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Freak
Anmeldungsdatum: 18.02.2010 Beiträge: 45
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Verfasst am: 14.03.2011 19:53 Titel: |
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Es ist gefährlich, das gebe ich zu. Aber der Strompreis in der Schweiz ist nur so günstig weil wir alles in guten Portion haben,
40% Atomkraft
55% Wasserkraft
5% Alternativenergie und die wird noch ausgebaut.
Ich arbeite selber in einem Elektrizitätswerk, aber wir brauchen Atomkraft. 1. Wir wissen woher er kommt, wenn es im Ausland steht kaufen wir einfach diesen ein ohne zu wissen wie sicher es ist.
2. Ohne Akw`s würden die Freileitungen massiv zunehmen.
Aber das will niemand.
Wasserkraft ist gut aber im Winter wird weniger Strom produziert als im Sommer. In der Schweiz nicht mehr gross ausbaufähig.
Windenergie. Unregelmässige Stromproduktion und zudem sieht es in der Landschaft hässlich aus und verursacht grossen lärm. Es gibt ein Dorf in der Schweiz das war für windenergie, mitlerweile vertäufeln sie es und wollen alles am liebsten abreissen.
Solarenergie. Das ist sehr ausbaufähig und erzeugt je nach lage noch viel strom. Das finde ich sollte noch mehr gebaut werden. So kann man bei Orten in der Stadt oder im Dorf, wo der Stromverbrauch am Tage gestiegen ist einsetzen. Photovltaikanlagen müssen in den Sondermüll.
Atomkraft. Gefährlich, aber sehr günstiger Strom und hat zudem keine Produktionsschwankungen. Zudem werden in der nähe von Atomkraftwerke die häuser mit fernwärme beliefert. Zudem half es viel Co2 zu sparen.
Kohle und sonstige Energieträger schädlich für die Umwelt.
Wir haben halt nicht viele Varianten für eine saubere stromproduktion, und sind schon in einer Vorreiter rolle. _________________ Sammle
-Motivmarken (Schiffe)
-Schweizer Sondermarken
-allerlei aus der weiten Welt |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2710 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 14.03.2011 20:24 Titel: |
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| Freak hat Folgendes geschrieben: | | 2. Ohne Akw`s würden die Freileitungen massiv zunehmen. |
Dieser Zusammenhang entzieht sich mir ein wenig.
Wir denn Atomstrom in Tüten oder Flaschen transportiert?
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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bumbi

Anmeldungsdatum: 01.07.2009 Beiträge: 2168 Wohnort: 3013 Bern
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Verfasst am: 14.03.2011 20:48 Titel: |
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Das ist wahrscheinlich so gemeint:
Sollten wir viel weniger lokale Produktion haben, muss viel mehr importiert werden. Dadurch bräuchte es 1. mehr Leitungs-Kapazität für den Import und 2. wohl auch mehr Leitungen für benötigte Redundanzen.
Das würde wohl unter dem Strich direkt in einen mehr oder weniger massiven Ausbau der Stromleitungen gehen müssen.
Ist in etwa dasselbe wie mit dem Verkehr:
Würden mehr Leute in derjenigen Stadt oder in der Nähe wohnen, wo sie arbeiten, dann würde z.B. auch der Pendler-Verkehr massiv abnehmen. Es bräuchte keinen Ausbau der Autobahnen auf 6 oder gar 8 Spuren, nicht immer mehr neue Umfahrungen, alles wäre einfachen und billiger. Wir kriegten im Zug auch wieder mal einen Sitzplatz ab und könnten dann auch mal wieder mit 80 oder 100 auf der Autobahn fahren, anstatt andauernd im ersten und zweiten Gang die Luft unnötig zu belasten.
Wahrscheinlich würde sogar Zugfahren billiger werden, da für die zwei (sehr kurzen) Spitzen-Zeiten nicht mehr so viel Aufwand und Rollmaterial benötigt würde, was die Rechnung über alles wohl einiges tiefer machen würde. Es müsste nicht alle Kapazität für die Spitzen-Zeit ausgelegt werden und den Rest vom Tag müssen sie ineffizient rumfahren oder die Züge gar stehen lassen. Aber das ist auch nur meine Meinung.
So - genug gelästert...
Bumbi
Ich könnte Euch übrigens ein wunderschönes Liedchen singen, wie schön es ist, und wieviel Zeit ich spare, seit ich in 3 Minuten zu Fuss zur Arbeit gehen kann.  _________________ Life might be expensive,
...but you are dead for a long time ! |
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Uwe
Anmeldungsdatum: 05.12.2008 Beiträge: 167 Wohnort: Thurgau
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Verfasst am: 14.03.2011 23:17 Titel: |
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Hallo
Mich auch dazu äussere...
Ich denke auch, dass es derzeit ohne AKWs nicht geht, denn wir brauchen eine witterungsunabhängige Basis-Stromversorgung. Solar- und Windernergie produzieren nur Zufallsstrom . Das bedeutet wiederum, für jedes Kw Solar- oder Windstrom muss zusätzlich ein Kw Atom- oder Wasserkraft-Strom bereit gestellt werden, falls eben keine Sonne scheint und kein Wind geht!
Energie ist eigentlich im Überfluss vorhanden; es ist bloss eine Frage der richtigen Nutzung. Biogasanlagen wären zB. eine Möglichkeit, dann Geothermie (auch wenn das Projekt Basel nicht so erfolgreich war), Ausbau der Wasserkraft (-> wie zB. Linth-Limmern 2015), dazu Gezeitenkraftwerke an den Meeresküsten (ideal zB. in den Fjorden Norwegens), Meereswärmekraftwerke (Ausnutzung Temperaturunterschiede Oberfläche:Tiefsee) oder Osmosekraftwerke (Ausnutzung osmotischer Drucke zb. zwischen Salz- und Süsswasser).
Das Potential an Basis-Energie ist wirklich riesig! Aber witterungsabhängiger Zufallsstrom à la Solar- und Windenergienutzung ist für mich eine reine Geldverschwendung und kurzsichtig grünes Denken.
Gruss, Uwe _________________ Man ist immer entweder ein Teil des Problems oder Teil der Lösung. |
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schaumi

Anmeldungsdatum: 01.08.2009 Beiträge: 54
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Verfasst am: 16.03.2011 17:24 Titel: |
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uwe schrieb:Ich denke auch, dass es derzeit ohne AKWs nicht geht
Zur Fußballeuropameisterschaft im Jahre 2012 kann man ein Tourenprogramm nach Tschernobyl mitmachen, Bestrahlung inbegriffen.
Infos hier...
Übrigens, meine Tochter ist seit gestern wieder in Deutschland. _________________ LG von der Nordseeküste
unsere Webseite
Schaumi |
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Astrid

Anmeldungsdatum: 23.01.2010 Beiträge: 1255 Wohnort: Reiden, Luzern
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Verfasst am: 16.03.2011 19:36 Titel: |
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Ich hoffe deiner Tochter geht es gut.  |
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oscarlg
Anmeldungsdatum: 07.11.2011 Beiträge: 5
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Verfasst am: 07.11.2011 16:28 Titel: |
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| Ich hätte keine lust jetzt da weiterhin an der Küste zu wohnen, ich hätte irgendwie schiss es könnte sich wiederholen. Tsunamis scheint es ja immer wieder mal zu geben, damals da in Indonesien und dieses Jahr halt Japan.... |
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