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Preise in Katalogen

 
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Ich schätze meine Briefmarken nach...
neustem SBK
40%
 40%  [ 6 ]
älterem SBK
20%
 20%  [ 3 ]
neuestem Zumstein-Katalog
13%
 13%  [ 2 ]
Michel-Katalog
0%
 0%  [ 0 ]
Sammler-Erfahrung
26%
 26%  [ 4 ]
Stimmen insgesamt : 15

Autor Nachricht
altschweiz-sammler



Anmeldungsdatum: 13.06.2011
Beiträge: 158

BeitragVerfasst am: 30.09.2011 12:19    Titel: Preise in Katalogen  

Hallo allerseits!

Da die neuen Kataloge diesen Monat erschienen sind, habe ich mir den SBK sowie den Zumstein-Katalog für 2012 erworben. Etwas erstaunt habe ich bemerkt, dass es (teils erhebliche) Preisunterschiede zwischen den beiden Katalogen gibt. Klar, ein Argument könnte sein, dass die Firma Zumstein offiziell nach Ihrem Katalog verrechnet, jedoch ist diese Firma gewiss auch im Schweizer Briefmarken-Händler-Verband, und "sollte" entsprechend auch die Preise des SBK als Richtlinie nehmen.

Andererseits habe ich in meinem bisherigen (kurzen) Briefmarken-Sammler-Leben die Erfahrung gemacht, dass wohl keiner Katalogpreise bezahlt (oder etwa doch?). Besonders in der Bucht (ebay) zahlt man in der Regel etwa 10% - 30% des SBK-Katalogpreises (wahrscheinlich berechtigt, da vielmals "Knochen" für gutes Geld verkauft werden).

Also, lange Rede, kurzer Sinn: Ist der Katalogpreis ein (sagen wir mal) Höchstpreis für die entsprechenden Marken, oder ein Richtwert, nach reellem Massstab, den man eigentlich zahlen "sollte"?

Gespannt auf Meinungen wartend, grüsst Euch

Peter
_________________
Google weiss... wo die Info ist, die ich suche...


Zuletzt bearbeitet von altschweiz-sammler am 30.09.2011 16:23, insgesamt einmal bearbeitet
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66ard



Anmeldungsdatum: 15.10.2009
Beiträge: 542
Wohnort: Wangen

BeitragVerfasst am: 30.09.2011 12:53    Titel:  

Zitat:
Ist der Katalogpreis ein ... Höchstpreis für die entsprechenden Marken


Das mit dem Katalogpreis ist wohl so eine Sache... Als ich mich als Kind mit dem Markensammeln befasst habe, war die Altschweiz ein nie zu erreichendes Ziel, eben wegen den hohen Katalogpreisen. Internet im heutigen Sinne gab es ja da noch nicht.
Als ich nach Jahren wieder mit den Marken weitermachte, hat mich immer noch die Altschweiz fasziniert, und ich begann, auf ebay und ricardo zu stoebern. Und die Preise dort waren eben bei 10 - 30 % des Kat.-Preises. Ich habe mir dann vorgenommen, meine Sammlung via Auktionen aufzubauen. Dies kostet zwar zu Beginn sicher Lehrgeld, aber mit der Zeit sieht man sehr gut, ob ein Stueck den Preis wert ist oder nicht.
Ich kaufe keine Knochen, und Katalogpreise zahle ich nicht. Es kommt immer darauf an, wie auch Stempel, Schnitt (bei ungezaehnten) etc. vorhanden sind.
Spezialfaelle wie Klischeefehler, Druckfehler, Stempel usw. sind natuerlich davon ausgenommen, dies sind Liebhaberpreise.

Aus der Erfahrung kann ich sagen, dass ich mit Auktionen gute Resultate zu einem angemessenen Preis erzielt habe (auch mit einigen Trouvaillen Shocked Very Happy ). Dies stimmt jetzt mal fuer mich, andere moegen dies anders beurteilen.

Zusammengefasst: Katalogpreise nur fuer Luxus-Exemplare oder Liebhaberstuecke.

Gruss
-- 66ard
_________________
It's not the network...
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Dirk Nagel DE



Anmeldungsdatum: 02.06.2010
Beiträge: 707
Wohnort: DE-66557 Illingen/Saarland

BeitragVerfasst am: 30.09.2011 19:16    Titel:  

Ich schätze nach SBK, Michel und Zumstein
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Tom



Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1209
Wohnort: Bürchen VS

BeitragVerfasst am: 30.09.2011 21:14    Titel:  

..... wie und ob es in meine ( oder manchmal auch andere ) Sammlung passt.

Gemäss dem SBK 2011 hätte meine Sammlung fast genau 300'000.- Wert Very Happy alleine durch die SBK 1237!
OHNE DRUCKZUFÄLLIGKEITEN !

Krass oder ?

Ähnlich wie bei 66ard war der Katalogwert in den Jugendjahren entscheidend!
Heute spielt das nur eine kleine Rolle nebenbei.
Ich habe auch schon Druckzufälligkeiten die nach SBK 1'200.- wert waren verschenkt.
Weil ich das nicht sammle, und derjenige mir schon soooooo viel gegeben hat ( nicht nur Philatelistisch ) -> z.B. Rippliessene oder Trockenbeerenauslese.....

Gruss Tom
_________________
Wer kriecht, kann nicht stolpern!
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sydney2000



Anmeldungsdatum: 03.07.2009
Beiträge: 478
Wohnort: Sydney, The Entrance

BeitragVerfasst am: 01.10.2011 02:26    Titel: Preise in Katalogen  

Ich habe 1956 angefangen Briefmarken zu sammeln.
Ich war damals 8 jaehrig Laughing
1982 habe ich den Entschluss gefasst nach Australien auszuwandern und da ich die Sammlung nicht in den 5ten Kontinent schleppen wollte, habe ich 2 grosse Reisekoffern mit meiner ganzen "Kollektion: gefuellt.
Schweiz...Liechtenstein, Soldatenmarken und Pferde-motive.
Katalogwert ( Mueller ) etwa CHF 50'000.00

Die Koffern habe ich nach Basel in die Aeschenvorstadt gefahren und dem Markenhaus Mueller zum Verkauf angeboten
Laughing Laughing Laughing

Nach etwa 45 Minuten hat der Kaeufer mir CHF 1500.00 Franken angeboten Confused
++++ No Deal+++

Am naechsten Tag sind die Marken mit mir nach Zuerich gefahren, da war im Niederdorf ein Geschaeft, an den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern Rolling Eyes Rolling Eyes

Da war ich etwa 30 Minuten und da wurde mir auch 1500 Franken offeriert!

+++ NO DEAL+++ Shocked Shocked

Darauf habe ich einen Sammlerfreund angerufen und ihm meine Sammlung offeriert.....fuer 1500 Franken....
20ig Minuten spaeter ist Ueli an meiner Wohnungstuere gestanden und hat die Koffern uebernommen........

Heute koennte ich mir die letzten 27 Haare von der Glatze reissen Sad Sad

.............eine Woche nach meiner Ankunft in Sydney habe ich sofort wieder mit sammeln angefangen Laughing Laughing

Heute habe ich ein Zimmer voll .......mit dem Katalogwert....koennte ich ein Haus kaufen, in Realitaet ....vielleicht ein Occasions Auto Laughing Laughing

Die Nachfrage bestimmt den Preis.......Kataloge sind die Preislisten der Verkaufs- Haeuser wie Stanley Gibbons, Scott, Michel ....Zumstein

Fuer "normal Ware" 10 - 25% ist realistisch!

zimi
_________________
Don't worry about the world coming to an end today. It's already
tomorrow in Australia!
(Charles Schultz)
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bumbi



Anmeldungsdatum: 01.07.2009
Beiträge: 2168
Wohnort: 3013 Bern

BeitragVerfasst am: 01.10.2011 11:56    Titel:  

Aber ganz genau, Tom und Zimi,

Zimi hat Folgendes geschrieben:
.......Kataloge sind die Preislisten der Verkaufs- Haeuser wie Stanley Gibbons, Scott, Michel ....Zumstein


Du sprichst mir aus der Seele, lieber Zimi !!
Katalogpreis = Verkaufspreis der Händler.
Und die setzten sich zusammen aus:
REELLEM Marktwert plus Seltenheit plus "einwandfreie" Qualität der Stücke plus Lagerhaltungskosten usw. der Händler plus GEWINN der Händler. Punkt.

Auch unsere Händler müssen schliesslich von etwas leben!
Embarassed Aber wieso immer von mir Rolling Eyes

Schliesslich sind wir und durch "Geiz ist geil" und Co. leider schon gewöhnt, immer das Beste mir einer Super-Bedienung zum kleinsten Preis zu wollen. Beim kleinen Fachhändler beraten lassen und dann im Grossmarkt einkaufen. Und sich dann noch beschweren, dass die grossmärkte die kleinen Läden verdrängen. (Frei nach Dieter Nuhr...)

Back to Topic:
Ankaufspreis + Unkostenbeitrag/Gewinn = Verkaufspreis (frei nach Adam Smith, einem echt cleveren Schotten)

Mit dem Marktwert hat das nicht zwingend etwas zu tun.
Klar ist ein Täubchen was anderes als ein Standesläufer, Postreiter und Co.
Beim Täubchen ist der Katalogpreis schon viel eher ein guter Richtwert und damit realistisch. Damit wird auch Geld verdient.

Bei Auktionen sieht man schon eher die Liebhaberpreise. Da spielt der Katalogpreis wohl eher als (Prozentsatz des) Startpreises eine Rolle.

Ist ähnlich wie in der Bank (krasses Beispiel, Mann, aber das Prinzip wird jedem gleich klar): Wenn ich 100 Fr in Euro wechsle und die Euro gleich anschliessend wieder zurückwechsle, das hat die Bank an mir etwas verdient, weil ich nur noch etwa 90.- habe. So etwas nennt man Wechselkurs (oder Wechselfrust), und zwar gibt es einen Kurs für Arrow Ankauf und einen Kurs für Arrow Verkauf. Hasch gecheckt, Alter?

Tom hat Folgendes geschrieben:
Gemäss dem SBK 2011 hätte meine Sammlung fast genau 300'000.- Wert alleine durch die SBK 1237


Fasch, Tom ! Se sind schon über 300'000.- Exclamation Ich hab noch ein paar für Dich hier Laughing Laughing Laughing

Aktuelles Beispiel:
Beim Zumstein kriege ich die Kohlmeise für 3.- (einwandfrei, schön gestempelt) , auf dem freien Markt werden mir die nachgeschossen, die will - AUSSER DEM TOM - niemand haben. Scheint eben für die meisten nur eine bessere Qualität von Altpapier zu sein.

Für über 400'000 Marken (Massenware, schön abgelöst Exclamation XXXL-fach durchsucht) inklusive gut 20'000 Grimsel hab ich das letzte Mal etwa 450.- bezahlt. Massenware will eben - mit wenigen Ausnahmen- keiner haben.

Verwechselt niemals Massenware mit Einzelstücken!
Katalogpreis = Arrow Einwandfreies Einzelstück,
Schuhkarton voller Marken = Arrow Massenware, besseres Altpapier

Da war vor längerer Zeit doch auch schon mal in Diskussion in irgendeinem Thread Rolling Eyes ...aber ich finde es grad auf die Schnelle nicht wieder Embarassed

Aber das Thema ist auch sehr wichtig. Nicht für mich bzw. meine Sammlung aber um die Realität der Preisgestaltung deutlich/klar/transparent zu machen.


Um wieder mal ganz deutlich meine Meinung/Erfahrung plattzutreten:
Der Händler ist nicht immer nur der Böse, der auf unsere Kosten reich wird.
Um hier auch mal was gutes (die berühmte Lanze zu brechen) über unsere Händler zu sagen:
Er ist (oder kann es sein) auch der Freund, der mich gut und richtig berät.
Er kann mich auch lehren kann, längerfristig zu sammeln/denken.
Er schlägt mir Dinge vor, an die ich selber nie gedacht hätte.
Er kann die "Perle" sein, die sich jeder von uns wünscht.
Er macht verbindliche Aussagen (z.B. Atteste) auf die ich mich verlassen kann.
Er gibt mir zu praktisch jeden Kauf die Garantie für die gekaufte Qualität. Das ist mehr wert als ein "dubioses Schnäppchen".
Er hat ein immenses Fachwissen und eine unerhörte Erfahrung. Nur zuhören muss ich noch selber!
Es ist der Sucher, welcher mir alles erdenkliche ranschaft, was mich gelüstet und wo ich vielleicht selber nicht rankomme.
Er ist der "Lagerverwalter bzw. Lagerhalter" um meine Wünsche auch sofort zu befriedigen.
Er wühlt sich oft tagelang durch Staub und Ausschuss, immer auf der Suche nach guten Stücken.

Das ist doch auch seinen Lohn wert, oder?

Es gibt eben auch Händler und Händler.
In einer Herde gibt es immer VIELE WEISSE Schafe, einige GRAUE Schafe, einige SCHWARZE Schaft.
Es ist an mir, deren Farbe zu erkennen.
Ich hab dafür mehrere Sinnesorgane von der Natur mirbekommen:
Einen Mund und Ohren zum Kommunizieren!
Augen und ein Keyboard für das Internet.
Meist hilft auch etwas Verstand zwischen den Ohren, der diese Sinne ein bisserl koordiniert.

Leider sprechen sich schlechte Erfahrungen immer schneller herum als gute Erfahrungen. (warum sind die bloss immer interessanter Question )
Leider ist etwas Schlechtes für viele interessanter als etwas Gutes. Hää? Schon mal eine Zeitung aufgeschlagen oder die Nachrichten gehört/gesehen? Habt Ihr die Guten Dinge heraussieben können?
Ich lese seit Jahren keine Zeitungen Twisted Evil mehr und höre/sehe nur selten die Nachrichten Evil or Very Mad . Was wirklich wichtig Cool ist, das erfahre ich schon. Und ich spare wohl jeden Tag eine Stunde meines Lebens - für mich und meine Hobbies Razz Razz

Zurück zum Thema:
Ich hab da einen guten Tip für Euch:
Ich habe einen Briefmarkenhändler meines Vertrauens gefunden.
Arrow Sucht Euch doch auch einen!
Es gibt sie! Und sogar viele davon!

Insofern: Gutes Gelingen,
Bumbi

PS:
Sorry für das wieder mal viel zu lange Post... Embarassed Embarassed
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...but you are dead for a long time !
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sydney2000



Anmeldungsdatum: 03.07.2009
Beiträge: 478
Wohnort: Sydney, The Entrance

BeitragVerfasst am: 01.10.2011 12:36    Titel: Preise in Katalogen  

bumbi

Grossartig.........Gratuliere......Punkt......Period!

zimi Exclamation
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Coira



Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 171
Wohnort: Chur

BeitragVerfasst am: 01.10.2011 16:47    Titel:  

Super bumbi dem ist nichts mehr hinzuzufügen Smile
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Sammler sind glückliche Menschen
Besuch doch mal die Churer Philatelisten
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Dirk Nagel DE



Anmeldungsdatum: 02.06.2010
Beiträge: 707
Wohnort: DE-66557 Illingen/Saarland

BeitragVerfasst am: 02.10.2011 10:42    Titel:  

Na da fehlen mir für bumbi einfach die worte und da würde ich mich den Vorrednern mal anschließen
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Hamlet
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Anmeldungsdatum: 05.05.2004
Beiträge: 2710
Wohnort: Basel

BeitragVerfasst am: 02.10.2011 11:26    Titel:  

bumbi hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich 100 Fr in Euro wechsle und die Euro gleich anschliessend wieder zurückwechsle, das hat die Bank an mir etwas verdient, weil ich nur noch etwa 90.- habe. So etwas nennt man Wechselkurs (oder Wechselfrust), und zwar gibt es einen Kurs für Ankauf und einen Kurs für Verkauf.

Es wäre zu schön, wenn es wirklich so wäre. Ich wollte letztens mal CHF 50.-- bei der Kantonalbank in Euronen wechseln. Da wollten die noch zusätzliche CHF 5.-- Bearbeitungsgebühr haben. Weil es üblich sei, bei Beträgen kleiner als CHF 100.--, erklärte man mir. Diese *gaaaanz schlimme Wörter* von der Bank kriegen den Hals nie voll.

Und was macht man bei der UBS, nachdem ein Investment-Banker 2 Milliarden zerstörte? Man setzt einen Investment-Banker an die Spitze. Ein Beispiel wie aus dem Lehrbuch: So macht man den Bock zum Gärtner.
Lasst das dickste Kind den Geburtstagskuchen bewachen!

Hamlet
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bumbi



Anmeldungsdatum: 01.07.2009
Beiträge: 2168
Wohnort: 3013 Bern

BeitragVerfasst am: 02.10.2011 14:00    Titel:  

ACHTUNG: OFF-TOPIC

Hamlet hat Folgendes geschrieben:
Und was macht man bei der UBS, nachdem ein Investment-Banker 2 Milliarden zerstörte? Man setzt einen Investment-Banker an die Spitze.


Und das wundert Dich noch?

Ist doch klar:
Solange so ein Bank-Spekulant nur mit dem Geld fremder Leute spekuliert, juckt es den doch nicht im geringsten, wenn der ganze Betrag plötzlich weg ist. Ist doch bloss unser Erspartes, unsere Lebensversicherung, unser Haus, schlussendlich unsere Existenz.
Und jetzt kommt noch das allerbeste: Ist es eine Kantonalbank, so garantiert noch der Staat (also der Kanton) für den ganzen Betrag: Ich freue mich hier nicht Twisted Evil Twisted Evil besonders, dass ich als Steuerzahler meine eigenes Erspartes (via Umweg: Steuern) wieder ein zweites Mal auf mein Konto einbezahlen darf....

Preisfrage:
Wie kriegt man 2 Milliarden so schnell weg?
Ist mir auch völlig klar (und Dir übrigens auch Laughing) Banken-Roulette
Setze beim Banken-Roulette auf Rot. Gewinnst Du nicht, so verdoppelst Du den Einsatz.
Solange Du keine "echt unverhersehbare Pechsträhne" hast, gewinnst Du (Deinen ersten Einsatz)
Banken-Roulette funktioniert sogar noch viel besser: Die spielen noch nicht mal mit ihrem eiigegnen Geld!
Die gehen bewusst ein hohes Risiko (es gibt sicher noch Banken-Fachausdrücke dafür, die das schönreden) ein. Geht das maximale Risiko dann "völlig unvorhersehbar" (für uns: erwartungsgemäss) in die Hose, so muss man eben Geld nachschiessen, um den Verlust wieder wettmachen zu können.
Nach mehreren Runden Pech (oder Top-Blödheit) zieht einer in der Teppich-Etage die Notbremse und entlässt den "Bösewicht", bevor es ihm selber an den Kragen geht. Damit der "Entlassene" seinen Mund (oder auch: "die Schnauze") hält, kriegt er noch einen schöne Abfindung.
Mit Schweigeklausel natürlich. Dann schiebt man ihn noch hurtig zur Konkurrenz, damit die dann Ende des Jahres auch nicht mehr besser dasteht.

Geht übrigens nicht nur mit Bank-Spakulanten, sondern mit allen Bereiches des Top-Managementes.

Soll mir mal einer beweisen, dass dies nicht so ist.


Twisted Evil Bumbi Twisted Evil
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Uwe



Anmeldungsdatum: 05.12.2008
Beiträge: 167
Wohnort: Thurgau

BeitragVerfasst am: 04.10.2011 22:45    Titel:  

Hallo

Die 2 Mia. sind gegen die 500 Mia., die die EU im Schneeballprinzip für Griechenland einsetzt, ein Pappenstiel.

In der EU wird es bald richtig krachen und dann gehts rund an der Börse, d.h. spiralförmig bergab Wink

Vielleicht sind wir Marken- und Münzensammler eines Tages die Gewinner, denn die Pseudo-Papier-Milliarden lassen sich nicht so schnell in Reales umsetzen, unsere Marken sind aber real, und da wird sogar bei den wenig beachteten Marken die Nachfrage rasch steigen.
(PS: mich dünkt, nur schon die Preise für "Wühlkisten" sind bei ricardo deutlich am steigen, ein Trend oder nur Zufall?)

Gruss, Uwe
_________________
Man ist immer entweder ein Teil des Problems oder Teil der Lösung.
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