Hamlet Site Admin

Anmeldungsdatum: 05.05.2004 Beiträge: 2675 Wohnort: Basel
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Verfasst am: 09.03.2005 14:31 Titel: Anfrage per Mail |
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Von eldiabolo kam folgende Frage per Mail:
| Zitat: | hallo
was ist das? ist die echt oder ein fake? sie hat auf der rückseite einen leicht klebrigen überzug und die taube ist wie eingestanzt.keine ahnung wo ich die herhabe. wäre froh wenn mir jemand sagen könnte ob sie was wert hat oder nicht.
gruss eldiabolo |
Dabei waren die folgenden Bilder:
Es handelt sich hier um eine ungebrauchte (postfrische?) Basler Taube. Sie wurde vom Architekten Melchior Berri gestaltet und am 01.07.1845 in Basel verausgabt. Hergestellt wurde sie im Dreifarben-Prägedruck von der Buchdruckerei Krebs in Frankfurt.
Sollte es sich um eine echte Marke handeln, so ist eldiabolo ein glücklicher Mann!
Leider lässt sich anhand der gelieferten Scans nicht sagen, ob sie echt ist oder nicht. Nun ist es so, dass die Basler Taube sehr oft und sehr gerne gefälscht oder auch nur für Werbezwecke kopiert wurde, was die Vermutung nahe legen würde, dass es sich um eine Fälschung handelt. Vor allem zu zweifelhafter Berühmtheit gelangt sind die sogenannten Sperati-Fälschungen des "Basler Dybli".
Ein präzise Aussage über die Echtheit dieser Marke kann (und darf) nur ein Experte des schweizerischen Briefmarken-Prüfer-Verbandes machen. Sie finden eine Adressen-Liste des Händler-Verbandes unter: http://www.philaweb.com/sbhv/. Dort erfahren Sie auch, wo Sie in ihrer Nähe einen Prüfer finden.
Sollten Sie der Meinung sein, es könnte sich um eine echte Taube handeln, dann wäre es ratsam, diese prüfen zu lassen. Auf keinen Fall würde ich die Marke wegwerfen, ohne 100%-ig sicher zu sein, dass sie falsch ist.
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