tubist

Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 204 Wohnort: Büetigen
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Verfasst am: 07.03.2007 08:09 Titel: Philatelisten verstärken ihre Aktivitäten |
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Quelle: http://www.vaterland.li/page/lv/artikel_detail.cfm?id=22968
Der Verband der Liechtensteiner Philatelisten hat sich im letzten Jahr stark für die Aufwertung der Sammlertätigkeit eingesetzt.
Die Jahresversammlung des Liechtensteiner Philatelisten-Verbandes (LPHV) vom vergangenen Montag widerspiegelte die Einsatzfreude der in- und ausländischen Sammler liechtensteinischer Briefmarken. Im Mittelpunkt der statutarischen Geschäfte stand der Jahresbericht des Präsidenten Peter Marxer aus Vaduz. Hinzu kamen Rechenschaftslegungen, das Erörtern der laufenden Arbeit sowie Ehrungen und das Austauschen von Ideen und Pflegen von Kontakten.
Jahresbericht des Präsidenten
Peter Marxer begrüsste die 36 Anwesenden und beleuchtete die mit Umsicht und Weitblick durchgeführten Arbeiten des Verbandsvorstandes sowie das bemerkenswerte Engagement einzelner Mitglieder. So ist es etwa gelungen, zehn neue Mitglieder zu gewinnen, darunter fünf Jugendliche.
Zwecks Belebung der Philatelie hat Hans Oehri im Lauf des Jahres vier aufschlussreiche Artikel geschrieben und in den Landeszeitungen veröffentlichen lassen. Die Mitglieder wurden durch vier Rundschreiben auf dem Laufenden gehalten und immer aufs Neue motiviert. Der Internetauftritt des Verbandes wurde von Peter Marxer als zu wenig attraktiv beurteilt; man sei aber auf der Suche nach einem Talent zur Neugestaltung der Homepage. Das Herzstück der Verbandsarbeit seien nach wie vor die monatlichen Zusammenkünfte im Hotel Linde in Schaan. Dort wird über die Philatelie informiert, diskutiert und gelegentlich auch einzelne Briefmarken versteigert. Parallel dazu haben der Präsident und Vizepräsident Kurt Kalberer mehrere Jugendkurse geleitet. Die Neulinge seien bereits in der Lage, zwei oder drei selbst gestaltete Albumblätter an der Ausstellung «Vaduz 07» zu zeigen, sagte Marxer.
Nicht minder interessant war der Bericht über die Auslandsarbeit, zum Beispiel über ein Treffen der Verbandsvorsitzenden rund um den Bodensee, eine dreitägige Veranstaltung in Bonn, eine weitere in Südspanien sowie kleine und grosse Ausstellungen in Monaco, Baden und den USA. An der Philatelie-Weltausstellung in Washington wurde Götz Schneider für seine Liechtenstein-Zeppelin-Sammlung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. So wurde deutlich, dass die Liechtensteiner Briefmarken durchaus eine Rolle auf internationalem Parkett spielen, dass der Verband Ansehen geniesst, dass die vielen internationalen Sammlervereine emsig sind und das Hobby immer noch weltweit gepflegt wird und Zukunft hat.
Briefmarkenkatalog in Planung
Die Vorbereitungen für die diesjährigen Arbeitsschwerpunkte, nämlich die Herausgabe eines neuen Briefmarkenkatalogs und die Durchführung der dreitägigen Ausstellung «Vaduz 07», hätten den Vorstand schon 2006 reichlich beschäftigt und tun es weiter. Der Präsident bedankte sich schliesslich bei seinen unermüdlichen Getreuen und der Liechtensteinischen Post AG für ihre Unterstützung. Dank tadelloser Vorarbeit wurden auch die weiteren Rechenschaftslegungen widerspruchslos angenommen und lebhaft verdankt, zum Beispiel der Kassabericht von Rosmarie Oehri und der Revisionsbericht. Der Jahresbeitrag wird ab nächstes Jahr 30 Franken bzw. 15 Franken betragen. Zu Ehren der verstorbenen Mitglieder erhob man sich zu einer Gedenkminute.
Langjährige Mitglieder geehrt
Für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verband wurden ausgezeichnet: P. Gerner (Schaan), W. Laukas (Nendeln) und acht ausländische Mitglieder für 25 Jahre; J. Conrad (Mauren) für 30 Jahre; K. Marxer und M. Ospelt (Vaduz) für 40 Jahre und A. Näff und B. Näscher (Gamprin) für 50 Jahre. F. Peleikes wurde als treuester Besucher der Monatstreffen geehrt. Den Silberbecher der Philatelie Liechtenstein (Post AG) erhielt H. Schumacher, Lüchingen.
Zum Schluss des offiziellen Teils der Versammlung gab es noch einige Wortmeldungen: Norbert Hasler dankte den alten Hasen für ihre hilfreiche Zusammenarbeit und versicherte, stets ein offenes Ohr für Probleme zu haben. Professor Deicha unterbreitete einen bereits erprobten Werbevorschlag; und schliesslich luden ausländische Mitglieder zu bevorstehenden Ausstellungen ein. Die freundschaftliche Atmosphäre der Jahresversammlung prägte auch das gemeinsame Abendessen und die nebenbei geführten Gespräche. (hfh) _________________ Gruss tubist
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Wenn du von einem Fremden etwas willst,
was für dich von Interesse ist,
so lege stets eine Briefmarke bei... (Abraham Lincoln) |
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