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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2676 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 21.11.2006 22:13 Titel: Die Folien der Pro Juventute |
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Nun habe ich mir mal die letzte Lieferung meines Neuheiten-Abos durchgesehen.
Ich weiss halt einfach nicht, irgendwie kann ich mich immer noch nicht damit anfreunden, dass die Projuventute-Marken seit 2003 selbstklebend auf einer Folie ausgeliefert werden. Irgendwie erscheint mir das ein wenig ein Traditionsbruch zu sein.
Wie seht Ihr das?
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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Afredolino

Anmeldungsdatum: 14.07.2005 Beiträge: 1310 Wohnort: 8762 Schwanden
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Verfasst am: 22.11.2006 01:46 Titel: |
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Ich seh das genauso. Ich kann mich auch nicht damit anfreunden. Da ich "Schweiz postfrisch" im Vordruckalbum sammle, stört mich diese Folie ungemein.
Das sieht einfach nicht schön aus, alle 4 Marken auf einer Folie. Leider ist die Tendenz da, das es immer mehr selbstklebende Marken geben wird. Man wird sich wohl damit abfinden müssen, schade.
Gruss
Afredolino _________________ Beginn den Tag mit einem lächeln und Du hast ihn schon gewonnen |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 22.11.2006 06:07 Titel: |
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Das ist wohl eine Konzession an den Zeitgeist - alles muss schnell und
einfach gehen, und die klassische "nassklebende" Briefmarke hat da
keinen Platz mehr
Ich habe auch immer ein paar selbstklebende Marken im Schreibtisch,
und ich muss zugeben, dass ich das durchaus schätze, nicht mehr lecken
zu müssen.
Damit wird ein Büroartikel komplett verschwinden: Der Briefmarken-
Befeuchter.
Ich kenne zwei Typen: Das klassische kleine gelbe Schwämmchen im
grünen runden Gummibehälter, und ein clever designtes Kästchen, in das
man Wasser einfüllt und dann die Marke über eine oben angebrachte Rolle
zieht, die Wasser aus dem Kästchen mitnimmt.
Vielleicht sollte man solche Sachen mal mit in die Sammlung nehmen -
irgendwie ist das auch ein Stück Postgeschichte ...
Chris
P.S. Gerade gefunden: Hier ist so ein Sammlerstück. _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2676 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 22.11.2006 06:53 Titel: |
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Hübsch, das Teil.
| Zitat: | | Ich habe auch immer ein paar selbstklebende Marken im Schreibtisch |
Ich ja schon auch, ausser ich habe bei Ebay ein Pöstchen Frankaturware günstig ersteigert.
Eigentlich gibts nichts dagegen einzuwenden, dass es bestimmte Marken, die man täglich braucht, also die Werte 0.85 und 1.00 autocollant gibt, aber musste man das wirklich mit den Juventutes machen?
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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tubist

Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 203 Wohnort: Büetigen
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Verfasst am: 22.11.2006 08:34 Titel: RE: Die Folien der Pro Juventute |
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| klassiker hat Folgendes geschrieben: |
Ich habe auch immer ein paar selbstklebende Marken im Schreibtisch,
und ich muss zugeben, dass ich das durchaus schätze, nicht mehr lecken
zu müssen. |
Geht mir genauso!!!!!!!
Andererseits werden für die Herstellung der selbstklebenden Briefmarken für
jede Variante einen seperaten Druckvorlage erstellt.
Daher gibte es immer 4 verschiedene Typen der Projuventute-Marken:
- Bogenmarken
- Markenheft
- Einzelmarken (Satz auf Folie, für Abo)
- Viererblock (Viererblock auf Folie, für Abo)
Der spezialisierte Sammler muss daher immer alle vier Typen kaufen, um eine komplete Sammlung zu erhalten.  _________________ Gruss tubist
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Wenn du von einem Fremden etwas willst,
was für dich von Interesse ist,
so lege stets eine Briefmarke bei... (Abraham Lincoln) |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2676 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 22.11.2006 08:49 Titel: |
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Nu kucke:
| Zitat: | Daher gibte es immer 4 verschiedene Typen der Projuventute-Marken:
- Bogenmarken
- Markenheft
- Einzelmarken (Satz auf Folie, für Abo)
- Viererblock (Viererblock auf Folie, für Abo)
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Das wusste ich ja gar nicht!
Und die Bogenmarken sind dann nicht selbstklebend? Dann könnte man also theoretisch, sofern der Amtsschimmel nicht galoppiert, sein Abo auf Bogenmarken umstellen lassen?
Da werde ich doch heute mal anrufen müssen.
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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tubist

Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 203 Wohnort: Büetigen
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Verfasst am: 22.11.2006 13:03 Titel: |
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| Hamlet hat Folgendes geschrieben: |
Und die Bogenmarken sind dann nicht selbstklebend? |
Doch die Bogenmarken sind Selbstklebend!!!
(Bogen mit 20 Einzelmarken auf einem Trägerpapier, sieht von vorne aus wie ein normaler Bogen) _________________ Gruss tubist
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2676 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 22.11.2006 14:11 Titel: |
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Zu schade.
Wie sich diese Selbstklebenden wohl in 20-30 Jahren verhalten? Immerhin sind das 2 unterschiedliche Papiere, die dann ja auch unterschiedlich arbeiten. Da ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Klebstoff unter der Marke hervorquillt. Dann bleibt die Marke an den Pergamin-Blättern des Albums kleben und ... (schauder). Ich darf gar nicht dran denken.
Wie werden dann zukünftig diese Marken in den Katalogen stehen?
| Zitat: | | Postfrisch mit Originalfolie |
Oder wie bei den Attesten?
| Zitat: | | Originalfolie mit Restfalz, kleiner Bug an der Ecke der Folie, Marke unbeschädigt |
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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tornado

Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 1199 Wohnort: 5004 Aarau
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Verfasst am: 22.11.2006 21:03 Titel: |
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Hallo zusammen
Ich habe heute in der SBZ 11/2006 den Artikel "Ende eines Schweizer Qualitätsproduktes" (Seite 423) gelesen. Darin geht es um die Schliessung der letzten Wertzeichendruckerei der Schweiz (Bern).
In diesen Zusammenhang stelle ich auch diese neue Art der Briefmarken-"Befestigung"! Es kann ja nicht billig genug sein. Hier zählt doch nur noch der Profit und der Sammler hat das Nachsehen!
Ich persönlich würde es begrüssen, wenn die Post wieder (wie früher) max. 2 Werbeserien, 1 PJ und 1 PP- Serie pro Jahr herausgeben würde und dies in bekannter Qualität (gummiert und nicht geklebt!).
Auf die "verklebten" Weihnachtsmarken sowie all die speziellen Ausgaben kann ich gerne verzichten!
Im Artikel ist u.a. die Rede vom Wettinger-Block der in CHINA!!!!! gedruckt wurde und daher so viele (unnötige) Unterschiede - sprich Fehldrucke - erhielt.
Na ja, vielleicht ist ein Post Mitarbeiter (der was zu sagen hat) ein Mitleser dieses Forum's.
tornado _________________ Ich weiss, dass ich nichts weiss, aber das weiss ich...  |
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2676 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 23.11.2006 00:37 Titel: |
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| Zitat: | | Na ja, vielleicht ist ein Post Mitarbeiter (der was zu sagen hat) ein Mitleser dieses Forum's. |
Es ist ein ziemlich führender Mitarbeiter hier registriert. Geschrieben hat er noch nie, aber dass er des öfteren schon gelesen hat, weiss ich mit Sicherheit.
Wie auch immer, eine weitere Frage stellt sich mir:
Die Projuventute-Serie (4 Marken) wird ja auf einer einzigen Folie ausgeliefert.
Wenn ich nun die Folie auseinander schneide und auch noch die Ränder kupiere von 8mm auf etwa 2mm, riskiere ich dann in 20 Jahren eine Wertminderung?
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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tubist

Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 203 Wohnort: Büetigen
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Verfasst am: 23.11.2006 07:22 Titel: |
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Hallo zusammen
| tornado hat Folgendes geschrieben: |
Ich habe heute in der SBZ 11/2006 den Artikel "Ende eines Schweizer Qualitätsproduktes" (Seite 423) gelesen. Darin geht es um die Schliessung der letzten Wertzeichendruckerei der Schweiz (Bern). |
In der aktuellen Berner Breifmarken Zeitung steht folgender Artikel zum gleichen Thema.
Beachtet die Anmerkung der Redaktion am schluss des Artikels (Fett geschrieben).
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Ende eines Schweizer Qualitätsproduktes
Ende Juni 2002 stellte die Post in Bern zum Bedauern nicht nur der Philatelisten die Briefmarken-Produktion ihrer hauseigenen Wertzeichendruckerei ein, da «weniger Aufträge und anspruchvollere Techniken diesen Schritt nötig. machten». Von den Druckmaschinen wurden auch einige ins Ausland verkauft. Gerüchteweise hiess es, auch die Volksrepublik China sei Abnehmer gewesen.
Da ein Jahr zuvor, im Mai 2001, das international bekannte Briefmarken-Druckzentrum, die Helio Courvoisier S.A. in La Chaux-de-Fonds liquidiert worden war, musste die Post die Druckaufträge ins Ausland vergeben. Die beiden Druckereien hatten im letzten Jahrhundert Millionen von Briefmarken für über 110 Länder in Schweizer Spitzenqualität hergestellt. Die Schweiz konnte mit diesem Exportprodukt mit Recht stolz sein und die Marken wurden denn auch als die Visitenkarte par excellence betrachtet.
Die Post versicherte damals, dass auf die Qualität der Briefmarken auch beim Druck im Ausland höchsten Wert gelegt werde. Schweizer Briefmarken blieben nach wie vor ein Spitzenprodukt.
Wenn man aber seit 2002 die Prospekte philatelistischer Anbieter betrachtet, findet man praktisch in jedem Prospekt Angebote von Neuerscheinungen mit Abarten. So schrieb jüngst ein Händler unter dem Titel «Sensationelle Neuentdeckung» über den Sonderblock mit dem Kloster Wettingen, der im Sommer zur Nationalen Briefmarken-Ausstellung in Baden herausgegeben worden war: «Trotz schärfster Kontrollen in der Druckerei und auf dem weiteren Weg rutschen Marken durch, die spektakuläre Abarten aufweisen.» Zum erwähnten Sonderblock heisst es: «Die Ausgabe kommt normal mit hellblauem und nur in Kleinst-Auflage mit violettem Himmel vor. Die Ursache ist ein Maschinen-Stillstand In der Druckerei der in China hergestellten Ausgabe.» Bei diesem Block gibt es übrigens auch noch Ausgaben mit zwei Zähnungs- und Bildvarianten.
Die seinerzeitige Forderung der Bundesverwaltung, beim Briefmarkendruck die Wirtschaftlichkeit vor die Qualität zu stellen, muss im Nachhinein als verfehlt und als sehr bedauerlich bezeichnet werden.
Anm. der Red.
Auffällig an diesen immer häufiger auftretenden «Abarten» ist die Tatsache, dass sie meist von den gleichen Händlern stammen. Und genau diese Händler beziehen ihren Bedarf direkt bei den Druckern, welche sich in Europa, Australien, China oder den USA befinden. Diese Belege werden dann verkauft, ohne dass die zuständigen Stellen bei der Post jemals einen Blick darauf geworfen hätten. Um nun diesem massenhaften Auftreten von «Abarten» einen Riegel zu schieben, hat die Post ein neues Vorgehen beschlossen: Jene Händler, die Ihren Bedarf auf direktem Weg beim Drucker beziehen, müssen der Philateliestelle der Post umgehend einen Beleg vorlegen.
Man hofft, mit dieser Massnahme so unangenehme Vorkommnisse wie mit der Heilpflanzen-Dauerserie zu vermeiden. Dort hatte die Druckerei bei drei Marken eigenmächtig eine Zähnungsänderung vorgenommen, welche dann durch Privatpersonen festgestellt wurde, bevor die Schweizer Post selber davon wusste. Solche Peinlichkeiten hofft man nun mit der neuen Regelung vermeiden zu können.
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Ich hatte so meine vermutungen, aber dass gewisse Händler den Ausschuss der Druckereien als teure Abarten verkaufen, wahr mir auch neu.
Da müsste nach meiner Meinung die Post handeln und diese Angebote verbieten und nicht so halbherzige vorgehen. Schliesslich sind diese "Zähnungs- und Bildvarianten" auf illegalen Weg auf den Markt gelangt. _________________ Gruss tubist
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tornado

Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 1199 Wohnort: 5004 Aarau
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Verfasst am: 23.11.2006 13:45 Titel: |
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| Zitat: | | In der aktuellen Berner Breifmarken Zeitung steht folgender Artikel zum gleichen Thema. |
hi hi, ist der genau gleiche Artikel wie in der SBZ!
tornado _________________ Ich weiss, dass ich nichts weiss, aber das weiss ich...  |
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klassiker

Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 622 Wohnort: Bern
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Verfasst am: 23.11.2006 18:39 Titel: |
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| tubist hat Folgendes geschrieben: | | Ich hatte so meine vermutungen, aber dass gewisse Händler den Ausschuss der Druckereien als teure Abarten verkaufen, wahr mir auch neu. |
Ist aber nicht wirklich neu - schon 1888, vor 120 Jahren also, hatte ein
gewisser Julius Goldner die Idee, dass man Makulatur teuer verkaufen
kann.
Mehr dazu hier.
Chris _________________ http://www.klassische-philatelie.ch |
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tubist

Anmeldungsdatum: 28.10.2005 Beiträge: 203 Wohnort: Büetigen
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Verfasst am: 05.12.2006 07:29 Titel: |
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| Zitat: | Anm. der Red.
Auffällig an diesen immer häufiger auftretenden «Abarten» ist die Tatsache, dass sie meist von den gleichen Händlern stammen. Und genau diese Händler beziehen ihren Bedarf direkt bei den Druckern......... |
Quelle. schweizer breifmarken Zeitung 12/2006
„Ende eines Schweizer Qualitätsproduktes“
Stellungnahme resp. Gegendarstellung der Schweizerischen Post zu den beiden Artikeln «Selbstbesteller» in der Österreichischen Zeitschrift «Die Briefmarke», Ausgabe November 2006, und «Ende eines Schweizer Qualitätsproduktes» in der Berner Briefmarkenzeitung, Ausgabe 12/06:
Der Bereich Briefmarken und Philatelie schreibt uns dazu: Die Aussage, dass Abarten direkt bei den Druckereien bezogen werden können, ist falsch und entbehrt jeder Grundlage. Richtig ist, dass die Schweizerische Post alles daran setzt, die Qualität der Briefmarken hoch zu halten. Natürlich haben wir feststellen müssen, dass ein Teil der Briefmarken in ungenügender Qualität ausgeliefert wird, dies obschon mit renommierten Druckereien zusammengearbeitet wird. Selbstverständlich intervenieren wir jedes Mal sofort bei den Produzenten, wenn wir auf Fälle ungenügender Druckqualität oder auf Farbabweichungen stossen. Druckereien, welche den Ansprüchen der Schweizerischen Post nicht gerecht werden, berücksichtigen wir nicht mehr.
Nach der Schliessung unserer eigenen Druckerei - was aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich war - haben wir auf Briefmarkendruckereien mit der notwendigen Erfahrung gesetzt. Leider haben wir aber feststellen müssen, dass unsere sehr hohen Ansprüche nicht überall erfüllt werden können. Dieses Problem wird bei uns jedoch vordringlich und mit hoher Priorität behandelt.
Die Schweizerische Post
Briefmarken und Philatelie
Marketing und Verkauf
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Wer glaubt wird selig.........................................  _________________ Gruss tubist
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Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2676 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 05.12.2006 07:37 Titel: |
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| Zitat: | | Dieses Problem wird bei uns jedoch vordringlich und mit hoher Priorität behandelt |
Aber doch anscheinend nicht "vordringlich" und "hochprioritär" genug.
Es bleibt weiter spannend.
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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