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Sigi

Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 471 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 11.11.2006 10:32 Titel: ja, ja die Amis.... |
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Wahlcouvert mit Hunderttausend Dollar frankiert
Ein Briefmarkensammler aus Florida dürfte sich in diesem Moment die Haare raufen. Er stimmte letzte Woche brieflich ab und frankierte seinen Wahlzettel mit einer unbezahlbaren Marke.
Die Briefmarke wurde auf einem Wahlcouvert in Fort Lauderdale (Florida) entdeckt. Die Behörden halten es für ein Versehen des Wählers. Die 1918 gedruckte «inverted Jenny» ist extrem rar. Von der Marke, auf der das Flugzeug verkehrt herum abgedruckt ist, gibt es nur wenige Blöcke. Sie ist hunderttausende Dollar Wert. Zumindest hat sie jetzt einen Poststempel - ob das im Sinne des Absenders ist, dürfte fraglich sein.
(ast)
(Bild: Reuters/Mystic Stamp Company) |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2710 Wohnort: Basel
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 11.11.2006 14:07 Titel: |
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Nur zwei Dinge sind wirklich unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit -
beim Universum ist das allerdings noch nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)
Frage am Rande: Wem gehört die denn jetzt? Da kann die Gemeinde
Fort Lauderdale doch vielleicht ein bisschen ihren Haushalt sanieren ...
Chris
Addendum:
Von Miami Herald bis New York Times: Das ist ihnen allen eine Meldung wert!
Schaut mal auf diese Liste ... _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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Coira

Anmeldungsdatum: 03.02.2006 Beiträge: 171 Wohnort: Chur
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Verfasst am: 12.11.2006 12:28 Titel: |
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Es zeigt sich auch klar die Problematik, dass alle Postwertzeichen noch gültig sind, in Frankreich übrigens auch. _________________ Sammler sind glückliche Menschen
Besuch doch mal die Churer Philatelisten |
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Afredolino

Anmeldungsdatum: 14.07.2005 Beiträge: 1321 Wohnort: 8762 Schwanden
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Verfasst am: 12.11.2006 21:12 Titel: |
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Es könnte sich da aber auch um eine journalistische Ente handeln. Es gibt von dieser Marke sehr viele Fälschungen. Und jetzt ist sie auch noch für 22 Monate unprüfbar. Es wurde darüber schon in anderen Foren diskutiert und da wurde z.B. auf diese Seite verwiesen:
http://www.pro-philatelie.de/faelschungen/winter/winter.html
Es könnte sich also um eine Winter-Fälschung handeln. Aber mit Sicherheit wird man das erst nach der "Prüfung" wissen, wenn eine solche überhaupt stattfindet.
Gruss
Afredolino _________________ Beginn den Tag mit einem lächeln und Du hast ihn schon gewonnen |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 13.11.2006 00:54 Titel: |
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Das mit der Fälschung ist auch in einigen der Zeitungsartikel erwähnt
worden, die ich verlinkt habe.
Nur in einem Artikel (von denen, die ich gelesen habe) fand sich auch
der Hinweis, dass der fragliche Umschlag mit weiteren alten Marken aus
den dreissiger Jahren frankiert war - entweder alles falsch, oder eine
alte Witwe hat, weil gerade keine Marken zur Hand waren, wirklich mal in
den Alben des verblichenen Gatten nach dem passenden Porto gesucht
Eins dürfte klar sein: Falls diese Marken echt sind, kann die nur
jemand aufgeklebt haben, der wirklich absolut keine Ahnung von der
Sache hatte.
Man darf gespannt sein, wie das weitergeht ...
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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ubahuga
Anmeldungsdatum: 05.09.2005 Beiträge: 155 Wohnort: 5405 Dättwil AG
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Verfasst am: 13.11.2006 10:22 Titel: Volle Ente |
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Aehnliche Geschichten tauchen immer wieder auf nach Wahlen in den USA.
Die verkehrte Jenny wurde schon einmal missbraucht.
Soweit ich mich erinnern mag, war es bei den Präsidentschaftswahlen, als Bill Clinton zum ersten Mal gewählt wurde.
An was ich mich aber genauestens erinnern kann: Auch damals war der Geburtsort der Ente Fort Lauderdale!!??!
Entweder hat es in Fort Lauderdale ein Nest von verkehrten Jennys oder Fort Lauderdale ist Entenhausen.
Denn schon damals - als ich die Geschichte noch für wahr hielt - kam mir die Story mit Donald und Dagobert Duck in den Sinn, wo Donald als Büroknecht von Dagobert eine blaue Mauritius verklebte, und sie nachher suchen gehen musste und sich dabei in haarsträubende Abenteuer verwickelte ...
PS: Und schon bald werden im eBay diesbezügliche Fakes auftauchen. |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 13.07.2007 09:25 Titel: |
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Irgendwie hatten wir dieses spannende Thema aus den Augen verloren.
Um die Sache abzurunden: Sie war tatsächlich falsch!
Ich habe gerade durch ein paar ältere Ausgaben der SBZ geblättert
und bin dabei auf einen kurzen Artikel im "Mosaik" in Ausgabe 5–6/07
gestossen.
Unter dem Druck der öffentlichen Meinung hat man die Unterlagen vor
Ablauf der eigentlich vorgeschriebenen 22-monatigen Sperrfrist
herausgegeben und die Marke von zwei Experten der American Philatelic
Society untersuchen lassen. Urteil: Gute Fälschung, aber eben Fälschung.
Trotzdem, heisst es in dem Artikel, ist das US-Postmuseum an dem Stück
interessiert, weil es der Philatelie "zu breiter Aufmerksamkeit verholfen
habe".
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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