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Chlauspi
Anmeldungsdatum: 13.12.2008 Beiträge: 3
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Verfasst am: 13.12.2008 17:53 Titel: Hat jemand Erfahrung mit Marken mit entferntem Stempel? |
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Es ist mir sehr wohl bekannt, dass oft postfrische Marken mit falschen Stempeln versehen werden, um diese dadurch "wertvoller" zu machen. Hat schon jemand von Euch das Gegenteil erlebt? Bei bereits einmal zur Frankatur verwendeten Marken wird - auf welchem Wege auch immer - der Stempel entfernt, um mit dieser erneut Postsendungen frankieren zu können. Bei der abgebildeten Marke im Wert von Fr. 5.00 soll dies z.B.
geschehen sein. Der Marke selbst ist auf den ersten Blick nichts anzusehen. Sie ist jedoch gegenüber einem wirklich postfrischen Stück sehr blass, die Schriften am unteren Rand der Marke sind kaum mehr lesbar, was z.B. auf sogenannte "chemische Lasuren" schliessen lässt. Da ich leider mit derartigen Marken "hereingerasselt" bin, wäre ich um Erfahrungen anderer Philatelisten bezüglich solcher Stücke sehr dankbar.
Gruss: Chlauspi
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ubahuga
Anmeldungsdatum: 05.09.2005 Beiträge: 155 Wohnort: 5405 Dättwil AG
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Verfasst am: 13.12.2008 18:55 Titel: |
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Hi Chlauspi
Tatsächlich! Zumindest der Blauton ist "schön" hell.
Vielleicht ist sie einfach über längere Zeit an der Sonne gelegen ...
Hat sie denn Gummi?
Das würde nicht heissen, dass sie postfrisch resp. ungebraucht ist. Es könnte aber ein Indiz sein, dass da mit betrügerischen Absichten gehandelt wurde.
Du schreibst reingerasselt, was heisst das in Mengen?
Falls Du bewusst betrogen worden bist, kannst Du mit dem ganzen Plunder zur Post. Die wird dann auch Strafanzeige wegen Betrugs erstatten und die "Werkstatt" ausheben. Der Bastler wird mit einer saftigen Busse rechnen müssen.
ubahuga  |
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Chlauspi
Anmeldungsdatum: 13.12.2008 Beiträge: 3
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Verfasst am: 13.12.2008 19:57 Titel: |
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Hallo ubahuga
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Die Marken sind nicht mehr gummiert und wurden mir von einem offiziellen slowakischen Briefmarkenhändler als ungebrauchte, nicht entwertete Missionsware angeboten (zu 55% nominal). Es hat sich nun herausgestellt, dass diese Marken sehr wohl bereits einmal verwendet worden sind und die Stempel mit unbekannten Mitteln entfernt wurden. Leider ist eine Intervention via Interpol Bratislava im Sande verlaufen. Es scheinen dort nicht die gleichen Massstäbe wie bei uns zu gelten. Am Verlust habe ich nun zu nagen.
Beste Grüsse: Chlauspi |
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StampFan
Anmeldungsdatum: 16.09.2007 Beiträge: 261 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 14.12.2008 07:09 Titel: UV Lampe |
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Guten Morgen
Ich denke unter der UV Lampe sieht man ganz schnell ob eine Marke behandelt wurde. Dann weist Sie unübliche Unregelmässigkeiten auf.
Gruss
Alain |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 17.12.2008 18:12 Titel: Re: Hat jemand Erfahrung mit Marken mit entferntem Stempel? |
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| Chlauspi hat Folgendes geschrieben: | | Es ist mir sehr wohl bekannt, dass oft postfrische Marken mit falschen Stempeln versehen werden, um diese dadurch "wertvoller" zu machen. Hat schon jemand von Euch das Gegenteil erlebt? |
Ja, aber ...
| Zitat: | | Bei bereits einmal zur Frankatur verwendeten Marken wird - auf welchem Wege auch immer - der Stempel entfernt, um mit dieser erneut Postsendungen frankieren zu können. |
... nicht aus diesem Grund.
Zum Erzeugen der bei klassischen Ausgaben häufig teureren ungebrauchten
Varianten wird z.B. bei der Bayern Nr. 1 ("Schwarzer Einser") gerne die
Federzugentwertung entfernt, und gerade aktuell habe ich einen Katalog
hier (Philatelie Arbeiter, Auktion vom 3.1.2009), in dem es beim Angebot
einer Brasilien Nr. 1 heisst "eine Abstempelung ist nicht erkennbar, evtl.
aber Stempel entfernt, es wird lediglich für die Echtheit der Marke
garantiert". Das führt dann bei einer Katalognotierung von € 4200,– für
"ungebraucht" zu einem Ausruf von lediglich € 150,–.
So handhabt das ein seriöses Auktionshaus – das ist aber leider nicht
immer so ...
Gruss,
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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Chlauspi
Anmeldungsdatum: 13.12.2008 Beiträge: 3
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Verfasst am: 23.12.2008 16:00 Titel: |
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Hallo Klassiker
Vielen Dank für Deine Antwort. So wie nun die Dinge liegen, scheint in Osteueropa eine richtiggehende "Mafia" zu existieren, welche gebrauchte Briefmarken verschiedener Länder (auch Deutschland, Frankreich etc.)
so behandelt, dass die Stempel nicht mehr sichtbar sind und zur nochmaligen Frankatur verwendet werden sollen. Selbstverständlich sind diese Marken ohne Gummierung und müssten zum Aufkleben mit Klebestoff versehen werden. Gemäss StGB stellt dies jedoch eine strafbare Handlung dar und wird mit Busse oder Gefängnis bestraft.
Gruss Chlauspi |
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