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Stockflecken auf Briefmarken

 
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Afredolino



Anmeldungsdatum: 14.07.2005
Beiträge: 1125
Wohnort: 8610 Uster

BeitragVerfasst am: 19.09.2005    Titel: Stockflecken auf Briefmarken

Ich habe in meinen Briefmarkensammlungen viele Briefmarken mit Stockflecken Confused .

Nun gibt es von Lindner einen "Stockflecken-Entferner" um diese Unschönheiten zu entfernen.

Nun meine Fragen: Ist dieses Mittel wirksam ? Wenn ja, sind dann diese Flecken für immer weg oder kommen die wieder? Hat schon mal jemand dieses Mittel ausprobiert und was für Erfahrungen hat er damit gemacht?
Gibt es noch eine andere Methode, um diese Flecken zu entfernen? Rolling Eyes

Ich habe mal gelesen, dass diese Stockflecken entstehen, wenn man die Briefmarken in einem Album mit schwarzen Seiten sammelt. Stimmt das? Wie müssen Briefmarken gelagert werden, damit diese Flecken nicht entstehen?

Afredolino
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klassiker



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 622
Wohnort: Bern

BeitragVerfasst am: 19.09.2005    Titel: Re: Stockflecken auf Briefmarken

Afredolino hat Folgendes geschrieben:
Gibt es noch eine andere Methode, um diese Flecken zu entfernen?


"Manchmal hilft ein etwa 10%iges Natriumbisulfit-Bad (auch Natriumhydrogensulfit genannt), das auch zur Auffrischung der Markenfarben und vergilbten Papiers geeignet ist.
Mehr Erfolg verspricht eine Doppelbehandlung. Die Marke zunächst einige Minuten in Wasser legen, in dem ein paar Kristalle Kaliumpermanganat gelöst sind. Die Marke kommt völlig unansehnlich braun aus diesem Bad heraus. Diese vielleicht beängstigende Verfärbung verschwindet aber schnell in einem zweiten Bad mit Natriumbisulfit. In leichten Fällen kann auch Essig oder Salmiakgeist zur Auffrischung und Beseitigung der Stockflecke genügen. Nach jeder Behandlung gründlichst, möglichst unter fließendem Wasser, waschen und danach trocknen."

Zitat:
Ich habe mal gelesen, dass diese Stockflecken entstehen, wenn man die Briefmarken in einem Album mit schwarzen Seiten sammelt. Stimmt das? Wie müssen Briefmarken gelagert werden, damit diese Flecken nicht entstehen?


"Stockflecke, bräunl. Verfärbung im Papier von Marken und Ganzbriefen in Form unterschiedl. großer Flecke, die durch zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum (evtl. zu beheben mit Blaugel) und zu geringe Frischluftzufuhr (deshalb Album öfter einmal durchblättern und nur stehend aufbewahren) auftreten und bestenfalls aus gestempelten Marken entfernt werden können."

Beide Zitate aus: Ullrich Häger, Großes Lexikon der Philatelie in zwei Bänden,
Band 2, Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh 1978

Da ich es nie ausprobiert habe, kann ich für das "Rezept" keine Garantie übernehmen; vielleicht probierst Du das erstmal mit einem relativ billigen Stück aus.

Viel Erfolg!
Chris
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http://www.klassische-philatelie.ch
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klassiker



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 622
Wohnort: Bern

BeitragVerfasst am: 30.10.2005    Titel:

Gibt's schon Ergebnisse, entweder mit Lindner oder mit dem Hausmittel?

Chris
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Afredolino



Anmeldungsdatum: 14.07.2005
Beiträge: 1125
Wohnort: 8610 Uster

BeitragVerfasst am: 31.10.2005    Titel:

Hallo klassiker,

ich habe es mal mit dem Lindner-Mittel versucht, bin aber mit dem Ergebnis nicht sonderlich zufrieden. Confused Die Flecken sind nicht ganz verschwunden. Es ist besser als vorher aber nicht befriedigend.

Nun werde ich es mal mit dem "Hausmittelchen" versuchen. Wo krieg ich das Natriumhydrogensulfit und das Kaliumpermanganat her? Aus der Apotheke?

Gruss
Afredolino
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klassiker



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 622
Wohnort: Bern

BeitragVerfasst am: 31.10.2005    Titel:

Afredolino hat Folgendes geschrieben:
Wo krieg ich das Natriumhydrogensulfit und das Kaliumpermanganat her? Aus der Apotheke?


Sicher die beste erste Anlaufstelle.
Wenn das in der Apotheke aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert, kannst Du (wenn Du Kontakte in der Szene hast Wink) vielleicht mal einen Chemielehrer oder Jemanden aus einem Labor fragen.

Wenn das Alles nicht funktioniert, pm an mich - ich kenne ein paar Leute ... Wink

Ciao,
Chris
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UNISTO



Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 20
Wohnort: 8887 Mels

BeitragVerfasst am: 03.01.2007    Titel: Re: Stockflecken auf Briefmarken

klassiker hat Folgendes geschrieben:
Afredolino hat Folgendes geschrieben:
Gibt es noch eine andere Methode, um diese Flecken zu entfernen?


"Manchmal hilft ein etwa 10%iges Natriumbisulfit-Bad (auch Natriumhydrogensulfit genannt), das auch zur Auffrischung der Markenfarben und vergilbten Papiers geeignet ist.
Mehr Erfolg verspricht eine Doppelbehandlung. Die Marke zunächst einige Minuten in Wasser legen, in dem ein paar Kristalle Kaliumpermanganat gelöst sind. Die Marke kommt völlig unansehnlich braun aus diesem Bad heraus. Diese vielleicht beängstigende Verfärbung verschwindet aber schnell in einem zweiten Bad mit Natriumbisulfit. In leichten Fällen kann auch Essig oder Salmiakgeist zur Auffrischung und Beseitigung der Stockflecke genügen. Nach jeder Behandlung gründlichst, möglichst unter fließendem Wasser, waschen und danach trocknen."

Zitat:
Ich habe mal gelesen, dass diese Stockflecken entstehen, wenn man die Briefmarken in einem Album mit schwarzen Seiten sammelt. Stimmt das? Wie müssen Briefmarken gelagert werden, damit diese Flecken nicht entstehen?


"Stockflecke, bräunl. Verfärbung im Papier von Marken und Ganzbriefen in Form unterschiedl. großer Flecke, die durch zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum (evtl. zu beheben mit Blaugel) und zu geringe Frischluftzufuhr (deshalb Album öfter einmal durchblättern und nur stehend aufbewahren) auftreten und bestenfalls aus gestempelten Marken entfernt werden können."

Beide Zitate aus: Ullrich Häger, Großes Lexikon der Philatelie in zwei Bänden,
Band 2, Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh 1978

Da ich es nie ausprobiert habe, kann ich für das "Rezept" keine Garantie übernehmen; vielleicht probierst Du das erstmal mit einem relativ billigen Stück aus.

Viel Erfolg!
Chris


Ich habe deine Anleitung für die Stockfleckenentfernung gelesen und mich auf den Weg zur Aphotheke gemacht. Ich habe nach abgabe einer Unterschrift und mit Versprechen, dass ich keine Stinkbomben oder andere Feuerwerkskörper herstelle je 10 gramm Natriumhydrogensulfit und Kaliumpermanganat erhalten. Beides in Pulverform. Da ich keine milligramm Waage besitze kann ich keine abmessungen machen für ein 10% iges Bad. Genügt z.B eine Pinzette Natriumhydrogensulfit mit 1 dl. Wasser ? Muss ich speziell auf etwas achten, ausser dass ich Latexhandschuhe anziehen soll ? (Braune Finger).


Zuletzt bearbeitet von UNISTO am 03.01.2007, insgesamt einmal bearbeitet
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Hamlet
Site Admin


Anmeldungsdatum: 05.05.2004
Beiträge: 2035
Wohnort: Basel

BeitragVerfasst am: 03.01.2007    Titel:

Ach das eignet sich auch zum Herstellen von Pyrotechnik? Wieso sagt mir das keiner vor Sylvester? Cool

Hamlet
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UNISTO



Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 20
Wohnort: 8887 Mels

BeitragVerfasst am: 03.01.2007    Titel:

Ja, es handelt sich bei den mitteln um Giftklasse 3 ,Brandfördernd/Explosiv. Die menge von 10 gramm würde aber kaum reichen um Pyrotechnisches Material herzustellen Wink

Zuletzt bearbeitet von UNISTO am 03.01.2007, insgesamt einmal bearbeitet
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Sa



Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beiträge: 32
Wohnort: Aarburg

BeitragVerfasst am: 03.01.2007    Titel: Vorsicht!!!!!

Ratschlag eines Chemikers

Bitte, trage eine Schutzbrille (Sonnenbrille Cool , Skibrille etc) wenn Du damit herumpröbelst. Auch kleine Mengen können sehr gefährlich sein! Bei Hautkontakt sofort mit viel Wasser abwaschen.Exclamation

Viel Spass Very Happy

Sa
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UNISTO



Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 20
Wohnort: 8887 Mels

BeitragVerfasst am: 03.01.2007    Titel:

Danke, ich werde deinen Rat befolgen !!!
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philaworld



Anmeldungsdatum: 05.05.2009
Beiträge: 8
Wohnort: Dübendorf

BeitragVerfasst am: 06.05.2009    Titel: Behandelte Briefmarken

Ja ich wiess es ist schon ein alter Beitrag. Dennoch ist die Info wichtig.

Die Markenreinigung ist im nachhinein erkennbar, durch die kristalle verändert sich das Farbverhalten unter der Quarzlampe.

Leider ist das Reinigen von Marken oder ganzen Frankaturen heute sehr verpöhnt. Ich habe schon Attest gesehen (habe sogar selbst einen in der Sammlung) wo darauf speziell hingewisen wird, dass die Marke gerinigt wurde.

Freundliche Sammlergrüsse
Philaworld
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