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Der Treffpunkt für Briefmarken-Sammler um zu fachsimpeln, zu diskutieren oder einfach nur zu plaudern
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simon
Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 3
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Verfasst am: 03.08.2006 20:35 Titel: Markenverkauf/Preisvorstellung |
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Hallo
ich möchte diese Marken verkaufen
. . nun habe ich einen Shop gefunden der Marken ankauft und an diesen Stücken interessiert ist . . nur habe ich leider keinen blassen Schimmer was sowas wert ist . . und der Herr am Telefon meinte ich solle mir mal Gedanken über den Preis machen . . .
gibts da so üngefäre Richtpreise?
Gruss Simon |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 3030 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 03.08.2006 21:29 Titel: |
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So ungefähr ja, gucksuhier:
http://www.kronenberg-auktionen.ch
Dort klickst Du Dich unter "Aktuelle Auktion" durch bis "Briefmarken > Schweiz > Altschweiz (ungezähnte Ausgaben) > Kantonal- und Bundesmarken".
Das sind die Verkaufspreise, die solche und ähnliche Stücke an der letzten Kronenberg-Auktion im Juni erzielten.
Auf alle Fälle würde ich empfehlen, mal einen Verbandsprüfer zu kontaktieren, zu erfragen hier:
http://www.vsphv.ch/haupt_fs.htm
Hamlet _________________ Hamlets Katalog-Shop
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simon
Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 3
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Verfasst am: 06.08.2006 01:51 Titel: |
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hmm . . danke für die Link's
die ganze Sache scheint komplizierter zu sein als erhofft . .
ich bin mir jetzt im Moment noch nicht ganz im klaren darüber wie man am besten vorgeht . . der von mir aufgesuchte Händler hat zwar Interesse will die Marken aber erst kaufen nachdem ein unabhängiger Prüfer sich die angeschaut hat .. besonders weil ich gar keine Preisvorstellung habe
nur werde dessen Honorar nach "Katalogwert" berechnet . . und da es scheinbar auch einige beschädigte . . und sogar falsche Marken dabei habe könne es sein, dass die Prüfung beinahe mehr koste als die Marken wert sind . . .
das ist ja ne ziemlich verzwickte Sache . . .
also wenn eine Marke die Katalogpreis von 1000.- hat und der Prüfer (das sind alles nur Phantasiewerte . . ich hab da keine Ahnung ) 5% des Katalogpreises verrechnet . . . dann zahlt man unter Umständen 50.- um zu wissen, dass man eine falsche wertlose Marke besitzt . . ??
seh ich das richtig?  |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 3030 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 06.08.2006 03:16 Titel: |
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Jetzt mal ehrlich Junge, willst Du Dir hier einen Spass erlauben oder was?
Ich sags Dir gleich, ich mag das nicht!
Ich habe mal Dein Bild ein wenig korrigiert, damit man auch was erkennt:
Da sind die Zürich 6sen und 4en sowohl quer- wie auch längsgstreift. Da ist ne Basler Taube, da ist ne Doppelgenf und ne Hälfte und n grosser Adler und ein paar weitere Genf-Marken.
Was Du da hast entspricht einem ungefähren Katalogwert von CHF 140000.-- (SBK), wenn sie echt sind! Im Verkauf kriegst Du etwa 10%.
So, und nun nimm bitte meinen Rat wahr, den ich Dir schon mal gab, und ziehe einen vereidigten Prüfer hinzu. Ich denke, bei dieser Summe dürfte sich das rechtfertigen, oder?!
Wir machen hier keine Expertisen, dafür sind die Verbandsprüfer da. Da muss man halt ein paar Groschen springen lassen, kein Problem oder?
Logisch, dass Dein Shop-Inhaber keine Unsummen für Fälschungen ausgeben will, oder?
Hast Du bemerkt, dass in diesem Board viele User sind, die Deine Marken kennen und trotzdem nicht antworteten?
Warum wohl?
Weil sich niemand die Finger verbrennen will! Da gibt man einen gutgemeinten Rat und hinterher wird man auf Schadenersatz verklagt. Neene, das will niemand, zumal Du Dir ja nicht mal die Mühe gibst, brauchbare Bilder zu liefern.
Aaaalso:
Wenn Du verkaufen willst, dann bezahle einen Prüfer oder Du verkaufst nicht und beginnst zu sammeln.
Als Sammler bist Du jederzeit willkommen.
Und wenn Dir das alles zu umständlich ist, dann nehme ich Dir die Marken für EUR 500.-- ab.
Hamlet _________________ Hamlets Katalog-Shop
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 621 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 06.08.2006 10:05 Titel: |
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Hallo zusammen,
jetzt habe ich endlich mal wieder Zeit für's Forum, und was sehe ich?
Eine Kollektion von Altschweiz-Raritäten auf einem Vordruckblatt!
Das allein macht schon, sagen wir mal, nachdenklich ...
Auf den Bildern sieht man keine Details, aber selbst wenn - da muss man
("man" kann, wie Hamlet schon ausführte, nur heissen "ein Experte")
die Marken ganz in Ruhe anschauen.
Interessant wäre, wenn Simon uns sagen würde, woher das Blatt
stammt.
Im Moment tippe ich, ohne die Marken gesehen zu haben, eher auf
eine Quelle irgendwo zwischen Fournier und Peter Winter.
Ich kann mich natürlich irren, aber die Beiziehung eines Experten
ist hier einfach Pflicht. Wenn sie nämlich echt sind und als solche
attestiert werden, sind die Prüfgebühren vernachlässigbar, und man wird
bei einer Auktion (nicht eBay!) gutes Geld dafür bekommen, wenn
sie falsch sind, kann man sie immer noch an einen Spezialisten verkaufen,
allerdings reicht der Erlös dann nicht einmal für ein Abendessen zu zweit.
Also, Simon - folge Hamlets Rat; einen anderen Tipp wirst Du von einem
seriösen Philatelisten nicht bekommen!
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 3030 Wohnort: Basel
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simon
Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 3
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Verfasst am: 06.08.2006 14:02 Titel: |
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also . . es scheint hier einige Missverstäntnisse zu geben . .
darum hier einige Antworten von mir . .
1. ich erlaube mir keinen Scherz, ich mag das nämlich auch nicht . .
2. die Marken stammen aus einer Sammlung die mein Urgrossvater begonnen hat . . viel mehr weiss ich auch nicht
3. ich hatte keine Expertise von euch erwartet . . nur vielleicht ein Hinweis wie man (als jemand der absolut keine Ahung hat) am besten vorgeht . . und wie die ganze Sache abläuft . . ich arbeite in einem Gewerbe wo man, wenn man etwas zu verkaufen hat, zu verschiedenen Händlern geht . . fragt wieviel sie zahlen . . und man nimmt das beste Angebot . . desshalb war ich etwas verblüfft . .
4. es tut mir leid dass ich mich nicht für Briefmarken interessiere und desshalb warscheinlich auch nie ein Sammler werde . . es gibt durchaus dinge die mich begeistern . . nur leider gehören bedruckte Papierschnipsel (und ich will damit niemanden beleidigen . . es sist nur was diese marken für mich sind . . wert hin oder her .. ) nicht dazu . .
5. wieso die Marken auf einem Vordruckblatt sind, weiss ich leider auch nicht . .. warscheinlich wollte da jemand ordnung in die Samlung bringen ..
6. die Marke die der Händler auf den ersten Blick als Fälschung erkannt hat, ist auf einem anderen Vordruckblatt . . . diese hier scheinen alle echt, jedoch mit gewissen Mängeln, zu sein . .
7. ich werde diese Marken nicht für 500Euro verkaufen . .
8. ich habe mir nicht die Mühe gamacht "brauchbare" Bilder zu machen . . weil ich eben genau nicht erwartet habe von euch ne Expertise zu erhalten sondern nur Tipps wie man am besten vorgeht . ..
gruss Simon der die Marken jetzt wohl oder übel prüfen lässt . .
hmm . .. und jetzt trotzdem nochmals ne frage . . 10% vom katalogpreis ist in etwa der Verkaufspreis?? .. oder hab ich mich da verlesen? |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 3030 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 06.08.2006 14:32 Titel: |
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| Zitat: | | ... der die Marken jetzt wohl oder übel prüfen lässt . . |
Ein wirklich weiser Entscheid.
Hamlet _________________ Hamlets Katalog-Shop
Hamlets Mediathek |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 621 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 06.08.2006 14:58 Titel: |
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| simon hat Folgendes geschrieben: | | 5. wieso die Marken auf einem Vordruckblatt sind, weiss ich leider auch nicht |
Kann natürlich auch ein sehr professionell gemachtes Sammlungsblatt sein.
Ich habe das deshalb nicht angenommen, weil die Einteilung nicht exakt zu den Marken
passt (unten rechts sieht es etwas überfüllt aus), und das ist
ein typisches Problem mit Vordruckalben für klassische Ausgaben.
| Zitat: | | und jetzt trotzdem nochmals ne frage . . 10% vom katalogpreis ist in etwa der Verkaufspreis?? .. oder hab ich mich da verlesen? |
In der Philatelie, und vor Allem in der Klassik (bei modernen Ausgaben stellt
sich die Frage nicht so sehr), ist Qualität Alles und der wesentlich über den
Preis entscheidende Faktor.
Das setzt aber eine wirklich detaillierte Untersuchung der Marke voraus;
auch zu dem Thema findest Du etwas auf meiner Site (hier ).
Ein "Luxusstück" kann durchaus bei einer Auktion 200% der Katalognotierung
bringen, andererseits habe ich auch schon eine mit 30'000,- Euro notierte
Marke in einem Festpreisangebot (!) für 1'000,- Euro gesehen - die fiel
allerdings in eine Qualitätskategorie, die man in der Philatelie als "Knochen"
bezeichnet.
Wenn Deine Marken wirklich signifikant beschädigt und/oder repariert sind,
bedingt das erhebliche Abschläge auf den Katalogpreis.
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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