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bumbi

Anmeldungsdatum: 01.07.2009 Beiträge: 2096 Wohnort: 3013 Bern
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Verfasst am: 06.10.2009 23:41 Titel: 301A 1949 Landsch.+Technik, 20Rp. Stausee |
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Hallo miteinander,
Ich habe einige Fragen, die mich schon länger beschäftigen:
Auch von dieser Marke gibt es Rollen und auch Markenhefte.
Klar kann man die Rollenmarke von der Normalen leicht aufgrund der unterschiedlichen Schraffur über der "20" unterscheiden. Ebenfalls leicht zu unterscheiden: Die Zähnung oben und unten wurde (maschinell) geschnitten und ist daher (besonders unter der Lupe) auch leicht zu erkennen. Folglich können (rundherum) ungeschnittene Marken normalerweise auch keine Rollenmarken sein. Soweit sogut.
Die Marken aus den Markenheftchen wurden auch geschnitten und sind daher wohl (habe leider keines zum nachsehen) zwangsläufig einseitig (oben oder unten) oder an zwei benachbarten Seiten (oben und rechts, ODER unten und rechts) geschnitten.
Frage 1
Kann man die Marken (rein vom Markenbild (Druckbild) her) aus den Kehrduckbogen (für die Heftchen) überhaupt von denen aus den normalen Bögen unterscheiden?
Ich habe noch keinen Hinweis dazu gefunden, auch nicht im Spezial 2000, der sonst fast alles weiss.
Da es nicht dieselben Druckplatten sind, kann es hier ebenfalls (wenigstens theoretisch) Doppelprägungen bzw. Plattenfehler geben, die mit denjenigen auf den normalen Platten nicht übereinstimmen. So wie beispielsweise bei K32, K33, K34 und ein paar wenigen anderen im Spezial 2000 unter Kapitel Kehrdrucke beschrieben auch ist.
Ich bin erstaunt, dass die Druckqualität der Kehrdruckbogen insgesamt viel besser zu sein scheint als bei den normalen Bögen.
Frage 2
Hängt das hauptsächlich mit der viel kleineren Auflage (hier z.B. 350'000) der Kehrdruck-Bogen (gegenüber 1'500'000'000 der Normalen 301A) zusammen, oder gibt es da noch andere Gründe?
Frage 3
Hat vielleicht EINE einzige Druckwalze gereicht, um die 350'000 Kehrdruck-Marken herzustellen?
350'000 KD-Marken / 90 Marken per KD-Bogen sind knapp 3900 Bogen. Also nicht gerade viel Arbeit für die Walze...
Die beiden Markenheftchen 40 und 41 enthalten 8 bzw. 12 20er Marken. Es müssten daher folglich nicht mehr als 17'500 Kleine und 17'500 grosse Markenheftchen entstanden sein. (350'000 / (8+12) = 17'500)
Frage 4
Ist es wirklich möglich, dass nur so wenige dieser Markenheftchen hergestellt wurden ? Die Zahl dünkt mich wirklich sehr klein...
ein immer wissbegieriger bumbi _________________ Life might be expensive,
...but you are dead for a long time ! |
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Uwe
Anmeldungsdatum: 05.12.2008 Beiträge: 157 Wohnort: Thurgau
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Verfasst am: 07.10.2009 20:52 Titel: |
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Hallo bumbi
Ich habe leider keine Antwort, aber eine Frage, die Du mir in dem Zusammenhang beanteorten könntest:
Von den Baudenmälerserien I + III (1960/64-6 , gab es da nebst Bogenmarken und Rollenmarken auch Markenheftchen?
Ich habe nämlich auch div. Exemplare, die entweder oben/unten + seitlich geschnitten sind, und zwar maschinell geschnitten (Cutter). Und das wären ja dann auch keine Rollenmarken...
Grüsse, Uwe _________________ Man ist immer entweder ein Teil des Problems oder Teil der Lösung. |
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bumbi

Anmeldungsdatum: 01.07.2009 Beiträge: 2096 Wohnort: 3013 Bern
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Verfasst am: 07.10.2009 21:32 Titel: |
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| Uwe hat Folgendes geschrieben: | Von den Baudenmälerserien I + III (1960/64-6 , gab es da nebst Bogenmarken und Rollenmarken auch Markenheftchen? |
Aber ja, im SBK 2010 Seite 319 sind die beschrieben.
Freimarken 1960, also die 355 (mit und ohne L), 356, 358, z.T. auch mit 363.
Hast Du diesen Katalog, bzw. welchen und welchen Jahrgang?
Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem SBK:
Würde mich auch mal extrem dafür interessieren, so eine Briefmarkendruckerei bzw. auch die Markenheftchen-Herstellung mal live anzuschauen. Ich befürchte ja, dass dies wie eine Banknoten-Druckerei mit Hochsicherheit behandelt wird.
Weiss einer, ob man da eine Führung kriegen kann, oder wo es im Stil einer (sorry für den Vergleich, mir fällt grad nix besseres ein...) Schau-Käserei wie z.B. im Gruyeres
bumbi _________________ Life might be expensive,
...but you are dead for a long time ! |
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prosee

Anmeldungsdatum: 10.07.2009 Beiträge: 601 Wohnort: 8404 Winterthur
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Verfasst am: 08.10.2009 00:07 Titel: |
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Also ich würde mich einer Führung anschliessen. Solche Dinge interessieren mich immer wahnisnnig. Ich wohne ja in Winterthur und da wurde ja vor einiger Zeit das Haldengut gebraut. Diese Brauerei wird nun langsam abgerissen (welche schande ) und ich stiefelte nun in den alten Räumen umher...Mensch war das spannend...all die Kupfer Kübel und mit Riemen getriebenen Maschinen zu sehen...Ein Zitat von einer Wand im Brauraum: "Hopfen und Malz, Gott erhalts" Wir haben einen Raum gefunden der wahrscheindlich als Art geheimraum/verstecktes Sitzungszimmer diente. Eine versteckte Türe...Im Raum selber viele Malereien und an der Wand eine Innschrift (so weit ich mich entsinnen mag) 1841-1941! 100 Jahre...Müste jedoch nochmals auf den Fotos nach sehen. Ebenfalls gefunden haben wir eine Sandstein Statue. Diese zeigte 3 Personen welche sich mit einem Haldengut zu prosteten.
Huii jetzt bin ich ganz schön abgeschweift...bitte nehmts mir nicht übel...Fotos per PN falls es jemand gelüstet  |
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stempeler
Anmeldungsdatum: 14.08.2007 Beiträge: 302
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Verfasst am: 08.10.2009 06:00 Titel: |
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| Zitat: | | Würde mich auch mal extrem dafür interessieren, so eine Briefmarkendruckerei bzw. auch die Markenheftchen-Herstellung mal live anzuschauen. |
Das dürfte schwierig werden! Nicht wegen allfälliger Hochsicherheitstrakts; aber: welche Postverwaltung stellt denn überhaupt noch Markenheftchen aus Bogen her ???
Stempeler |
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Uwe
Anmeldungsdatum: 05.12.2008 Beiträge: 157 Wohnort: Thurgau
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Verfasst am: 04.01.2010 15:00 Titel: |
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Hallo
Ich habe neulich einen 4er-Block bekommen, und zwar von der 356L (Postläufer 10Rp). An und für sich nichts Besonderes, wäre er nicht oben und rechts ungezähnt
Da die Breite/Höhe der Marken stimmt, nehme ich an, dieser stammt aus einem Markenheftchen?
Grüsse, Uwe _________________ Man ist immer entweder ein Teil des Problems oder Teil der Lösung. |
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Afredolino

Anmeldungsdatum: 14.07.2005 Beiträge: 1310 Wohnort: 8762 Schwanden
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Verfasst am: 04.01.2010 15:17 Titel: |
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Hallo Uwe
Du hast recht.....die stammen aus einem Markenheft.
Gruss
Afredolino _________________ Beginn den Tag mit einem lächeln und Du hast ihn schon gewonnen |
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bumbi

Anmeldungsdatum: 01.07.2009 Beiträge: 2096 Wohnort: 3013 Bern
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Verfasst am: 01.11.2010 12:18 Titel: Re: 301A 1949 Landsch.+Technik, 20Rp. Stausee |
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| bumbi hat Folgendes geschrieben: | ....Klar kann man die Rollenmarke von der Normalen leicht aufgrund der unterschiedlichen Schraffur über der "20" unterscheiden.
Ebenfalls leicht zu unterscheiden: Die Zähnung oben und unten wurde (maschinell) geschnitten und ist daher (besonders unter der Lupe) auch leicht zu erkennen. Folglich können (rundherum) ungeschnittene Marken normalerweise auch keine Rollenmarken sein.... |
Jaja, ich habe vor, das Wort "normalerweise" aus der Liste meiner filatelistisch-bevorzugten Worte zu streichen.
Zieht Euch mal dieses Teil genüsslich rein:
'Dann man los': Schon fast überdeutlich zu sehen: es ist vom Klischee her - der klare Druck, die Farbe und die fehlende Schraffur über der 20 - zweifelsfrei ein Paar 301AR - Rollenmarken.
Da die Rollenmarken aber horizontal geschnitten sind - zumindest alle, die ich von dieser Marke kenne - ist dies wieder mal die berühmt-berüchtigte Ausnahme.
Ich habe schon einige 301A(R) auf die Seite gelegt, die vom Markenbild her klar eine 301AR sind, aber gerissen und nicht geschnitten sind (oder heisst das jetzt: geschütteln, nicht gerührt? Als Bond-Fan verwechsle ich das andauernd ).
Bisher hatte ich noch kein senkrechtes Paar Rollenmarken gefunden um das zu beweisen - nun aber schon.
Oder weiss vielleicht jemand, ab wann die Post bzw. die Druckereien sich einen Spass daraus gemacht haben, die Rollenmarken auch in Bogenform herauszugeben, um die Sammler zu "verarschen" und dem Sammlermarkt damit künstlich anzuheizen Ich bin jetzt nicht gehässig, aber vielleicht etwa zwei Drittel auf der berühmten "Palme".
Ich erinnere da nur an die Ziffernmarken von 1970.
Die dürften ebenfalls überhaupt nicht erhältlich sein.Und ich Trottel hab auch noch solche ersteigert...
Oft werde ich eben erst nachher schlauer...
Also weiter mit dem Thema: Von der Häufigkeit her können dies nicht nur Druckproben gewesen sein, die danach - schwarz - in den Gebrauch übergegangen sind. Bei einer Milliarden-Auflage können dies verhältnismässig nur ganz-ganz-ganz-ganz-wenige gewesen sein.
Ich habe aber schon einige in meinen Häufchen gefunden. Daher können das ganz sicher keine Einzelfälle gewesen sein.
Da hat doch wieder jemand dran gedreht.
Weiss hier jemand mehr und könnte meinen Zustand der temporär-punktuellen Dummheit ändern
Meine Hoffnung ist nicht tot-zu-kriegen
oder
Die Hoffnung stribt zuletzt
Bumbi _________________ Life might be expensive,
...but you are dead for a long time ! |
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stempeler
Anmeldungsdatum: 14.08.2007 Beiträge: 302
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Verfasst am: 01.11.2010 13:59 Titel: |
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Die Ziffernmarken von 1970 waren bei den Philateliestellen sehr wohl in Bogen erhältlich!
Stempeler _________________ Linus: Lucy, why is the sky blue?
Lucy: because it isn't green!
Linus: I thougt there would be a more complicated reason .... (Charles M. Schulz) |
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