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Der Treffpunkt für Briefmarken-Sammler um zu fachsimpeln, zu diskutieren oder einfach nur zu plaudern |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 03.10.2006 07:30 Titel: Neuer Auktionsrekord? |
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Hier geht es nicht um den absoluten Zuschlagpreis - da gibt es noch
deutlich höhere.
Ich habe mir mal die Ergebnisse der letzten Köhler-Auktion angesehen
(das war die, wo auch die Wiesenthal-Sammlung versteigert wurde).
Interessant finde ich immer, wenn Zuschlagpreise deutlich über den
Ausruf- bzw. Schätzpreisen liegen, und da habe ich bei dieser Auktion
ein interessantes Los gefunden:
http://217.24.3.6/ahk/?act=det&aid=00173
Dass der Zuschlagpreis drei, fünf oder zehn Mal höher als der Ausruf
liegt, ist nicht ungewöhnlich, aber hier lag der Zuschlagpreis um mehr als
das Hundertfache über dem Schätzpreis!
(Schätzpreis € 300,-, Zuschlag € 32'000,-)
Dieses Verhältnis ist rekordverdächtig!
Wie kann so etwas passieren?
Die grossen Auktionshäuser beschäftigen Berufsphilatelisten, die
kompetente Spezialisten mit teilweise jahrzehntelanger Erfahrung sind.
Hat da einer nicht erkannt, was er anbietet? Kann ich mir, zumal bei
Köhler, nicht vorstellen.
Oder sassen da einfach zwei hoch spezialisierte Sammler im Saal,
beide mit dicker Brieftasche, und das "muss-ich-haben" ist mit den
beiden durchgegangen?
Würde mich interessieren, wie dieser Preis herauskommen konnte ...
Chris
Nachtrag:
Was mir gerade auffällt: Wie kommen die auf Katalog-Nr. 5 nach Michel?
Meines Wissens führt Michel keine Zemstvo-Ausgaben auf, bei Chuchin
hat die Marke die Nummer 2, und Artuchov ist noch nicht bei "V"
(das kommt erst in Band 6, und der ist noch nicht raus).
Schmidt hat eine Nr. 5 für Wolsk, die könnte passen.
Was sagen die Russland-Spezialisten? _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2710 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 03.10.2006 13:02 Titel: |
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Das mit der Michel-Nr. erklärt sich vermutlich so, dass der Programmierer (kein Philatelist) gemäss Auftrag ein Feld in der Datenbank generierte, das die Katalognummer aufnehmen soll und dieses gemäss Auftrag mit "Michel" betitelte. Der Auktionsgehilfe, der dieses Los in der DB eintrug ist halt kein Informatiker und trug die Nummer ein, die er in einem anderen Katalog fand.
Wahrscheinlich müsste hier die DB um ein weiteres Feld ergänzt werden, das den Katalog beschreibt. Hernach müssten die Seiten-Scripte entsprechend angepasst werden.
Ob dieser Aufwand jedoch einer Kosten-Nutzen-Analyse stand hält ist fraglich.
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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