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Afredolino

Anmeldungsdatum: 14.07.2005 Beiträge: 1125 Wohnort: 8610 Uster
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Verfasst am: 16.02.2010 Titel: Frankreich, Napoleonköpfe |
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Wenn ich schon mal einen Frankreich-Spezialisten zur Hand habe, muss ich das natürlich gleich mal ausnützen
Ich habe hier einen Napoleonkopf, Ceres-Nr. 9a, mit Stecherzeichen "B" unter dem Hals.....kannst Du mir sagen, ob das Teil echt oder falsch ist ? Bei einem KatWert von ca. 650 Euro kann ich mir vorstellen, das sich hier doch der ein oder andere Fälscher künstlerisch betätigt hat.
Hier noch ein Link zu meinem Online-Album der Ceres-und Napolenköpfe:
Frankreich
Ein wirklich interessantes Gebiet, aber leider fehlt mir hierzu die Spezial-Literatur und deshalb auch das nötige Wissen.
Gruss
Afredolino _________________ Beginn den Tag mit einem lächeln und Du hast ihn schon gewonnen
Zuletzt bearbeitet von Afredolino am 18.02.2010, insgesamt einmal bearbeitet |
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06Thomas
Anmeldungsdatum: 14.02.2010 Beiträge: 20
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Verfasst am: 16.02.2010 Titel: |
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Und gleich eine der schwierigsten und teuersten Ausgaben...
Auch ohne Vergleichsstücke hierzu haben, überzeugt mich die Marke nicht.
Müssten da nicht bereits die Nachbarmarken hervorlugen?
Der Druck sieht komisch aus, die Farbe hat bissl viel oliv.
Wirkt alles irgendwie nicht so ganz harmonisch. Die Zwischenräume der einzelnen Marken/Rahmenelemente scheint zu groß. Die Dicken einiger Linien
schwierige Details fehlen oft (Haarlinien, Bart, Hals/Gesichtschraffur).
Halte mal eine andere bzw. eine 25 Centimes daneben.
Der Beginn/Rand(hier z.Bsp. links unten, linker Rand des Wellenhintergrundes) des Wellenhintergrundes des Medaillons ist vom Prinzip immer gleich. Zumindest haben die ersten(linken) drei Wellen zweier Echten keine wesentlich andere Form oder andere/unregelmässige Abstände untereinander.
Wo sind die kleinen waagerechten Trennstriche zwischen den Wellen?
Auch die Dicke der Mäander in den Rahmen links und rechts
stimmt m.E. nicht. Bei allen Napoleons und Ceres-Marken besteht das Mäander aus dickeren und dünneren Abschnitten.
Häufig sind dieeinzelnen Mäanderelemente auf ihrer rechten/unteren Seite hauchdünn bis durchbrochen.
Bei Deiner Marke sehe ich eine dicke, durchgehende Linie.
Die Mäanderelemente haben hier, wohl herstellungs/druckbedingt, gar eine eigene Rahmenlinie bekommen, die sich nicht im geringsten von der äussersten Randlinie und der Umrandung des Wellenhintergrundes unterscheidet. Letztere ist eigentlich meist etwas dicker als die äussere Randlinie.
Dass die kleinen "Schatten"linien im Mäander mit diesem verbunden wären, wäre mir auch neu.
Der vermeintliche Rollpunktstempel ist derart verworren abgeschlagen, dass der Verlauf beim besten Willen auf die Schnelle nicht nachvollziehbar ist.
Ach ja, schau Dir mal die S in POSTES an. Überhaupt wirkt die Schrift zu dick.
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Afredolino

Anmeldungsdatum: 14.07.2005 Beiträge: 1125 Wohnort: 8610 Uster
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Verfasst am: 17.02.2010 Titel: |
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Hallo 06Thomas
Danke für die sehr ausführliche Antwort Ich wäre ehrlich überascht gewesen, wenn das Teil echt wäre Mich hat vor allem auch dieser überbreite Rand und der seltsame Stempel gestört. Dein Urteil bestärkt nun auch meine Meinung. Ich habe jetzt mal diese Marke zwischen eine Nr. 10 und einer geprüften 12c plaziert. Und schon keimt der Verdacht bei mir, das auch die Nr. 10 nicht ganz koscher ist. Was meinst Du dazu ?
Damit man auch was erkennt, die beiden Marken etwas grösser:
Die Nr. 12c wurde geprüft von Roger Calves:
Auch die 12c ist sehr breitrandig ( ausser unten ), aber rechts unten erkennt man hier schon den Rand der Nebenmarke. Ob man die auch als Vergleich heranziehen kann, weiss ich nicht. Die Nr. 9a und 10 sind ja aus der Republikzeit, die 12c aus dem Kaiserreich.
Bin schon gespannt auf dein Urteil
Gruss
Afredolino _________________ Beginn den Tag mit einem lächeln und Du hast ihn schon gewonnen |
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06Thomas
Anmeldungsdatum: 14.02.2010 Beiträge: 20
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Verfasst am: 17.02.2010 Titel: |
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Na wenigstens in dem verlinkten Album sind ein paar echte...
Der gleiche Druck, die fehlenden Details, die Farbe der grünen,
sag mal, hast Du diese drei aus derselben Quelle?
Die 25 Centimes sieht absichtlich zurechtgeschnippelt aus.
Dürfte jedenfalls der gleiche "Hersteller" gewesen sein.
Der Calves-Schriftzug wird auch gefälscht.
Zeig doch mal die zweite 40 Centimes(rot) Bordeauxausgabe aus Deinem Album.
Tut mir Leid |
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Afredolino

Anmeldungsdatum: 14.07.2005 Beiträge: 1125 Wohnort: 8610 Uster
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Verfasst am: 17.02.2010 Titel: |
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Hallo 06Thomas
Die 12c ist auch falsch Die hat mir ein Sammlerkollege von einem Pariser Auktionshaus besorgt !!!! Die 2 anderen Marken waren zusammen in einer vererbten Sammlung.
Das ist jetzt eine Marke, da dachte ich, die ist wenigstens echt.....weil geprüft Bezahlt hatte ich damals ca. 60 Euro für das schöne ( gefälschte ?? ) Stück
Die 40 Centimes der Bordeauxausgabe reiche ich morgen nach....muss den Schock erstmal überschlafen
Gruss
Afredolino _________________ Beginn den Tag mit einem lächeln und Du hast ihn schon gewonnen |
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jojo30
Anmeldungsdatum: 12.02.2010 Beiträge: 44
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Verfasst am: 18.02.2010 Titel: |
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Hi!
Oje, wenn ich so von den vielen Fälschungen lese, dann habe ich doch ganzschön Bauchweh, wenn ich so über die ceres und napoleon ausgaben schaue, die ich so habe. Sind zar keine so hochwertigen, von daher habe ich auch noch etwas Hofnung.
Aber dieser nette Napoleon, den ich in ner alten Sammlung gefunden habe, dürfte denke ich echt sein mit seiner Zigarette.
Viele Grüße |
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06Thomas
Anmeldungsdatum: 14.02.2010 Beiträge: 20
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Verfasst am: 18.02.2010 Titel: |
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Plattenfehler "à la cigarette", Feld 26,
nicht häufig, und vor allem
echt!
Glückwunsch |
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jojo30
Anmeldungsdatum: 12.02.2010 Beiträge: 44
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Verfasst am: 19.02.2010 Titel: |
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Hi Thomas,
handelt es sich bei dem Fehler im unteren Rahmen auch um einen bekannten Plattenfehler? Leide ist die Marke kaputt, aber der Fehler ist mir aufgefallen.
Gruß |
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06Thomas
Anmeldungsdatum: 14.02.2010 Beiträge: 20
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Verfasst am: 19.02.2010 Titel: |
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Ist sicher ein Plattenfehler, wüsste aber nicht, ob bzw. wo es eine Plattierung gibt. Für diese Marke wohl eher nicht.
Das Stück kommt mir sehr bekannt vor.
Diese Art Einschnitt mit verbogenen Randlinien ist doch sehr markant. So es der gleiche war, hatte ich auch nur ein, zwei Stück davon.
Laut Y&T gab es drei Auflagen.
Schätze, dass der Fehler höchstens bei einer Auflage auftaucht, und das auch nicht sehr lange.
Vielleicht nicht vom "Wert", von der Seltenheit aber beinahe mit der "Zigarette" vergleichbar.
Bin neugierig auf mehr...
Von der "Zigarette" zeige ich am Sonntag mal ein ganz besonders schönes Exemplar, muss das Stück aber erst aus der "Schatzkammer" holen.
Den hab ich noch hier:
Y&T 14 Abart POSTFS (weiteres Merkmal unten offene linke Null)
Platte D2, auf Feld 74 bis 90 vorkommend
Hier gleich 3 Stück in einem Viererblock mit Normalmarke.
Felder
73/74
83/84
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jojo30
Anmeldungsdatum: 12.02.2010 Beiträge: 44
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Verfasst am: 19.02.2010 Titel: |
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Hi!
Sorry, das vorherige Bild gehört natürlich in den Ceres thread!
Hier habe ich mal drei Napoleons in zwar unterschiedlicher Erhaltung, aber alle haben kleinere Fehler und ich tue mir schwer mit den Farben. Kannst Du mir da helfen?
Gruß |
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06Thomas
Anmeldungsdatum: 14.02.2010 Beiträge: 20
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Verfasst am: 19.02.2010 Titel: |
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Zu den Fehlern selbst mit besseren Bildern kaum was zu sagen.
Wüsste da keine "katalogisierten" Plattenfehler und habe diese Marke nicht diesbezüglich gesammelt..
Farben gibts auch da viele.
Müsste ich mich festlegen;
li = groseille foncé
mi = rosé pâle
re = karmin-rosé sur papier rosé
Die linke Farbe ist selten.
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2035 Wohnort: Basel
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jojo30
Anmeldungsdatum: 12.02.2010 Beiträge: 44
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Verfasst am: 27.02.2010 Titel: |
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Hi!
Oja, die Farben! Wie soll man da als Einsteiger in ein Gebiet nur klarkommen damit!?
Vielleicht sieht ja aber jemand von den Fachleuten, wo sich ne bessere Farbe verstecken könnte!?
Viele Grüße |
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06Thomas
Anmeldungsdatum: 14.02.2010 Beiträge: 20
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Verfasst am: 27.02.2010 Titel: |
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scan doch bitte die blauen 20er (Mi 14) bissl grösser.
(Wegen Plattenfehlern und Marken/Papierfarben)
Da steckt auch eine beschnittene Michel 28 dazwischen(ohne PF nur noch Schrott).
Ist die vorletzte in der zweiten Reihe im zweiten Bild.
Dafür steckt genau darunter eine, ebenfalls falsch eingeordnete, bessere Michel 9.
Farbenmässig interessant ist ausser einigen der Mi 14 noch die Mi 16 (80 Centimes). Allerdings nicht die Rosatöne.
Wegen dem Farbkontrast scan mal bitte trotzdem die ersten vier Stück, also inklusive den rosafarbenen dabei.
Mehr dann später.
Besser wäre natürlich immer die Marken zu sehen. Falls Du es mal genauer wissen willst, gegen eine kleine Aufwandsentschädigung in Form von Briefmarken bestimme ich Dir Marken so weit es mir jeweils möglich ist. (Adressen über PN) |
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