| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Sigi

Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 471 Wohnort: Bern
|
Verfasst am: 11.01.2010 12:35 Titel: sog. Briefe ohne Marken |
|
|
Hallo zusammen
Ich habe eine Frage zu einem handschriftlichen Vermerk auf einem Brief ohne Marken (BOM):
Obiger Brief müsste nach meinen Informationen folgende Taxe bekommen:
über 20 Meilen und bis zu 1/2 Loth kostete 40 Rp. bzw. 12 Konventions Kronen.
a) stimmt ihr mir dieser Taxierung zu?
b) stellt der handschriftliche Vermerk eine 12 dar? Somit den 12 konventions Kronen?
Ich freue mich auf euer Feedback!
Gruss Sigi _________________ http://philatelie.heimat.eu
Draussen liegt neben dem, was richtig, und dem was falsch ist, ein riesiges Feld.
Dort werden wir uns treffen.
(Mevlana Jalaluddin Rumi) |
|
| Nach oben |
|
 |
schwyzerli
Anmeldungsdatum: 25.09.2009 Beiträge: 45
|
Verfasst am: 05.03.2010 19:27 Titel: |
|
|
Leider hat Sigi keine Antworten erhalten und bei mir geht es um das gleiche Thema, einfach 100 Jahre später und ich würde euch gerne bitten, wenigstens zu antworten, dass ihr nichts wisst
Die beiden Briefe sind aus einem Lot und haben keine Briefmarken, bei genau gleich adressierten Belegen sind 25 Stück mit einer Frankatur versehen, diese abgebildeten aber nicht.
Jeweils ein Baugeschäft als Absender und die Ausgleichskasse des Schweiz. Baumeisterverbandes in Zürich als Adressat, welche mit rosa Vordruckadressen arbeitete.
Die Belege sind gestempelt, aber es sind keine anderen Vermerke oder ein Strafporto vorhanden, die Rückseiten sind weiss.
Die beiden Briefe sind 1964 in Wil und Nidau aufgegeben worden, ich glaube nicht, dass in diesen Orten die Post schon automatisert war. Wenn es mir auffällt, wieso niemandem bei der "PTT".
Wieso klebt da keine Breifmarke auf den abgebildeten Briefen ?
Ein vergesslicher Pöstler beim Stempeln, noch einer beim Sortieren und noch einer beim Verteilen ? Verzwickte Sache und ich hoffe es gibt eine Erklärung, die mich nicht noch weiter ins Grübeln bringt.
Gruss aus der Romandie wo manchmal auch komische Sachen passieren, die niemand erklären kann. |
|
| Nach oben |
|
 |
Astrid

Anmeldungsdatum: 23.01.2010 Beiträge: 1170 Wohnort: Reiden, Luzern
|
Verfasst am: 05.03.2010 19:36 Titel: |
|
|
Ich kenne mich damit zuwenig aus, aber gibts nicht auch Firmen die Stempel haben wo dann nur dieser reicht? Die sind dann doch auch recht teuer. Ich habe gemeint zu wissen das es sowas gibt.  |
|
| Nach oben |
|
 |
bumbi

Anmeldungsdatum: 01.07.2009 Beiträge: 2099 Wohnort: 3013 Bern
|
Verfasst am: 05.03.2010 20:05 Titel: |
|
|
| schwyzerli hat Folgendes geschrieben: | Leider hat Sigi keine Antworten erhalten und bei mir geht es um das gleiche Thema, einfach 100 Jahre später und ich würde euch gerne bitten, wenigstens zu antworten, dass ihr nichts wisst |
Na gut, ich gebe hier gerne zu, dass ich nix darüber weiss und jedenfalls hier nichts zur Lösung beitragen kann
Bumbi  _________________ Life might be expensive,
...but you are dead for a long time ! |
|
| Nach oben |
|
 |
schwyzerli
Anmeldungsdatum: 25.09.2009 Beiträge: 45
|
Verfasst am: 05.03.2010 20:11 Titel: |
|
|
| Astrid hat Folgendes geschrieben: | Ich kenne mich damit zuwenig aus, aber gibts nicht auch Firmen die Stempel haben wo dann nur dieser reicht? Die sind dann doch auch recht teuer. Ich habe gemeint zu wissen das es sowas gibt.  |
Ja schon, mit einer Stempelmaschine (früher FRAMA) aber das sieht dann definitiv nicht so aus, wie der Stempel von Nidau... danke trotzdem. |
|
| Nach oben |
|
 |
tornado

Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 1199 Wohnort: 5004 Aarau
|
Verfasst am: 05.03.2010 22:00 Titel: |
|
|
Hallo schwyzerli
Es ist durchaus möglich, Briefe ohne "eigene Frankatur" zu erhalten, wenn der Absender eine sog. Massenaufgabe am Schalter abgegeben hat. Dafür wurde dann ein Pauschalbetrag verrechnet.
Wenn mich nicht allles täuscht, war das ab 50 Briefen möglich!
Ist bei einer Firma oder einer Institution wie die Ausgleichskasse durchaus denkbar.
tornado _________________ Ich weiss, dass ich nichts weiss, aber das weiss ich...  |
|
| Nach oben |
|
 |
schwyzerli
Anmeldungsdatum: 25.09.2009 Beiträge: 45
|
Verfasst am: 06.03.2010 09:35 Titel: |
|
|
| tornado hat Folgendes geschrieben: | Hallo schwyzerli
Es ist durchaus möglich, Briefe ohne "eigene Frankatur" zu erhalten, wenn der Absender eine sog. Massenaufgabe am Schalter abgegeben hat. Dafür wurde dann ein Pauschalbetrag verrechnet.
Wenn mich nicht allles täuscht, war das ab 50 Briefen möglich!
Ist bei einer Firma oder einer Institution wie die Ausgleichskasse durchaus denkbar.
tornado |
Guten Morgen Tornado,
deine Idee scheint gut zu sein, nur sind die Briefe von kleineren Bauunternehmen an die Ausgleichskasse gegangen und nicht umgekehrt. So, wie ich die anderen Briefe gesichtet habe, wurden diese einmal monatlich an die Kasse gesendet, daher kann ich mir eine Massenaufgabe nicht vorstellen.
Die einzige Erklärung, eine gewagte Hypothese meinerseits, geht dahin, dass alle ein Auge zugedrückt haben, obwohl die Briefe nicht frankiert waren. Aber da es sich um Bauunternehmen handelte.... der Filz der70er lässt grüssen. |
|
| Nach oben |
|
 |
Tom

Anmeldungsdatum: 01.07.2008 Beiträge: 1193 Wohnort: Bürchen VS
|
Verfasst am: 06.03.2010 13:43 Titel: |
|
|
| tornado hat Folgendes geschrieben: | Hallo schwyzerli
Es ist durchaus möglich, Briefe ohne "eigene Frankatur" zu erhalten, wenn der Absender eine sog. Massenaufgabe am Schalter abgegeben hat. Dafür wurde dann ein Pauschalbetrag verrechnet.tornado |
@torna-PP-do
Da müsste aber der Zusatz P.P. irgendwo zu sehen sein ( port payé ).
Auch eine RRN ( Rechnungsrefernznummer ) ist nicht vorhanden...
Link zum PP-Workshop
So wie ich das in Deinem Fall beurteilen würde, sind diese Karten nicht
wirklich mit der Post befördert worden.
Weil keine Indizien dafür sprechen
Gruss Tom _________________ Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
|
| Nach oben |
|
 |
|