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Rölli Auktionen Luzern

 
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Tom



Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 767
Wohnort: Bürchen VS

BeitragVerfasst am: 27.01.2009    Titel: Rölli Auktionen Luzern

Mit etwas Verspätung habe ich den Katalog von der 49. Rölli Auktion gelesen...
Die findet am 5.-7-Februar in Luzern an der Seidenhofstrasse 2 statt.

Ein Traumhafter Katalog, mit sensationellen Bildern von sehr schönen Philatelistischen Stücken.

Z.B. dieser Brief aus Entlebuch


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Oder diese Ganzsache


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Es hat noch Tausende andere Angebote.

Ich habe da Ferien, hoffentlich kann ich da mal vorbei schauen.....
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Wer kriecht, kann nicht stolpern!
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klassiker



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 622
Wohnort: Bern

BeitragVerfasst am: 27.01.2009    Titel:

Online gibt es den Katalog auf der Rölli-Website.

Sehr umfangreich, sehenswert!

Chris
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http://www.klassische-philatelie.ch
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ubahuga



Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 155
Wohnort: 5405 Dättwil AG

BeitragVerfasst am: 07.02.2009    Titel: unglaubliche Preise

Ich habe die Rölli-Auktion an den ersten beiden Tagen verfolgt. Nicht nur um selber ein paar Lose zu angeln, sondern auch um zu schauen, was der Markt macht. Und da war ich über die Resultate teilweise mehr als überrascht. Rolling Eyes
Da gingen Pro Juventute- und PP- und andere Posten in unterschiedlicher Erhaltung teilweise inkl. Provision und MWSt. zu über 25% des KW weg. Beinahe unglaubbar. Rolling Eyes
Wenn ich - wie ich im Moment erlebe - tadellos postfrische Viererblockserien PJ aus den Dreissigern und Vierzigern zu knapp unter oder knapp über 10% KW ins Ricardo stelle, bleibe ich darauf hocken. - Nicht nur das, dass niemand bietet; die Lose haben auch nach 9 Tagen noch nicht mal einen "Besucher", der sich das Los angeguckt hat!!? Kein Schwein kauft da PJ oder PP postfrisch für 10%, geschweige denn ein Sammler.

Da frage ich mich, warum es Leute gibt, die an Live-Auktionen für ebensolche Ware 25% bezahlen. Händler? Kann ich mir nicht vorstellen, so schaufelt sich ein Händler ja in den Ruin.

ubahuga Cool
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Tom



Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 767
Wohnort: Bürchen VS

BeitragVerfasst am: 07.02.2009    Titel: Re: unglaubliche Preise

ubahuga hat Folgendes geschrieben:


Da frage ich mich, warum es Leute gibt, die an Live-Auktionen für ebensolche Ware 25% bezahlen.


Wenn ich bei mir eine "Selbstanalyse" durchführe, ist es für mich so dass,
was ich bei "MEINEM HÄNDLER" kaufe das ist geprüft und genau so wie es sein soll für mich!
Auch meinem Wunsch gerecht zu werden, werde ich beraten und es ergibt sich ein Gespräch und Geschichten werden erzählt!

Ich bin bezahle gerne einen höheren Preis bei einem Händler.
Manche Anbieter haben leider nur einen Internet-Shop und kein Lokal!
Und genau dass, diese Atmosphäre, Geruch und die Person die dahinter steht zählt bei mir!

Ich hatte mal als 10 Jähriger eine solche Begehung einer Philatelie.
Die Philatelie Walter in ZH. Letztes Jahr im September wahr ich wieder mal da...... Welch ein Gefühl......
Es war alles noch genau so, wie vor 22Jahren......

Bei einer Auktion würde es mir ähnlich ergehen, nur das eben noch andere dabei sind!
Es sind geprüfte, und gesuchte Stücke!
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ubahuga



Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 155
Wohnort: 5405 Dättwil AG

BeitragVerfasst am: 07.02.2009    Titel: Hehehe ...

Hallo Tom

Schön, wenn man daran glaubt Very Happy . Ich zitiere Dich:

Ich bin bezahle gerne einen höheren Preis bei einem Händler.

Bei einer Auktion würde es mir ähnlich ergehen, nur das eben noch andere dabei sind!
Es sind geprüfte, und gesuchte Stücke!


Zitat Ende.
ImZusammenhang mit meiner Sammlung Brit. Kolonien habe ich eine grosse und langjährige Erfahrung mit Händlern und Auktionshäusern, weltweit.
Man sollte nicht glauben, dass bei Händlern oder auch bei noch so renommierten Auktionshäusern ausschliesslich propre Ware gehandelt wird. Das kann ein böses Aufwachen geben. Da habe ich genügend Beispiele erlebt, und zwar vornehmlich mit Schweizer und deutschen Auktionshäusern, dabei auch solche mit Rang und Namen. Wobei eben der Name, wie Figura zeigt, nicht immer hält, was er verspricht.

Ein Brief von Turks and Caicos mit einem Attest eines Dr. Sowieso: Die Nachprüfung bei der Royal Philatelic Society ergab: Marke gehört nicht zum Brief, nachträglich aufmontiert.
Eine 25 $ King Georg VI von Straits Settlements, welche als geprüft postfrisch angeboten wurde: Nachprüfung Marke ehemals fiskalgestempelt, gereinigt und nachgummiert.
Solche Beipiele könnte ich mehrfach aufzählen.

Also in dieser Beziehung macht Glauben selig, aber Garantie hat man keine. Eine andere Frage: Für was braucht es für einen postfrischen Viererblock PJ von 1945 eine Prüfung. Und glaube nicht, ein freundlicher Händler sei Garantie dafür, dass alles in Butter ist. Auch da habe ich meine Erfahrungen gemacht, u.a. auch in Zürich.

ubahuga Very Happy
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klassiker



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 622
Wohnort: Bern

BeitragVerfasst am: 07.02.2009    Titel:

Kann es sein, dass die Leute generell von Internet-Auktionen nichts mehr
halten?

Die Bucht meldet sinkende Umsätze und will vermehrt das "Shop"-
Geschäft stärken – dafür brauche ich aber kein Ebay, Ricardo, Delcampe,
dafür habe ich meinen Händler "vor der Tür". Es ist tatsächlich ein Element
des Irrationalen, aber es ist eben ein Unterschied, ob ich eine Marken-
Bestellung so ähnlich wie eine Buch-Bestellung bei Amazon via Internet
aufgebe oder den gleichen Betrag investiere, aber dafür noch eine halbe
Stunde mit meinem Händler fachsimpeln kann.

Das ist vielleicht der Grund, warum niemand mehr die Auktionen im Web
überhaupt anschaut.

Übrigens: Ich habe im letzten Sommer nach fast zehn Jahren mein
Ebay-Konto gekündigt. Meine letzten Käufe bei Delcampe sind schon ewig
her, Ricardo besuche ich ohnehin kaum.

Erstaunlich – das (philatelistische) Leben geht trotzdem weiter, auch ohne
Internet-Auktionshäuser.

Chris

P.S. Das ändert natürlich nichts daran, dass man auch bei konventionellen
Auktionen hereinfallen kann, aber statistisch gesehen wohl seltener.
Schaut Euch bei Ebay mal Bergedorf oder Helgoland an ...
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http://www.klassische-philatelie.ch
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ubahuga



Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 155
Wohnort: 5405 Dättwil AG

BeitragVerfasst am: 07.02.2009    Titel: Nicht verallgemeinern

Die Internet-Auktion lebt nach wie vor. Das Publikum wechselt. Auch ich habe eBay zu grossen Teilen den Rücken gekehrt. Teils weil es in der Suchfunktion immer unübersichtlicher wurde. Dies vor allem, wenn man internationale Sammelgebiete hat. Teils wegen dem vielen Ramsch, der beigemischt ist, usw. Das Einzige, was ich bei eBay noch habe, sind die Suchabos auf OAT-Belege und auf King George VI Key Plates Bermmuda.

Aber einfach in den Raum zu stellen die Internetphilatelie sei am abserbeln, halte ich für ein subjektives Urteil.
Für einen ausgesprochenen Schweizsammler halte ich Ricardo immer noch für etwas Gutes. Dazu zuerst ein Beispiel eines Zürcher Händlers.
Als ich Ende Siebziger wieder zu sammeln begann, fragte mich meine Frau vor Weihnachten nach der Wunschrichtung. Ich sagte ihr, sie könne bei einem Markenhändler vier, fünf gestempelte Sätze Pro Juventute aus den Dreissigern holen gehen.
Meine Frau machte das, bezahlte rund 80% des Kataloges. Die Marken ein Beschiss sondergleichen: ein hoher Wert war eingerissen, einer hatte einen Bug quer durch, einer war zwar rundgestempelt, aber der Stempel stark verschmiert. - Der Händler hat das offensichtliche Unwissen meiner Frau schamlos ausgenutzt, schamlos!

So! Wenn ein kleiner Sammler mit beschränktem Budget mal so beschissen wird, wird ihm das Gespräch mit dem Händler nicht mehr fehlen. Er hört auf zu sammeln. Viele dieser Menschen haben Dank Ricardo usw. das Marken sammeln neu entdeckt, weil sie nicht mehr bei einem Händler u.U. übersetzte Preise bezahlen wollten, oder einfach gütig angelächelt wurden, wenn sie mit kleinen Wünschen vorbei kamen.

Gleich noch ein anderes Beispiel mit einem Zürcher Händler. Es gab ihn, bei dem ich mich laufend mit Albummaterial und anderem Zubehör eindeckte. Eines Tages kam der Chef persönlich und fragte: Sie sammeln doch Brit. Kolonien. Da habe ich ein prächtiges Luxusstück für Sie ...
Er kam dann mit einer King George V 1 Pfundmarke von Leeward Island und wollte mir weis machen, sie sei in erstklassiger postfrischer Qualität. Ein solches Stück in dieser maximalen Qualität hätte ich sicher noch nicht.
Ich schaute die Marke an und sagte ihm: Tatsächlich ein solches Stück habe ich noch nicht, will ich aber auch nicht.
Er: Warum?
Ich: Die ist nachgummiert, und das erst noch miserabel. Die Zähne sind beinahe so scharf wie bei einem Brotmesser.
Er: Sind Sie sicher? das kann ich mir nicht vorstellen.
Ich: Ich bin zu 120 Pro sicher, ich kenne diese Marke, habe vier Stück davon und weiss genau, wie der Gummi auszusehen hat.
Er schaute sie dann auch noch einmal an, mit Lupe. Darauf meinte er:
Ja jetzt wo Sie das sagen, sehe ich es auch ...

Jaja, ich war nachher nicht ganz überzeugt, ob er nicht schon vorher gesehen hat, dass die Marke übel nachgummiert ist.
Wenn ich 400 Franken bezahlen muss für eine nachgummierte Marke, nur damit ich mit einem Händler ein paar Worte tauschen kann, bestelle ich die Marke lieber bei einem meiner Händler in England, ohne Schwatz, dafür in perfektem Zustand und 25% billiger.

ubahuga Very Happy
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Tom



Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 767
Wohnort: Bürchen VS

BeitragVerfasst am: 07.02.2009    Titel:

Hallo ubahuga,

wenn ich mir ein besonderes Stück unbedingt leisten will, muss ich mich vorbereiten!
Ich muss wissen was es gibt, Abarten, Ausführungen und und und....

Das ist für mich schon Voraussetzung, ob ich was kaufe oder nicht.

Dein Beisspiel ist sichelich sowas von Evil or Very Mad

Mein Budget ist klein. Deshalb sind Infos das A und O .

Nur, der für mich relevante Unterschied, beim Händler kann ich es sehen.
Bei Auktionen im Internet sind es eben "nur" Fotos und die Bewertung....

Das muss jeder für sich selber herausfinden, was Sie/Er will.

Ich habe meine Entscheidung getroffen. Vielleicht werde ich mal auf die Nase Fallen !
Auch dieses "auf die Nase gefallene Stück" bleibt in meiner Sammlung Very Happy
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