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Nationale Briefmarkenausstellung in Baden eröffnet

 
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tubist



Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 204
Wohnort: Büetigen

BeitragVerfasst am: 06.09.2006 20:39    Titel: Nationale Briefmarkenausstellung in Baden eröffnet  

Quelle: http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=D0987B04-9C09-4776-846770EF3819D044&startpage=1&ObjectID=83A089C4-1422-0CEF-709A8ED36EFAF472

letzte Änderung: 06.09.06 17:01

Nationale Briefmarkenausstellung in Baden eröffnet

Baden. SDA/baz.
Die Nationale Briefmarkenausstellung (NABA) in Baden-Dättwil AG hat am Mittwoch die Türen geöffnet. 270 Personen und sieben Teams präsentieren die Prunkstücke ihrer Sammlungen. Die NABA, die alle fünf Jahr stattfindet, dauert bis am Sonntag.

Das Mekka der Schweizer Briefmarkensammler sind in den nächsten vier Tagen die Sporthallen beim Bareggtunnel in Baden-Dättwil. In 1900 Rahmen werden Briefmarken ausgestellt. An der NABA sind auch die Postbetriebe aus Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz vertreten.

In einer eigenen Halle zeigen 40 Jugendliche an der «Junaphilex» ihre Kollektionen. Jurys bewerten alle Präsentationen. Der Philatelistenverein Baden-Wettingen organisierte die NABA. Die letzte Ausstellung vor fünf Jahren in St. Gallen hatte 50 000 Besucherinnen und Besucher angelockt.

Briefmarke als Imageträgerin

Die Bedeutung der Briefmarke und Philatelie bleibe auch im Zeitalter von Internet, Mail und SMS bestehen, sagte Post-Chef Ulrich Gygi laut Redetext am Mittwoch an der Eröffnungsfeier. Als Imageträgerin sei die Briefmarke für die Post wichtig.

Die Briefmarke sei «ein Spiegel der Schweiz», schrieb Bundespräsident Moritz Leuenberger in einem Grusswort. Die NABA sei eigentlich eine grosse Landesausstellung. Obwohl die Marke nur 25 auf 30 Millimeter messe, finde auf ihr die ganze Schweiz Platz.

Post verliert Philatelie-Abonnenten

Die Post stelle generell einen leicht rückläufigen Verkauf von Briefmarken fest, sagte Post-Sprecher Stefan Flüeler auf Anfrage. Die Kunden kauften vor allem Marken, die ihnen gefielen. Die Post gab im letzten Jahr 45 neue Marken heraus.

Stark verringerte sich gemäss Flüeler die Zahl der Sammler, die alle Markenausgaben im Abonnement beziehen. Zwischen 2002 und 2005 ging die Abonnementenzahl um einen Viertel auf 57 450 zurück. Die Zahl der Kunden im Ausland sank im gleichen Zeitraum um 40 Prozent auf 22 600.

Leidenschaft der Sammler

Für viele Briefmarkensammler sei die NABA die Gelegenheit, ihre Leidenschaft zu stillen, sagte Pierre Godat, Zentralpräsident des Verbands Schweizerischer Philatelistenvereine. Die Ausstellung sei die höchste Krönung für die Teilnehmer an den Wettbewerben.

Zur Nationalen Briefmarkenausstellung erschien eine Sondermarke. Der 555 Jahre alte Stadtturm von Baden ziert die 1-Franken-Marke mit Verkaufszuschlag von 50 Rappen.

Gestalter des neuen Wertzeichens ist Martin Eberhard aus Kaiserstuhl AG. Im Mai kam von Eberhard ein Sonderblock mit drei Marken in den Verkauf, auf denen das Kloster Wettingen abgebildet ist.

Die Nationale Briefmarkenausstellung (NABA) in Baden-Dättwil AG dauert bis 10. September 2009.
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 622
Wohnort: Bern

BeitragVerfasst am: 06.09.2006 21:51    Titel: Re: Nationale Briefmarkenausstellung in Baden eröffnet  

tubist hat Folgendes geschrieben:
Zwischen 2002 und 2005 ging die Abonnementenzahl um einen Viertel auf 57 450 zurück.


Das ist bedenklich, aber ...

Zitat:
Die Zahl der Kunden im Ausland sank im gleichen Zeitraum um 40 Prozent auf 22 600.


... das ist noch bedenklicher.
Das Inlands-Publikum kann ja sagen "Ich kaufe nur Marken, die ich
schön finde", oder nur Pro Iuventute, aber der Auslandskunde hat diese
Möglichkeit nicht - was bedeutet, dass die Schweiz als Markenland
mächtig an Image verloren hat.

1973 schrieb Häger im "Grossen Lexikon der Philatelie" zum Stichwort "Schweiz":

"Schweiz, schon immer eines der beliebtesten Postgebiete der Sammler
in Deutschland und Österreich und deshalb in der Beliebtheitsstatistik an
dritter Stelle stehend. Diese Beliebtheit verteilt sich übrigens gleichmässig
auf vermögende und weniger mit irdischen Gütern gesegnete Sammler.
Letztere erfreuen sich an den bildlich und drucktechnisch stets vorbildlich
ausgeführten Marken, denen fast ausschliesslich nur das Land selbst
betreffende Ausgabeanlässe zugrunde liegen. Die Nennwerte der Sonder-
und Gedenkmarken sind im allgemeinen auf die gebräuchlichsten Portosätze
abgestimmt; nur unter den Dauerserien befinden sich teils sehr hohe
Wertstufen. Es erscheinen pro Jahr nicht viele Marken, darunter die stets
ansprechenden Pro-Patria- und Pro-Iuventute-Ausgaben mit reizvollen
Motiven und nicht zuletzt die immer begehrten und oft erstaunliche
Wertsteigerungen erfahrenden Blocks, so dass der für ein Neuheitenabonnement
aufzuwendende Betrag, auf einen Monat umgerechnet, gering ist. Die
Schweiz kann als Sammelgebiet bestens empfohlen werden."

So weit Herr Häger.
Ich überlasse es den Lesern, die einzelnen Punkte, von der vorbildlichen
Drucktechnik bis zum geringen monatlichen Aufwand, daraufhin zu untersuchen,
ob sich da vielleicht in den letzten 30 Jahren etwas geändert hat ...

Chris
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Hamlet
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Anmeldungsdatum: 05.05.2004
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BeitragVerfasst am: 07.09.2006 01:19    Titel:  

Lasst mich nicht lügen, aber so alle 5 Jahre stimmt wohl nicht!

Da war die Naba in Basel 1995, so mit den Gedenkmarken und -Veranstaltungen zur Basler Taube (1845 = 150 Jahre).

Dann gabs die Naba in St Gallen 2000. Ich hatte den weiten Weg gemacht trotz Kohle-Mangel. Es gab diese unsinnige Stickerei-Marke, die aufgrund Ihrer Dicke und des komischen Leimes jedes Album zerstört.

Nun ist die Naba Baden `06

Mal ehrlich Leute:
Kann 2000 + 5 wirklich 2006 ergeben?
Mein Taschenrechner bestreitet dies vehement. Und bitte Leute, Zahlen zu addieren ist nun wirklich nicht das Problem heutzutage. Da vertraue ich meinem CHF-1.95-Gerät vollumfänglich.

Hamlet
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klassiker



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
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BeitragVerfasst am: 07.09.2006 09:29    Titel:  

Hamlet hat Folgendes geschrieben:
Kann 2000 + 5 wirklich 2006 ergeben?


Inflationszuschlag? Wink

Chris
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Hamlet
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Anmeldungsdatum: 05.05.2004
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BeitragVerfasst am: 07.09.2006 09:32    Titel:  

Zitat:
Zwischen 2002 und 2005 ging die Abonnementenzahl um einen Viertel auf 57 450 zurück.

Das erstaunt mich nun auch nicht weiter, war es doch die Post, die just innerhalb dieses Zeitrahmens Änderungen am Abo-Service vornahm.
Wenn ich mich recht entsinne, war das so:
- Die Abos werden nur noch einmal jährlich, am Jahresende, ausgeliefert.
- Wer sein Abo weiterhin auch unter dem Jahr erhalten will, bezahlt zusätzliche Gebühren dafür.
- Stempelwünsche, wie etwa Vollstempel, sind erhöht gebührenpflichtig.

Nun ist es doch so, dass eine Briefmarke eine Vorauszahlung an die Post ist für eine Leistung, die die Post noch zu erbringen hat, nämlich einen Brief zu befördern. Beim Sammler ist es also so, dass die Post für eine Leistung bezahlt wird, die sie nie erbracht hat, weil der Sammler seine gekauften Marken ja ins Album steckt, statt auf einen Brief zu kleben, zwecks Beförderung desselben.

Sieht man nun die Briefmarke als das, was sie ist, nämlich eine Quittung, dann verlangt die Post also zusätzliche Gebühren für die Auslieferung von Quittungen über bezahlte, jedoch nicht erbrachte, Leistungen.
Man mag mich engstirnig nennen, aber da wo ich herkomme, nennt man sowas Betrug.

Ich für meinen Teil kann es mir jedenfalls nicht erlauben, meinen Kunden nicht errbrachte Leistungen in Rechnung zu stellen und dann sogar für die Rechnungstellung weitere Gebühren zu verlangen.

Hamlet
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tubist



Anmeldungsdatum: 28.10.2005
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BeitragVerfasst am: 07.09.2006 12:23    Titel:  

Quelle: http://www.zuonline.ch/storys/storys.cfm?vID=8832

Mittwoch, 06. September 2006

Abgestempelt und eingeordnet
Mit seinen Exponaten hat Ernst Schmid bereits Gross-Vermeil, eine Zwischenstufe von Silber und Gold, gewonnen. An der Briefmarkenausstellung in Baden hofft er nun auf die Goldmedaille.


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Einige Stücke seiner Sammlung sind dem Philatelisten Ernst Schmid besonders ans Herz gewachsen.

Eine Briefmarke misst zwar meist nur 25 mal 30 Millimeter, kann jedoch die Geschichte eines ganzen Landes widerspiegeln. Deshalb fasziniert sie auch den Philatelisten Ernst Schmid aus Windlach. Schon als kleiner Knabe hat Schmid von seinem Bruder sein erstes Briefmarkenalbum erhalten. «Im Album waren aber nur schlechte Marken», sagt Schmid. Trotzdem weckte dieses Album sein Interesse an Briefmarken. Es war der Beginn einer grossen Leidenschaft.
Über Jahre hinweg kaufte Schmid seine Marken an verschiedenen Auktionen und Börsen in Europa und der Schweiz. «Man muss vom Typ her schon ein Sammler sein», so Schmid zu seinem Hobby. Das Briefmarkensammeln sei sehr zeitintensiv. «Die Sammler sind darum eher Leute im reiferen Alter», sagt der Rentner. Er selbst habe auch erst seit seiner Pensionierung richtig Zeit dafür. «Und ich schaue halt weniger Fernsehen», fügt er an.

Ein bisschen mehr Anstand
Eines seiner liebsten Stücke ist ein Kuvert an das «Wohllöbliche Zunftgericht» in Stadel, das aus dem Jahr 1849 stammt. «Solch seltene Stücke lagere ich zur Sicherheit aber extern», so Schmid.
Schmid sammelt aber nicht nur historische Briefmarken. Zum Jubiläum der Post hat Schmid eine eigene Briefmarke von sich und seiner Frau anfertigen lassen. «Diese Marke verwenden wir nun bei speziellen Gelegenheiten», sagt er.
Neben den Briefmarken besitzt Schmid auch historische Briefe. Einige davon hat er vom Altdeutschen ins Neudeutsche übersetzt. Die Schrift habe er mit Hilfe seiner Tante und im Selbststudium lesen gelernt. Verborgene Geheimnisse hat er aber bisher nicht entdeckt. «Zum Teil schrieben die Leute ganz banale Sachen», so Schmid. Früher war es auch üblich, Anreden wie «Wohllöblicher Herr» zu verwenden. «Man hatte wohl noch ein bisschen mehr Anstand als heute», sagt Schmid lachend.

Postwesen des Bezirkes Dielsdorf
An der Nationalen Briefmarkenausstellung in Baden stellt Schmid nun drei Exponate aus. In der Kategorie der Postgeschichte und der Philatelistischen Literatur stellt er die Geschichte des Bezirkes Dielsdorf dar. Gezeigt werden Abstempelungen aller Poststellen des Bezirkes und die Entstehung und Entwicklung des örtlichen Postwesens.
In der Kategorie der Thematischen Philatelie widmet sich der Landwirt dem Thema Landwirtschaft. Das Exponat erzählt die Geschichte der landwirtschaftlichen Entwicklung mit Briefmarken, Stempeln und Belegen aus der ganzen Welt. «Ich kann den Betrachtern mit den Briefmarken einen anderen Zugang zum Thema Landwirtschaft ermöglichen», so Schmid. Beim Erstellen des Exponates habe er stets auf sein Fachwissen als Landwirt zurückgreifen können.
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tubist



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BeitragVerfasst am: 11.09.2006 09:35    Titel: NABA 2006 zieht 10000 Philatelie-Fans an  

Quelle: http://www.grenchner-tagblatt.ch/pages/index.cfm?dom=30&rub=100004701&nrub=0&sda=1&Artikel_ID=101332530

10.09.2006 22:38

Über 10 000 Philatelie-Interessierte haben die Nationale Briefmarken-Ausstellung «NABA 2006» in Baden-Dättwil besucht. Die Organisatoren zogen zum Abschluss der viertägigen Veranstaltung eine positive Bilanz.

Roland Hächler, Mitglied des Organisationskomitees und PR-Verantwortlicher, wertete den Publikumerfolg als «ungebrochenes Interesse an Briefmarken». Die Ausstellungshalle sei zeitweise von Besuchern «regelrecht überrannt» worden und auch der Verkehr am Baregg habe einige Probleme verursacht.

Gemäss Hächler wurden in den Sporthallen beim Bareggtunnel zahlreiche Raritäten aus dem In- und Ausland präsentiert. Als Publikumsmagnet erwiesen hätten sich insbesondere die alten Kantonsmarken wie das «Basler Tübli», die Zürich 4 und 6 sowie der Genfer Adler.

Insgesamt 270 Sammler präsentierten wärend der vier Ausstellungstage in rund 2000 Rahmen (Glasvitrien) die wertvollsten Exponate ihrer Sammlungen. Vertreten an der NABA waren auch die Postbetriebe aus Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz.

Wie Hächer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA erklärte, kamen auch die rund 50 Händler auf ihre Rechnung. Der Verkaufserfolg sei als «gut bis sehr gut» taxiert worden.

In einer eigenen Halle zeigten 40 Jugendliche an der «Junaphilex» ihre Kollektionen. Sämtliche Präsentationen wurden von Jurys bewertet. Diese Bewertung entscheidet darüber, wer an nationalen und internationalen Ausstellungen seine Sammlung präsentieren darf.

Erstmals würdigte die Post den alle fünf Jahre stattfindenden Anlass der Philatelisten mit zwei Sonderblöcken. Der 555 Jahre alte Stadtturm von Baden ziert die 1-Franken-Marke.

Bereits im Mai kam ein Sonderblock mit drei Marken in den Verkauf, auf denen das Kloster Wettingen abgebildet ist. Beide Wertzeichen wurden von Margtin Eberhard aus Kaiserstuhl AG entworfen. (sda)
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Beiträge: 2710
Wohnort: Basel

BeitragVerfasst am: 11.09.2006 09:37    Titel:  

Derselbe Artikel nochmal beim Tagesanzeiger:
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/664238.html


Hamlet
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