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Der Treffpunkt für Briefmarken-Sammler um zu fachsimpeln, zu diskutieren oder einfach nur zu plaudern |
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| Herrscht ein Briefmarken-Boom ? |
| Ja |
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34% |
[ 9 ] |
| Nein |
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65% |
[ 17 ] |
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| Stimmen insgesamt : 26 |
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| Autor |
Nachricht |
Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2035 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 25.05.2009 Titel: Briefmarken-Boom |
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Ich frage mich, ob die ganze Krise, die seit letztem Herbst herrscht, einen Briefmarken-Boom ausgelöst hat.
Einerseits erzählen mir die Händler, dass momentan viele Leute die Sammlung vom Opa jetzt doch verkaufen wollen.
Andererseits liest man von den grossen Börsen, dass sie momentan sehr gute Verkäufe erzielten.
Dann kam in Gesprächen mit anderen Sammlern zu Tage, dass sie dieses Jahr bereits mehr eingekauft hätten, als auch schon in früheren Jahren.
Ist ein Briefmarken-Boom spürbar?
Hamlet _________________ Intercom2000 - Planung und Realisierung von Websites |
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Tom

Anmeldungsdatum: 01.07.2008 Beiträge: 767 Wohnort: Bürchen VS
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Verfasst am: 25.05.2009 Titel: |
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Ich kann bei mir jetzt nicht von einem Boom reden,
habe aber schon in den ersten 5 Monaten Mehr Sackgeld verbraten
als das ganze letzte Jahr!
Da für mich nicht der "Spareffekt" das sammeln auslöste,
kann ich das nicht beurteilen ob Boom oder nichtBoom....
Tom _________________ Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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seahorse

Anmeldungsdatum: 15.01.2009 Beiträge: 40 Wohnort: 4125 Riehen
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Verfasst am: 26.05.2009 Titel: |
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In den vergangenen 4 Jahren habe ich das Sammeln so richtig wieder entdeckt und mir geht's wie Tom: Auch ich habe in diesem Jahr schon recht viel (Sack)Geld ausgegeben.
Dennoch glaube ich nicht ganz an einen echten Boom. Die letzten Auktionen brachten mir zu wenig spektakuläre Ergebnisse (bspw. Chiani-Auktion). Zum Glück, muss ich für mich sagen. So konnte ich mir doch das eine oder andere Träumlein erfüllen. Was mir hingegen auffällt, ist die Nachfrage nach guter Qualität.
Mittelmässige Objekte erhält man relativ billig. Und einige Anbieter im Internet (ich möchte niemanden namentlich nennen) handeln in relativ grossem Stil mit nicht erstklassigen Marken - zusammengekauft bei praktisch allen Auktionen und später mit einem satten Zuschlag und flotten Sprüchen auf eBay und ricardo angeboten. Wobei Mängel nicht immer erwähnt werden. Deshalb mein persönlicher Rat: Augen auf! Ob es sich nun um ein nicht passendes Attest oder um verschwiegene, wertmindernde Mängel handelt, so manches Stück wird auf den genannten Handelsplattformen überzahlt, wenn man nicht ganz genau hinschaut, eine bessere Abbildung oder eine ergänzende Auskunft verlangt. Ganz dreiste Anbieter reagieren gar nicht und handeln sich bei mir damit ein, dass sie auf die "schwarze Liste" gesetzt werden.
Bei dieser Handelsform (Internet) meine ich, kann man zu Recht von einem Boom sprechen. Vielleicht nicht einmal schlecht für das Briefmarken-Sammeln, weil so manch einer damit günstig seine Sammlung ausbauen kann. Der Appetit kommt bekanntlich mit dem Essen. _________________ Es gibt noch so viel zu entdecken. |
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Tatarataa

Anmeldungsdatum: 30.04.2009 Beiträge: 59 Wohnort: Im falschen Film
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Verfasst am: 26.05.2009 Titel: |
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Ich kann es kaum beurteilen, da ich erst jetzt wieder das Sammeln wieder entdeckt habe. Dabei bin ich vom Internet eigentlich angestachelt worden. Ich wollte etwas aufräumen und verkaufte einige Dubletten (und andere Sachen)... jetzt kann ich jedoch von den "Überangeboten" bei Internetauktionen profitieren und meine Sammlung ergänzen.
Was ich noch immer nicht verstehe, sind die Unmengen von Frankaturware die angeboten wird und mit was für Preisen diese über den Tisch gehen. Da frage ich mich echt wie so etwas funktionieren kann.
Grüsse
Tatarataa |
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bumbi

Anmeldungsdatum: 01.07.2009 Beiträge: 1096 Wohnort: 3013 Bern
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Verfasst am: 17.09.2009 Titel: |
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Sali Hamlet,
Ich habe eben was auf "sammler.com" gelesen, was mich zu Deiner Abstimmung zurückführt:
Ich habe mir übrigens erlaubt, zwei Satzteile (aus: http://sammler.com/bm/briefmarken-schweiz.htm) eigenmächtig hervorzuheben.
ZITAT:
Marktlage im Sommer 2009
Noch eine Anmerkung zur momentanen Marktlage:
Von den teuren Kantonalmarken und einigen der Spitzenwerte der Schweiz abgesehen kann man bei der momentanen Marktlage Schweizer Marken oft sehr günstig erwerben, weil diese Briefmarken etwas aus der Mode gekommen sind. Da aber nicht nur die Schweizer Wirtschaft sondern auch deren Briefmarken Stabilität und Solidität regelrecht symbolisieren und diese Marken meist auch von den Motiven her sehr ansprechend sind, ist es sicher eine gute Gelegenheit jetzt mit diesem Sammelgebiet zu beginnen oder ein paar interessante Neuerwerbungen für die Schweiz Sammlung anzuschaffen. Wenn Schweizer Marken dann wieder stärker in Mode kommen, kann man durchaus mit Preissteigerungen rechnen. Wer eine wertvolles Schweizsammlung besitzt und verkaufen möchte, sollte dagegen damit noch warten, wenn er das Geld nicht unbedingt gleich braucht.
ZITAT ENDE
Ich denke, das wäre eine weitere Stimme für: BOOM = NEIN
(allerdings zählt die glücklicherweise nicht, da nicht von einem angemeldeten Forums-Mitglied ! oder doch??)
Jedenfalls hat's bei mir häufchenweise Briefmarken...
Gruess, bumbi _________________ Life might be expensive,
...but you are dead for a long time ! |
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Uwe
Anmeldungsdatum: 05.12.2008 Beiträge: 109 Wohnort: Thurgau
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Verfasst am: 18.09.2009 Titel: |
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Hallo
Ich bin nicht sicher, ob man wirklich von einem Boom sprechen kann, aber ich würde mal sagen, die Nachfrage steigt derzeit langsam aber sicher etwas an.
Was auch auffällt, ist die relativ grosse Nachfrage nach neuen Marken (ab 2000). Die Auflagenzahlen sind nämlich markant gesunken, auch deshalb, weil fast keiner mehr sammelt. So tiefe Auflagenzahlen einiger Marken gab es ja schon seit x Jahrzehnten nicht mehr
Was mich aber derzeit stört, ist die Aufsplitterung der Ausgaben.
Gab es früher 2-3 Markensätze/Jahr und vielleicht noch 1 Einzelmarke, sind es jetzt jedes Jahr ein Dutzend oder mehr Ausgaben mit einzelnen Sondermarken für jede "Hundsverlochete", dazu noch irgend eine bunte Blockausgabe + ein paar langweilige Dauermarken.
Man muss ja nur den Katalog durchblättern: Von 1930-1990 oder bis knapp 2000 findet sich ein Anfänger schnell einmal zurecht. Danach wird es chaotisch. Was vor 1930 war, ist zwar teils auch unübersichtlich und schwierig, aber aus ganz anderen Gründen
Grüsse, Uwe _________________ Man ist immer entweder ein Teil des Problems oder Teil der Lösung. |
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