selten statt.
| Zitat: | | Und gleich noch eine Frage: Von was ist es eine (interessante) Variante. |
Von der nicht verschobenen Marke - ich habe bewusst den Begriff "Variante" und nicht "Abart" gewählt (s.o.); im Michel werden Passerverschiebungen unter "Druckzufälligkeiten" gelistet.
Zum Begriff "Passerkreuz": Das ist das kleine Kreuz am Bogenrand ("Anlagezeichen"), das zur exakten Ausrichtung der Bögen in der Maschine bei mehrfarbigem Druck dient.
Hope that helps ...
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2676 Wohnort: Basel
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