Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2710 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 04.09.2004 13:11 Titel: Der Spam und die Briefmarken |
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| Zitat: | Spam könnte wirkungsvoll eingedämmt werden, würden E-Mails mit Briefmarken versehen: Diese Briefmarken müssten nicht viel kosten, der Bruchteil eines Cents würde genügen. Spammern, die E-Mails zigmillionenfach versenden, würde trotzdem das Handwerk gelegt. Alternativ müsste der Absender nur zahlen, wenn seine E-Mail vom Empfänger als Spam identifiziert wurde, wie Microsoft-Chef Bill Gates in seiner Rede vor dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos vorschlug. Zwei amerikanische Unternehmen arbeiten mittlerweile an Verfahren für die Umsetzung.
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Briefmarken für E-Mails sind also eine tolle Idee -- allein, sie dürften nicht funktionieren. Bisher hat jedenfalls noch niemand eine Erfolg versprechenden Vorschlag gemacht, wie sich die Idee in die Realität umsetzen ließe: Dazu müsste die gesamte weltweite E-Mail-Infrastruktur für die Behandlung von Briefmarken umgebaut werden. Ganz abgesehen davon dürfte es wohl einige Akzeptanzproblem geben: Welcher User will schon eine Art Strafgebühr für E-Mails bezahlen, damit er diejenigen, die an Spam verdienen, los wird.
Als weitere Maßnahme gegen Spam scheint sich mittlerweile auch die juristische Keule anzubieten: Ein Münchener Anwalt will laut der Süddeutschen Zeitung mit einem internationalen Verbund im Auftrag seiner Klienten den Urhebern von Spam-E-Mails nachgehen und sie abmahnen. Die Ermittlung und juristische Belangung der Urheber von Spam-E-Mails kann im Einzelfall funktionieren; häufig enden aber die juristischen Möglichkeiten an den Staatsgrenzen.
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Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/44859 |
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