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Doppelprägungen???
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lucille



Anmeldungsdatum: 12.12.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 05.01.2012 17:44    Titel: Doppelprägungen???  

Hallo miteinander

Bin ja ziemlich neu in der Philatelie und habe dementsprechend wenig Erfahrung. Ich hab vor kurzem eine kleine unsortierte Sammlung übernommen und bin auf folgende Marken gestossen. Sind das Doppelprägungen? Vor allem die linke Chillon scheint mir spieziell, was meint ihr dazu?
Vielen Dank für euren Kommentar und, übrigens, alles Gute im neuen Jahr.


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lucille



Anmeldungsdatum: 12.12.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 05.01.2012 17:55    Titel: Doppelprägungen zweiter Versuch  

Uups

Irgendwie taugt der Scan wohl nicht viel. Hoffentlich sind die Einzelscans etwas besser...


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bumbi



Anmeldungsdatum: 01.07.2009
Beiträge: 2581
Wohnort: 3014 Bern

BeitragVerfasst am: 05.01.2012 23:03    Titel:  

Hallo Lucille,

Herzlich Willkommen hier im Forum!!

Da bist Du aber zu (mindestens drei) sehr schönen Stücken gekommen.

Fangen wir mal oben an:

Zumstein 205, 20Cts. rot, Gotthardbahn, Lavorgo-Giornico

Ich sehe dies als ein Doppelprägung Nummer 205.2.06 (Bg.II, 44. Marke)

Mit dem Spezial alleine ist dies nicht genau zu sehen, aber in der Berner Briefmarken Zeitung 02/05 sind die Doppelprägungen vergrössert, sehr deutlich und in Farbe abgebildet.

Nun gibt es diese DP bei beiden Papierarten: 205y (glattes Papier) und 205z (geriffeltes Papier)

Du müsstest die Rückseite der Marke bei (sehr flach) seitlicher Beleuchtung anschauen. Dann siehst Du die Papierart sofort.

Ist die Marke noch mit unbeschädigtem Originalgummi?


Die nächste Marke:

Zumstein 215, San Salvatore

Ich sehe dies als 215y.2.01 Doppelprägung ganze Marke (Bogen I, 21. Marke.


Die letzten beiden Marken:

Zumstein 203 Schloss Chillon, rotlila.

Die dritte Marke dürfte eine 203y.2.02 (glattes Papier) oder auch hier wieder 203z.2.02 (geriffeltes Papier) sein, Doppelprägung des ganzen Markenbildes, satte Farbe (Kehrdruck Bogen, 8. Reihe, 4. Marke)

Die vierte Marke ist eine Nachgestochene Platte, 203Ay oder 203Az

Hier sehe ich "nur" die Verwischung an oberen Rand.
Ob dies vielleicht die Abart 203Ay/z.1.09 sein könnte, kann ich nicht sagen, da mir deuliche Bilder zum Vergleichen fehlen.
Ich enthalte mich daher eines Urteils.

So, ich hoffe, mich einigermassen verständtlich ausgedrückt zu haben.
Sonst frage bitte weiter, bist Du es verstehst Wink

Dann wünsche ich Dir weiterhin viel Spass beim Sammeln und Katalogisieren. Einen schönen Stamm an Marken hast Du ja schon. Da könnten manche von uns ein ganz kleines Bisschen neidisch werden, wenn Du so schöne Stücke zeigen kannst. Aber natürlich freuen wir uns hauptsächlich einerseits für Dich, andererseits wenn wir so schöne Stücke sehen können.
Da haben wir doch auch schon wieder was gelernt.

Danke für's Zeigen der schönen Scan's Exclamation

Lieber Gruss, Bumbi
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lucille



Anmeldungsdatum: 12.12.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 00:24    Titel:  

Hey, Bumbi

Ganz herzlichen Dank für deine prompte Antwort. Offensichtlich wird man hier als Newcomer recht ernst genommen.

Ich hab mir mal die Rückseite der Marken angeguckt, so wie du es mir beschrieben hast. Ausser der San Salvatore scheinen die andern drei Marken geriffelt zu sein (sieht aus, als ob die Marke kleine Pockennarben hätte, hihi) und die beiden ersten haben einen intakten Originalgummi.

Irgendwo hatte ich noch einen Zumstein-Katalog, und da hab ich auch deine Nummern gefunden. Mir stockte der Atem: Da standen Katalog-Werte von Fr. 500.- und so. Kann das sein?

Was meinst du, sollte man solche Marken von einem amtlichen Prüfer bewerten oder attestieren lassen?

Also, ich werde im Fundus mal weitersuchen. Wenn wieder was Seltsames auftaucht, frag ich vielleicht erneut nach, bevor ich aus lauter Übermut mir Ferien in Übersee buche...

Nochmals vielen Dank für deine Hilfe und weiterhin alles Gute.

Herzliche Grüsse,
lucille
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drkohler



Anmeldungsdatum: 22.09.2007
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 06.01.2012 01:21    Titel:  

>Zumstein 205, 20Cts. rot, Gotthardbahn, Lavorgo-Giornico
>Ich sehe dies als ein Doppelprägung Nummer 205.2.06 (Bg.II, >44. Marke)

Mal eine blöde Frage (ich habe keine Ahnung von Schweizer Marken/Doppelprägungen):
Ich sehe hier so etwas wie eine schwaches Designstück <1mm oberhalb des "normalen Markenbildes" und ein schwaches Designstück <1mm unterhalb des "normalen Markenbildes". Wie kann so Etwas eine Doppelprägung sein (die zweite Prägung ist ja gleich gross, kann also nur entweder oberhalb oder unterhalb verschoben durchscheinen?
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bumbi



Anmeldungsdatum: 01.07.2009
Beiträge: 2581
Wohnort: 3014 Bern

BeitragVerfasst am: 07.01.2012 00:48    Titel:  

Hallo Lucille,

Aber klaro Exclamation stimmt das mit dem Katalog-Preisen Shocked

Aber sorry, dass ich jetzt so ehrlich bin: Ob die Katalog-Preise nun "realistisch" sind, oder nicht: Das bestimmt ganz alleine der Markt, also Angebot und Nachfrage.
Grundsätzlich: Je seltener, desto gesuchter.
UND: Allerdings kriegstest Du beim Verkauf höchstens den Preis, den jemand dafür zu bezahlen gewillt ist.
Insofern sind Katalogreise nur der Preis, den Du bei einem Briefmarkenhändler für den KAUF des Stücks bezahlen müsstest.
Der entscheidende Vorteil beim Händler ist: Du erhälst eine "Garantie", dass die Marke echt ist. Oder eher andersherum: Wenn die verkaufte Marke nicht einwandfrei sein sollte, so erhälst innerhalb einer "Garantiefrist" Ersatz oder evtl. Geld zurück.

Deutlicher: Katalogpreis gleich Verkaufspreis des Händlers.
Wenn Du dieselbe Marke verkaufen wolltest, kannst DU mit vielleicht mit 10 bis 25% des Preises rechnen. Vielleicht 50% für ein besonders schönes Stück.

Bei Ebay, Ricardo und Co. bezahle ich selten mehr als 10 bis 15% des Katalogpreises. Ausser eben, für ein aussergewöhnlich gutes, schönes Stück.

Attestieren lassen?
Ich würde erst mal sagen: NEIN.
Es lohnt sich (meiner Meinung nach) für Marken mit Katalogpreis kleiner 500.- kaum, sich ein schönes Foto-Attest für 80.- machen zu lassen.
Sowieso nicht für eine Postfrische. (Ich kann natürlich auch falsch liegen mit dem 'postfrisch')

Ausser natürlich, Du hättest schon einen Käufer, der einen guten Preis dafür zahlen würde. Oder eben ein aussergewöhnlich schönes, teures Stück, bei dem nicht nur die Marken (plus deren Zustand) sondern auch der Stempel bzw. auch der Beleg geprüft und attestiert werden sollte.

Ich habe zwar im November auch erstmals ein paar teurere Marken zum prüfen beim Zumstein abgeliefert. Aber nur solche, bei denen ich nicht selber schlüssig werden kann. Züri6, Post Locale, Winterthur. Ich bin einigermassen davon überzeugt, dass die alle falsch sind, aber danach werde ich endlich mal Gewissheit haben.

Doppelprägungen habe ich auch ein paar wenige, aber bei denen bin ich mir sicher, die brauchen nicht geprüft zu werden. Oder eben erst dann, kurz bevor ich die mal verkaufen müsste/wollte. Mit Attest ist der Verkaufspreis wohl entscheidend höher.

Hasch recht: Übersee-Ferien sind immer toll. Aber dazu müsste auch ich erst mal das Geld dafür in den Händen halten. Wink

Wenn Du wieder Fragen hast: Dafür sind wir schliesslich da.
Besonders "Newcomer" haben eine gute und ehrliche Beratung verdient. Schliesslich soll die Freude an den bunten Läppchen ja andauern und nachhaltig gesteigert werden.
Ein sooo schönes, vielseitiges und abwechslungsreiches Hobby wie das unsere muss einfach ordentlich und sauber gepflegt werden.

Zum Schluss muss ich noch etwas loswerden: Ich gebe (als nicht-Profi) Auskünfte nach "bestem Wissen und Gewissen". Ich kann gelegentlich auch falsch liegen. Aber dafür gibt es hier auch aufmerksame, freundlich Kollegen, welche mich dann aufklären oder weiterfragen. Ab und zu folgen auch Diskussionen, und dabei können wir alle wieder was lernen. Und das ist gut so.

Lieber Gruss, Bumbi
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bumbi



Anmeldungsdatum: 01.07.2009
Beiträge: 2581
Wohnort: 3014 Bern

BeitragVerfasst am: 07.01.2012 01:07    Titel:  

Hallo drkohler,

Genau dasselbe habe ich mir erst auch gedacht.
ENTWEDERr nach oden ODER nach unten verschoben, aber nicht beides gleichzeitig.

Und trotzdem ist es so, wie in der erwähnten BBZ 02/05 beschrieben bzw. abgebildet:


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Anscheinend wurde beim Molettieren der Druckwalze gleich zweimal falsch/versetzt angesetzt... einmal von Oben und einmal von Unten Shocked

Ich kann mir dies auch nicht anders erklären.

Wir sind alle nur Menschen (obwohl ich mir bei Michael Jackson nie ganz sicher war, er schien mir oft "überirdisch"...)

Davon mal abgesehen: Es gibt keine "blöden" Fragen. Oft sind die "blöden" Fragen echt interessant Shocked

Lieber Gruss, Bumbi
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kudi



Anmeldungsdatum: 19.01.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 20.01.2012 12:24    Titel: Merkwürdige Leventina  

Sali zäme

Ich habe nun mal ein wenig in meinen Landschaften 1936 gestöbert. dabei bin ich auf eine sehr merkwürdige Marke Leventina 20 Rp. gestossen:

Vorderseitig sehr intensiver Drück in satter Farbe. Zum Vergleich eine normale Marke rechts.

Rückseitig dachte ich zuerst an Abklatsch. Es dürfte sich aber eher um starkes Durchschimmern oder um Durchschlagen der Druckfarbe handeln.

Womit ich zum Papier komme: Im Gegensatz zu den üblichen Marken ist diese auf sehr harten, beinahe glasigen Papier gedruckt.

Fragen an die Spezialisten: Wird diese abartige Marke irgendwo erwähnt? Ich habe gehört, dass es von der 5 Rp. aus derselben Serie eine Abart auf transparentem resp. durchschimmerndem Papier gibt. Ist "meine" Leventina ähnlich einzuordnen? Rolling Eyes

Vielen Dank für Aufklärungen

Kudi Very Happy


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kudi



Anmeldungsdatum: 19.01.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 20.01.2012 12:26    Titel:  

Hier das abartige exemplar noch etwas grösser:


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jobisc



Anmeldungsdatum: 17.01.2012
Beiträge: 72
Wohnort: 6855 Stabio/4900 Langenthal

BeitragVerfasst am: 20.01.2012 16:57    Titel:  

Hallo Kudi!

Ich habe das Gefühl, es handle sich um eine Marke, welche damals mit einem fettigem Leim befestigt wurde.

Ich hab mal bei mir das Experiment gemacht und einer meinen kaputten Marken ein Ölbad gesponsert Very Happy

Hier das Ergebnis:

Forum Basler Taube


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Aber, vielleicht irre ich mich total. Mal gespannt auf die anderen Antworten.

Gruss
Jobisc
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kudi



Anmeldungsdatum: 19.01.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 20.01.2012 17:07    Titel: interessant!  

Sali Jobisc

Deine Erklärung ist ja nun doch sehr interessant. Frage: verändert sich durch die "Ölung" auch das Papierhandling?
Denn wie geschrieben, das Papier der merkwürdigen Leventina fühlt sich extrem hart, eben beinahe glasig an. So, wie ich es noch bei keiner Schweizer Marke auch nur annähernd angetroffen habe.

Grüess

Kudi
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jobisc



Anmeldungsdatum: 17.01.2012
Beiträge: 72
Wohnort: 6855 Stabio/4900 Langenthal

BeitragVerfasst am: 20.01.2012 18:31    Titel:  

Ja, das Papiergefühl ändert sich.

Es ist durchsichtiger und es fühlt sich wie Backpapier an: nicht härter aber glatter. Shocked

Gruss

Jobisc
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bumbi



Anmeldungsdatum: 01.07.2009
Beiträge: 2581
Wohnort: 3014 Bern

BeitragVerfasst am: 22.01.2012 18:04    Titel:  

Hallo Kudi,

Zitat:
Rückseitig dachte ich zuerst an Abklatsch. Es dürfte sich aber eher um starkes Durchschimmern oder um Durchschlagen der Druckfarbe handeln.

Womit ich zum Papier komme: Im Gegensatz zu den üblichen Marken ist diese auf sehr harten, beinahe glasigen Papier gedruckt.

Fragen an die Spezialisten: Wird diese abartige Marke irgendwo erwähnt? Ich habe gehört, dass es von der 5 Rp. aus derselben Serie eine Abart auf transparentem resp. durchschimmerndem Papier gibt. Ist "meine" Leventina ähnlich einzuordnen?


Ich kann Dir auch nicht mit Bestimmtheit eine genaue Antwort geben.

Es scheint mir auf Deinem Scan auch, dass die Marke ein leicht gelbliches und auf der ganzen Marke unregelmässiges Fleckenmuster hat.
Genau solche "harten, glasigen" Marken mit einem gelblichen, unregelmässigen Stich habe/hatte ich auch.

Ich denke auch, dass es sich hierbei um Klebstoffreste handlen muss, die in das Papier eingedrungen sind und es verändert haben.

Ich achte beim baden/Ablösen von Marken immer darauf, dass keine Klebstoffe von der Umschlagklappe oder von geklebten Fenstercouverts dabei sind. Ich traue den Klebstoffen nicht.

Es wird in Katalogen verschiedlich von einem dünnen Kriegspapier geschrieben. Dieses wurde während des letzten Krieges für Notfälle eingelagert. Ich wüsste jetzt allerdings nicht auswendig, bei welchen dieses Papier benützt worden ist/wäre.
Auch gibt es dünnes, durchscheinendes Papier. Aber auch dieses ist nicht generell hart und glasig.

Das muss wie erwähnt mit Kleber-Rückständen oder vielleicht mit bestimmten, aus Couvert-Papierarten gelösten Stoffen zu tun haben.

Ich denke nicht, dass Deine gezeigte Marke eine Abart ist oder zu einer "exotischen" Papierart gehört.

Wenn ich bisher solche Marken gefunden habt, sind die gleich in den Abfall gewandert.

Gruess, Bumbi
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Martin



Anmeldungsdatum: 02.04.2009
Beiträge: 682

BeitragVerfasst am: 21.08.2012 13:05    Titel: Doppelprägungen Schloss Chillon  

Hallo zusammen

Ich poste euch hier - resp. heute Abend - noch ein paar Schloss Chillon-Doppelprägungen, die ich an der Börse der LIBA'12 gefunden habe.


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Bis denn,

Martin
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- was mit Schweizer Zoll zu tun hat
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bumbi



Anmeldungsdatum: 01.07.2009
Beiträge: 2581
Wohnort: 3014 Bern

BeitragVerfasst am: 21.08.2012 20:30    Titel:  

Hoi Martin,

Echt deutlich, wunderschön, ein toller "Fang" Shocked
Ich freue mich für Dich Razz

Die obere Marke:
Glasklar eine Doppelprägung des gesamten unteren Teils der(soweit sichtbaren) Marke.
Einfach ganz toll - wunderbar - Danke für's zeigen Razz Razz
Zusätzlich erkenne ich noch ein paar Restprägungen - denke ich - in den Buchstaben, vor Allem im "A".

Die untere Marke:
Sorry, ich sehe keine Doppelprägung, aber deutliche Restprägungen, wie in der oberen Marke.

Diese Restprägungen enstehen, denn die Zylinder stark abgenützt sind und für eine Neuverwendung abgeschliffen wurden.
Nach dem Abschleiffen konnte es da und dort noch Überrest der tiefsten Prägungen haben.
Darüber wurde dann die neue "Auflage" geprägt.

Diese Restprägungen habe ich oft auch auf den Grimseln gefunden. So ist z.B. die Katalognummer 301A.2.07 "DP kleiner senkrechter Winkel in der 2. Bergspitze" aus dem Kehrdruck-Bogen

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nicht wirklich eine Doppelprägung, sondern vielmehr eine der vielen Restprägungen.
Wie auch folgenden:
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Winkel im "V"

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Kreuz und Striche im unteren Rand.

Ebenfalls ist der Flaggenstock auf der 40er Marke Rheinhafen keine DP sondern eine Restprägung.

Da ich mich inzwischen einigermassen intensiv mit Stichtiefdruck befasst habe und schon einige zig-tausend unter dem Mikroskop hatte, kann ich die DP von der RP recht gut unterscheiden.

Eine "echte" Doppelprägung ist es für mich nur, wenn die Molette zum Prägen des Duckzylinders etwas verschoben angesetzt wurde.
Demgegenüber sind punktuelle Prägungs-Fragmente für mich auch immer wieder spannend und sehr erfreulich, aber eben nur RP.

Gruess, Bumbi
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