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toediost



Anmeldungsdatum: 01.06.2015
Beiträge: 55
Wohnort: Schwanden GL

BeitragVerfasst am: 23.05.2018 21:49    Titel: Girardet Essays oder Pariser Drucke  

Hallo zusammen,

Afredolino hat es bereits gesagt und ich kann es nur bekräftigen: das sind allermeistens Neudrucke aus den Platten, die immer noch herumgeistern und kräftig zum Geld machen verwendet werden. Es ist derart grenzwertig, dass ich hier am liebsten von Fälschungen reden würde, diese wären mir nicht einmal 1 Eurocent wert!

Geschichtlich weiss man, dass solche Druckplatten immer noch existieren und privat weiter gegeben wurden. Vielleicht wird es einmal möglich sein, im Ausschlussverfahren die Platte(n) zu identifizieren und solche neuzeitlichen Drucke nachweisen. Als seriöser Sammler würde ich keine solchen Marken in meiner Sammlung dulden.

Im Guinand werden die Druckproben aufgeführt, diese können aber kaum von den neuzeitlichen Drucken unterschieden werden ausser der Zusammensetzung der Farben (und deren Alterung). Und da ist das Papier eher mittel bis dick, aber keineswegs dünn. Interessant dagegen sind Drucke auf z.Bsp. ehemaliges Kartenmaterial, da damals Papier eher teuer war und darum immer wieder verwendet wurde. Aber das wir hier wohl kaum der Fall sein.

Auch wenn nur wenig bezahlt wird, so wird der Verkäufer doch in seinen Bemühungen gestärkt, solche Falsifikate weiter in den Umlauf zu bringen, und das sollte auf keinen Fall unterstützt werden.

Beste Grüsse und "nüt für uguet"
toediost
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Zuletzt bearbeitet von toediost am 23.05.2018 22:21, insgesamt einmal bearbeitet
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 437
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 23.05.2018 22:05    Titel:  

Hallo toedlost,

Danke für deine Antwort auch.

Das Papier ist weiss und 0,07mm, also dünn bei beiden Briefmarken.
Es kann sein dass man auch ND auf dünnem Papier gefertigt hat.

Gibt es bestimmte Merkmale wo man diese Fälschungen deutlich erkennen kann?

Raf.
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toediost



Anmeldungsdatum: 01.06.2015
Beiträge: 55
Wohnort: Schwanden GL

BeitragVerfasst am: 23.05.2018 22:33    Titel:  

Hallo raf,

Leider ist das schwierig, weil ja die Druckplatte echt ist. Wir Plattierer müssten eine vollständige Vorlage haben, um die spezifischen Merkmale der Platte festzustellen. Über die Farbe resp. deren Spektralanalyse wäre es möglich, das Alter des Druckes zu bestimmen, allerdings sind solche Geräte ausserhalb der Reichweite von Philatelisten.

Wir sind etliche, die sich dem Plattieren verschrieben haben, vielleicht gelingt es einmal, Merkmale solcher Nachdrucke zu bestimmen. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass die Platte möglicherweise damals schon für Druckproben eingesetzt wurde, also müssten wir die Veränderungen zum Nachdruck nachweisen können, um sicher zu sein, dass der Druck neuzeitlich ist.

Eine weitere Möglichkeit wäre das Druckverfahren selber, da kenne ich mich aber zu wenig aus, um etwas dazu sagen zu können.

Grüsse
toediost
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 437
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 24.05.2018 21:01    Titel:  

Hallo toedlost,

Die beiden Marken sind aber sehr gut gelungen. Keine plumpe Fälschungen. Daher sollte ich eher sagen dass es "private Nachdrucke" sind einer Originalplatte. Der Druck sieht sehr gut aus aber mit einigen kleinen Fehler (wie die Haarstriche im Rand).
Warum nicht in meine Sammlung dabei stecken (unter "Pariser Neudrucke")?

Beste Grüsse,

Raf.
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toediost



Anmeldungsdatum: 01.06.2015
Beiträge: 55
Wohnort: Schwanden GL

BeitragVerfasst am: 24.05.2018 22:23    Titel:  

Hallo Raf,

So war es nicht gemeint. Ich bezweifle nicht, dass die Platte echt ist, und wie schon gesagt, wäre es interessant, die Plattenmerkmale zu bestimmen. Aber ich habe mich entschieden, nur solche St. Helvetias zu sammeln, die von autorisierter Stelle gedruckt worden sind.

Du sprichst von feinen Strichen an der Seite. Ich würde das gerne mal sehen, am Besten am Original. Wäre das möglich?

Beste Grüsse
toediost
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 437
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 24.05.2018 22:46    Titel:  

Hallo toedlost,

Amtliche Neudrucke sind es nicht, dass ist sicher. Und es ist gut möglich dass diese private Drucke nur ein paar Jahre alt sind. Vielleicht kann man herausfinden wo diese Originalplatten im moment sind. Wer hat diese gekauft und was macht er damit?

Ich habe die Bilder noch einmal angehängt und mit roten Pfeile angedeutet was ich meinte mit diesen feinen Striche.
Es könnten auch kleinen Druckfehler sein.

Beste Grüsse,

Raf.


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Afredolino



Anmeldungsdatum: 14.07.2005
Beiträge: 2011

BeitragVerfasst am: 25.05.2018 06:06    Titel:  

Hallo muesli,

das sind keine Druckfehler, das sind sogenannte Rakelstriche wie sie auch auf den ganz normalen Stehenden Helvetia's vorkommen. Ich habe dir im Anhang mal zwei Girardet-Essais angehängt. Diese Abbildungen stammen aus Heft 81 der ARGE-Schweiz:

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Auch hier erkennt man beim 40-Rappenwert diesen Rakelstrich zwischen den Markenreihen:

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Wie schon geschrieben....ich würde die Finger davon lassen.
Natürlich gibt es auch amtliche Druckproben, diese bekommst du aber nicht für einen Apfel und ein Ei.....die sind etwas kostspieliger und werden nicht so häufig angeboten.

Gruss
Afredolino
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 437
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 25.05.2018 08:38    Titel:  

Hallo Afredolino,

Danke fürs zeigen dieser Girardet-Essais.
Zurücksenden kostet aber vielleicht fast mehr als der Preis der ich dafür bezahlte. Besser als Vergleichsmaterial behalten denke ich.

Beste Grüsse,

Raf.
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DavidCH



Anmeldungsdatum: 09.12.2015
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 09.07.2018 21:08    Titel:  

Hallo zusammen

Ich bin wieder mal daran Stehende Helvetias unter die Lupe zu nehmen. Ich denke bei dieser 69E gibt es Retouchen im Oval... bin jetzt aber nicht sicher ob wie die zu beurteilen sind. Müsste gemäss Handbuch wohl R 22/II bzw. R23/II sein oder evtl. sogar R24/II.. ?
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Was sagen die Experten?

Liebe Grüsse
David
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